Big Island ist die größte Insel von Hawaii - Tipps für Big Island - Reiseberichte von Hawaii und anderen Trauminseln

Maui Hookipa Strand

Reiseberichte von Paul Tresselt

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Big Island ist die größte Insel von Hawaii - Tipps für Big Island

Karte von Big IslandBig Island ist nicht nur die jüngste der   hawaiianischen Inseln, sondern auch die größte. Sie ist größer als alle   anderen Inseln zusammen und wächst täglich weiter, weil die Lava aus dem   Vulkan unterirdisch ins Meer fließt.
Die Insel ist nicht so stark besucht wie etwa Maui oder Oahu, lebt aber   von dem Kontrast der schwarzen Lavamassen mit dem satten Grün der   fantastisch angelegten Golfplätze. Darüber wölbt sich dann an der   sonnigen Kohala-Küste 350 Tage im Jahr ein wolkenloser blauer Himmel und   lässt das Meer ebenso tiefblau erscheinen.

Wie groß die Insel ist, merkt man erst, wenn man vom   Flughafen aus auf dem Highway ist. Alle fahren gemächlich und halten sich an   die Geschwindigkeitsvorgaben. Überholen kann man nur an wenigen Stellen. Und   an einem einzelnen Fahrzeug kommen Sie kaum vorbei. Dann wundern Sie sich,   wie lange es dauert, bis Sie Ihr gebuchtes Hotel erreichen. Es gibt zwar als   öffentliches Verkehrsmittel den "Hele-On-Bus",   der zu den großen Hotels und Stränden fährt, aber der hat einen   minimalistischen Fahrplan und ist nur streckenweise - am besten in Hilo - zu   gebrauchen.
Unterschätzen Sie nicht die Entfernungen! Von Kona auf der Westseite bis   nach Hilo sind es 160 km; dafür benötigen Sie durchweg 2 1/2 Stunden. Auf   dem äußeren Highway rund um die Insel sind es fast 500 km!

Die nebestehende Karte ist von 2016 und stammt von ThisWeek- das ist das   Visitor-Magazin mit den aktuellsten Karten. Sie werden das Heftchen am Flughafen und an allen Supermärkten der Insel vorfinden. Es lohnt sich unbedingt, ein Exemplar mitzunehmen.
Der Volcanoes National Park
Überall sind schwarze Lavamassen zu sehen. Die haben aber auch ihren Reiz. Wenn Sie die Insel und den  Volcanoes National Park mögen, müssen Sie sich entscheiden, wo Sie Ihr Quartier aufschlagen. Da ist einerseits Hilo natürlich sehr günstig, weil Sie von dort sehr schnell in Pahoa sind, wo die Lava über die Straße geflossen ist und zuletzt auch im Mai bis September 2018 der Lavafluss des Kilauea seine gewaltigen Spuren hinterlassen hat. Andererseits lohnt sich auch ein Hotel oder Condo in Kailua-Kona, weil das sehr zentral liegt und man von dort bequem alle Sehenswürdigkeiten der Insel erreichen kann. Das Städtchen hat Flair -  und die Umgebung auch. Für den Ausflug in den Volcanoes National Park müssen Sie mindestens einen ganzen Tag einplanen, weil Sie auf der Küstenstraße nicht schnell vorankommen und hier sowieso alles etwas gemächlicher abläuft als auf den anderen Inseln. Die Wanderung über die Lavamassen ist ein Erlebnis. Vor allem, wenn man sieht, wo sie über die Straße geflossen sind. Bei der Wanderung über die Lava wird es manchmal ganz schön heiß unter den Füßen.
Im Hintergrund des Bildes können Sie die dampfende Rinne der fließenden Lava erkennen.

Diese Aufnahme haben die Ranger gemacht, denn Touristen lassen sie nicht so nah an die fließende Lava heran.
Wenn Sie Glück haben, kommen Sie nach einem  zweistündigen Marsch über die Lavafelder ziemlich nah an die glühende Lava heran. Es kommt ganz darauf an, ob die Ranger das zulassen; der Spaß ist nämlich nicht ganz ungefährlich, weil einerseits aus den Ritzen oft giftige Schwefeldämpfe hochsteigen und andererseits die Lava unterirdisch in Tunneln fließt, die zwar an der Oberfläche hart und kalt geworden sind, aber immer wieder einstürzen können.   
Im Sommer 2004 ist dann ein neuer Ausbruch erfolgt, der heute noch anhält. Allerdings ist der Lavafluss sehr unterschiedlich und vielfach unterirdisch, sodass Sie nicht viel sehen können. Der Kratersee des Kilauea mit der glühenden Lava ist entscheidend. Wenn die Lava über den Rand des Kratrs ansteigt und überläuft, kommt es zu einem erneuten Lavafluss. Im Internet können Sie sich den derzeitigen Lavafluss mit aktuellen Bildern unter http://hvo.wr.usgs.gov/kilauea/ ansehen! Klicken Sie dort auf der Webseite auf den Link >Eruption Update<. Sie können dann den Tagesbericht lesen. Auf dem Kilauea Krater hat das Hawaiian Volcano Observatorium mehr als 10  Webcameras installiert, mit denen Sie den gegenwärtigen Zustand überprüfen können. Klicken Sie dazu diesen Link an:
Bei einem erneuten Ausbruch des Kilauea am 27.Juni 2014 floss die Lava wieder in zwei dünnen Strömen den Berg hinunter, bis sie im Dezember in Pahoa zum Stillstand kam. Man kann sich die Lavamassen anschauen, die in Pahoa über die Apaa Street geflossen sind, wenn man über Hilo nach Pahoa fährt. Das ist schon ein Erlebnis, wenn man vor den Strommasten steht, die mit dicken Steinen und Drahtverhau gesichert wurden, damit die Lava gezwungen wird, drum herum zu fließen. Ich war im Oktober 2015 noch einmal dort auf der Straße, die zu diesem Zeitpunkt mit einem Bagger wieder freigeräumt wurde..Auf den nebenstehenden Bildern können Sie das gut erkennen.
Lavafluss im Oktober 2014 an der  Apaa Street in Pahoa.   Einen Monat lang bangen die Einwohner des Ortes, ob die fließende Lava nicht   ihren Ort einschließt und sie keine Möglichkeit mehr haben, herauszukommen.


Die Strommasten neben der Straße  sind dick mit Steinen   und Drahtnetzen umwickelt, damit die fließende Lava sie nicht wegschmelzen   kann und die Strom- und Telefonversorgung für den Ort gesichert ist..

Mein größtes Erlebnis war allerdings auch hier auf der Insel ein Flug   mit dem Hubschrauber zum Pu´u o´o Vent, einem kleineren Krater des Kilauea. Das ist vielleicht beeindruckend, wenn der Hubschrauber über   dem Krater schwebt und unter einem die dunkelrote Masse brodelt...
Wenn Sie Big Island besuchen, sollten Sie sich einen solchen Flug mit dem   Hubschrauber nicht entgehen lassen, denn das ist schon eine Attraktion, die   Sie nicht so leicht wiederfinden werden. Es gibt ein halbes Dutzend   Gesellschaften, die diese Flüge durchführen. Die Palette reicht vom kurzen   20-minütigen Flug über die Nordküste oder über die Täler und Wasserfälle,   wofür man ca. 170 bis 200 $ opfern muss. Wesentlich spektakulärer sind aber   die Flüge von Hilo aus über den Kilauea Krater, die fließende Lava entlang   bis zum Eintritt der Lava ins Meer. Dafür muss man dann schon 290 $   ausgeben, hat aber einen 45-Minuten-Flug mit fantastischen Eindrücken vom   Lavasee innerhalb des Kraters und den glühenden Lavamassen, die in den Ozean   stürzen. Die Webseiten der Gesellschaften, die solche Flüge durchführen, finden Sie unten auf meiner Webseite.
Die Lava fließt vom Lavasee über eine Strecke von 9 km bis zur Steilküste, wo sie dann ins Meer stürzt. Sie können an einigen Stellen auch zu Fuß ziemlich nah herankommen.
Wenn Sie sich für einen Flug interessieren, sollten Sie sich die Prospekte   anschauen, die überall ausliegen, um darin die Coupons oder Anzeigen    für die Sonderangebote der Hubschraubergesellschaften zu finden, deren   Adressen ich unten auf der Seite angegeben habe. bei zwei Personen kann    man dann durchaus 50 Dollar sparen. Im Oktober 2016 habe ich sogar noch   einen 45-Minuten-Flug über den Vulkankrater für 169 $ bei Safari Helicopters   gefunden.
Auf   dem nebenstehenden Bild sehen Sie den Ausbruch vom 27. Juli 2016. Wie   ein Smiley leuchtet die glühende Masse im Lavasee und  für die   Hawaiianer ist es die Feuergöttin Pele, die ihnen zulächelt.
Das Foto stammt aus einem Video, das die Firma Tropical Vision gedreht hat.   Das ist eine Firma, die seit Jahren Videoproduktionen von Big Island und dem   Lavafluss macht. Schauen Sie sich das Video an - Sie werden begeistert sein und   vielleicht auch den Wunsch haben, mit Paradise Helicopters einen Flug zu   machen.

Ausbruch des Kilauea im Juli 2016
Mit dem jüngsten Ausbruch des Kilauea im Sommer 2018 hat sich die Lage dramatisch verändert:
Ende April stiegen nämlich die Lavamassen im Kratersee eines Nebenkraters des Kilauea, nämlich des des Pu´u O´o Vents so stark an, dass die Lava überschwappte. Durch mehrere Erdbeben ergaben sich Risse im Vulkan, sodass giftige Dämpfe und feurige Lavamassen an verschiedenen Stellen austraten. Ende Mai waren es bereits 20 Spalten und Brüche, durch die die Lava ins Meer floss.
Die Lage wurde bedrohlich für viele Bewohner um den Ort Pahoa. Der Nationalpark-Service beschloss, den Park zu schließen, weil der Besuch zu gefährlich schien. Dann beruhigte sich aber der Vulkan und am 22. September wurde der Volcanoes Nationa Park wieder geöffnet, aber fließende Lava ist nicht zu sehen, weil diese nur noch unterirdisch ins Meer fließt. Das sollten Sie auch bedenken, wenn Sie einen Flug über den Vulkan oder eine Bootsfahrt unternehmen wollen.
Für Wanderlustige ist der 3 Meilen lange "Kilauea Iki Trail" das   Richtige: Er startet am Kilauea Iki Overlook, führt durch die Vulkanfelder   unterhalb des Kraters entlang und ist nicht schwer zu gehen. Man sollte aber   unbedingt den Rundweg an der "Thurston Lava Tube" hinzunehmen. Dieser   Viertelstunden-Spaziergang durch die kühle Lavahöhle unter den grünen Farnen   lohnt sich in jedem Fall. Prospekte und Karten für die vielen Trails gibt´s   im Volcanoe´s Visitor Center.
Wer sich nicht allein an die glühende Lava heran traut, kann auch eine   geführte Tour unternehmen. Das ist durchaus vernünftig, denn mit den   Lavafeldern ist nicht zu spaßen, weil unter der kalten oder warmen   Oberfläche durchaus glühende Lava fließt. Und wenn einmal die obere Schicht   einbricht, bekommt man schnell heiße Füße. Es gibt Firmen, wie die Kalapana   Cultural Tours, die eine Lava-Wanderung mit geschulten einheimischen Führern   machen.
Es gibt natürlich noch eine ganz andere Möglichkeit, an die glühende Lava   heranzukommen, nämlich mit einem Boot vom Meer aus. Verschiedene   Gesellschaften bieten solche Fahrten mit einem Katamaran an. Man sollte sich   unbedingt eine Fahrt bei Sonnenuntergang sichern, denn dann ist der Anblick   am schönsten.Für Wanderlustige ist der 3 Meilen lange "Kilauea Iki Trail" das   Richtige: Er startet am Kilauea Iki Overlook, führt durch die Vulkanfelder   unterhalb des Kraters entlang und ist nicht schwer zu gehen. Man sollte aber   unbedingt den Rundweg an der "Thurston Lava Tube" hinzunehmen. Dieser   Viertelstunden-Spaziergang durch die kühle Lavahöhle unter den grünen Farnen   lohnt sich in jedem Fall. Prospekte und Karten für die vielen Trails gibt´s   im Volcanoe´s Visitor Center.
Ein Flug von Hilo aus lohnt sich auch über die Lavafelder und Wasserfälle im Wailuku River State Park.
Mit dem Feuer sprühenden Vulkan sind aber die Attraktionen von Big   Island bei weitem noch nicht erschöpft. Eine Fahrt ins Waipio-Valley   sollten Sie schon unternehmen. Das ist eines der sieben Täler in den Kohala   Mountains, in denen die alten Hawaiianer gewohnt haben. Heute leben in   dieser paradiesischen Dschungelschlucht nur noch eine Handvoll Farmer und   Fischer. Nachdem Sie vom Lookout den herrlichen Blick genossen haben, können   Sie die Tour hinunter zu Fuß, per Pferd oder im Jeep machen. Eigentlich ist   die Erkundung des Tals zu Fuß am schönsten, wenn auch der Abstieg   anstrengend ist. Unten erwarten Sie Bachüberquerungen, Baden im   Süßwasserfluss oder unter Wasserfällen, Schwimmen am Strand oder die   Begegnung mit wilden Eseln oder Pferden. Natur pur!.
Botanikfreunde kommen einige Meilen weiter im Onomea Regenwald, dem Botanischen Garten von Big   Island, auf ihre Kosten. Dort sind alle Orchideen, tropischen Pflanzen und   einheimischen Moskitos versammelt und warten auf Ihren Besuch. Wenn Sie sich   an tropischen Wasserfällen erfreuen können, sollten Sie ganz in der Nähe die   Rainbow Falls und die Akaka Falls besuchen, beide liegen in schön angelegten   Regenwald-Parks nördlich von Hilo.
Günstiger als Hilo ist als Anlaufpunkt aber Kailua-Kona auf der   anderen Seite der Insel. Es ist nicht nur sonniger hier, sondern auch   touristisch besser erschlossen. Die Hotels sind günstig, weil das Angebot   sehr groß ist, es gibt genügend preiswerte Restaurants und vielerlei   Aktivitäten. Hier kann man auch gut Bummeln und Souvenirs einkaufen, wobei   sich aber inzwischen auch die negativen Seiten bemerkbar machen: Da die   Kreuzfahrtschiffe hier anlegen, öffnen an diesen Tagen plötzlich viele Buden   und Verkaufsstände mit viel Krimskrams und nehmen den regulären Geschäften   die Kunden weg. Außerdem steigen dadurch die Preise und der Nepp nimmt zu.
Da Big Island mit dem 4200 m hohen Mauna Kea den höchsten Berg des Pazifiks   beherbergt, können Sie von dort oben natürlich auch fantastisch die Sterne   beobachten. Mehrere riesige Teleskope und entsprechende Veranstaltungen am   Wochenende verhelfen Ihnen in dieser klaren Luft zu Einsichten, wie Sie sie   noch nie erlebt haben.
Sehr geschichtsträchtig ist der National Historic Park Pu´uhonua O   Honaunau, in dem nicht nur ein alter Tempel und ein altes Dorf   restauriert wurde, sondern auch die Geschichte der frühen Hawaiianer wieder   lebendig wird. Eigentlich war diese Stätte ein heiliges Asyl für Kranke,   Krieger oder Gesetzesbrecher, in der diese vor ihren Verfolgern oder Feinden   sicher waren. In der Nähe ist das Captain Cook Monument als   Erinnerung an die Stelle, wo dieser berühmte Seefahrer am 14. Februar 1779   erstochen wurde. Das Monument können Sie von der Ortschaft Captain Cook aus    auch gut zu Fuß erreichen. Schöner ist allerdings eine Kanufahrt über die   Bay, die sich außerdem als geschützter Unterwasserpark hervorragend zum   Schnorcheln eignet. Es ist wahrscheinlich die beste Schnorchelstelle auf Big   Island. Fahren Sie von Captain Cook aus über die Na´po´opo´o Road. Nach 7   Meilen enger Bergfahrt gelangen Sie unten in die ursprünglich hawaiianisch   gebliebene Kealakekua Bay, wo Sie parken können. Leider können Sie   hier keine Kajaks mehr mieten, sondern nur noch in kleinen Gruppen hinüber   fahren. Genießen Sie die 25minütige Überfahrt. Wenn Sie Glück haben, werden   Sie sogar von Delphinen begleitet, die morgens zwischen 9:00 und 10:30 Uhr   in die Bucht zum Spielen kommen.

Der Ironman of Hawaii
Die Deutschen sind übrigens auf der Insel   Big Island besonders beliebt, weil von den Hawaiianern ihre   beachtlichen Leistungen beim jährlich hier stattfindenden World   Championchip des Triathlon-Wettbewerbs, dem "Ironman of Hawaii", hoch geschätzt werden. Ich bin in den letzten Jahren auch immer im Oktober dort gewesen und war begeistert von den Athleten und der Stimmung unter den Zuschauern. Der Ironman ist die härteste Dauerleistungsprüfung, die man sich vorstellen kann: 3,8 km Schwimmen im offenen Meer, anschließend 180 km Rad fahren und danach noch ein Marathonlauf.
Im letzten Jahr war es am 14. Oktober besonders spannend, weil mehrere Deutsche mitliefen, denen aufgrund der Vorleistungen der Sieg zuzutrauen war. Jan Frodeno wollte unbedingt seinen dritten Titel erreichen und Sebastian Kienle, Ironman-Sieger von 2014, wollte das Rennen auch gewinnen. Das war ebenfalls das Ziel des Vorjahresdritten Patrick Lange und einiger anderer starker Athleten. Zum Schluss stand Patrick Lange mit einem neuen Rekord auf dem Siegertreppchen.
Diesmal wollten alle wieder das große Rennen gewinnen und sich den Siegerpreis von 120 000 Dollar holen. Unter den 2481 Teilnehmern bildeten die Amerikaner wie immer die größte Gruppe mit 640 Athleten, danach kamen die Deutschen mit 215 und die Australier mit 208 Teilnehmern. Der Rest verteilte sich auf mehr als 80 Nationen. 2306 schafften es bis zum Ziel, das sie in 17 Stunden erreichen mussten. Sie konnten sich dann "Finisher" nennen.
Kona/Hawaii  13. Oktober 2018 -    Sieger und Ironman-Worldchampion wurde zum zweiten Mal der Deutsche Patrick   Lange in der neuen Rekordzeit von 7 Stunden, 52 Minuten und 29   Sekunden. Damit hatte er seinen Rekord vom Vorjahr von  8 Stunden, einer Minute und 40 Sekunden für die 3,8 km Schwimmen im offenen Meer, die anschließenden 180 km Radfahren und den folgenden Marathonlauf  noch deutlich unterboten. Eine unwahrscheinliche Leistung, nach der er total happy ins Ziel taumelte und seiner Freundin einen Heiratsantrag machte.


Das Rennen war nicht so spannend wie im vorigen Jahr, weil von den großen Favoriten aus Deutschland Jan Frodeno, Boris Stein und Andi Bröcherer sowie Jens Frommhold fehlten, denen neben Sebastian Kienle der Sieg zuzutrauen war. Schon im Vorfeld war Patrick Lange als großer Favorit gehandelt worden.
Der wurde auch seiner Favoritenrolle gerecht, indem er  zwar zwei Minuten nach dem Australier Josh Amberger, aber kurz vor Kienle aus dem Wasser stieg, der eigentlich der deutlich bessere Schwimmer ist. Der wollte kräftig mit dem Fahrradfahren loslegen, wurde aber durch eine Panne gebremst und musste das Hinterrad wechseln. Dadurch verlor er deutlich an Zeit und konnte die auch nicht mehr bis zum Ende des Radfahrens Charles aufholen, sodass er frustriert und mit Schmerzen im Fuß nicht mehr zum Marathonlauf  antrat. Der Kanadier Lionel Sanders, der als großer Rivale um den Titel gehandelt wurde, verlor ebenfalls schnell an Bedeutung, weil er schon beim Schwimmen so viel Zeit verloren hatte, dass sogar Lucy Charles als erste Frau vor ihm aus dem Wasser stieg.
 

Hier führt  Andreas Dreitz die Verfolgergruppe an. Patrick Lange in dem blauen Trikot ist der vierte Fahrer dahinter.
Patrick Lange profitierte von den beiden deutschen Profis Maurice Clavel und Andreas Deitz, die nach einem guten Schwimmstart beherzt losspurteten und die Verfolgergruppe bildeten, die 4 Minuten hinter den führenden Josh Amberger, Andrew Starykowicz und Cameron Wurf lagen. Bei wenig Wind und relativ kühlen Temperaturen hängte er sich geschickt an diese Gruppe und konnte so Kraft sparen.

Das Rennen wurde zunächst von Cameron Wurf bestimmt, der mit der Zeit von 4 Stunden, 9 Minuten und 36 Sekunden souverän seinen Radrekord vom Vorjahr nochmals um drei Minuten verbesserte, als erster vom Rad stieg und mit seinem Vorsprung von 5 Minuten auch den Marathonlauf anführte.
Aber wie immer entscheidet sich alles im Marathonlauf. Da sind plötzlich 5 Minuten Vorsprung aus dem Radfahren nicht mehr viel, wenn es auf die mörderische Strecke über den heißen Asphalt des Queen Kaahahumanu Highways geht. Patrick Langesammelte nämlich in seinem unnachahmlichen Laufstil kontinuierlich und schnell auf den ersten 8   Kilometern neun Kontrahenten ein und erreichte nach 16 Kilometern Cameron Wurf. Der schaute sich mehrmals um, als  sich sein Rivale näherte. Der überholte ihn mit lockerem Schritt und stieß ihm dabei freundschaftlich in die Seite. Damit war klar, wer den Sieg beanspruchte.

Patrick Lange erreicht Cameron Wurf und klatscht ihn ab.
Von da ab war er in seinem Lauf nicht mehr zu stoppen und baute sogar den Vorsprung immer noch mehr aus, sodass die Befürchtungen, der Belgier Bart Aernouts könne ihm den Sieg streitig machen, weil dieser  am Energy Lab nur 90 Sekunden hinter ihm lag, schnell zerstreut wurden. Im Ziel waren es dann 4 Minuten, die er vor ihm lag. Auch der Engländer McNamee,   im Vorjahr Dritter, blieb mehr und mehr zurück und kam über 8 Minuten später ins Ziel, wobei er aber immer noch wie im Vorjahr Dritter wurde.
Das war natürlich ganz nach dem Geschmack Zuschauer, als Patrick Lange nach seinem Sieg "Julia" rief und seiner Freundin um den Hals fiel, um ihr einen Heiratsantrag zu machen.
Als   Sie "Ja" sagte, ließ er sich zu Boden fallen und Julia Hofmann und   Miike Reilly, der enthusiastischen Kommentator, der seit Jahren den Iroman in Hawaii begleitet, mussten ihm wieder auf die Beine helfen.   Und die anschließende Umarmung mit dem Kuss begeisterten die   Fernsehanstalten, die alles live aufnahmen.

  Bei   den Frauen siegte wie im Vorjahr in überragender Manier mit 8 Std.   26 Minuten und 16 Sekunden die   Schweizerin Daniela Ryf.

Übermütige Freude bei den Frauen bei der Siegerehrung
Dabei war die Australierin Lucy Charles mit neuer Rekordzeit von 48   Minuten und 13 Sekunden aus dem Wasser gestiegen und hatte Daniela   Ryf weit hinter sich gelassen, die mit schmerzverzerrtem Gesicht 9   Minuten später in   die Wechselzone kam, weil sie unterwegs mit einer Feuerqualle   Bekanntschaft gemacht hatte. Sie biss aber die Zähne zusammen und   verfolgte in eiserner Manier die führende Lucy   Charles, überholte sie und und   dominierte dann den gesamten Marathonlauf. Bei Kilometer 28 hatte   sie bereits 7 Minuten Vorsprung vor der Britin .Im Ziel sind es   schließlich 10 Minuten und 16 Sekunden.
  Für die deutschen Teilnehmerinnen erfüllten sich die Hoffnungen   diesmal besser als im vorigen Jahr, denn Anne Haug wurde mit   einer Zeit von 8 Stunden, 41 Minuten und 58 Sekunden Dritte.
Anne Haug auf dem Highway
Sie hatte in beeindruckender Manier das Feld von   hinten aufgerollt und schließlich Sarah True überholt, als diese   wenige Kilometer vor dem Ziel einen Schwächeanfall erlitt und danach   ihren Laufstil nicht mehr einhalten konnte.
Jeder, der über die Ziellinie läuft, wird lautstark vom Sprecher am Mikrofon begrüßt: "You are an Ironman!" Das ist beeindruckend und wird von allen Anwesenden mit großem Applaus honoriert. Das ist zwar etwas seltsam für die teilnehmenden Frauen, aber es ist eine tolle Atmosphäre hier am Ziel.
Anne Haug im Zieleinlauf
Die Helfer beim Ironman  auf Hawaii
Mich erstaunt immer wieder der freiwillige Einsatz   der Amerikaner bei  Großveranstaltungen, bei Wahlen, bei   Rettungsaktionen oder Spendenaufrufen.
Auch   diesmal waren beim Ironman mehr als 6000 "Volunteers" im Einsatz,   die an der Strecke standen, Wasser, Schwämme oder Energiepakete   verteilten und dafür sorgten, dass die Athleten nicht vor   Erschöpfung umfielen, denn manche Läufer waren ganz schön kaputt,   wenn sie nach dem Schwimmen und Radfahren auf die Marathonstrecke   mussten. Die freiwilligen Helfer sorgten dann dafür , dass der    Triathlon problemlos ablief. Man konnte sie alle an ihren Trikots   erkennen, die das hawaiianische Wort "kokua" trugen. Das bedeutet im   Übrigen nicht nur "Helfer", sondern auch "Lehrer". Viele Familien   fuhren mit ihren Kindern zu den zugewiesenen Einsatzorten und   verbrachten dort den ganzen Tag. Und der ganze Tag sind nicht nur die 12 Stunden, sondern oft wesentlich mehr, denn der Wettkampf endet erst nach 17 Stunden um Mitternacht.
Und als es am nächsten Tag ans Aufräumen ging, waren auch wieder   Hunderte dabei, die halfen. Es ist faszinierend zu sehen, wie in den   USA das soziale Engagement groß geschrieben wird.
Ich freue mich jedenfalls riesig auf den Ironman 2019 und bin gespannt, ob Jan Frodeno, Sebastian Kienle und Patrick Lange nächstes Jahr wieder antreten. Vielleicht sind Andi Böcherer, Boris Steins und Jens Frommhold auch wieder dabei  - dann gibt es ein spannendes Rennen!
Strände auf Big Island
Nördlich von Kona an der   sonnigen Kohala Küste gibt es die schönsten Strände und dazu   natürlich traumhafte Hotels, die alles bieten, was man sich   vorstellen kann. Strand am Mauna Kea ResortIm   Hilton Waikoloa können Sie sogar mit den Delphinen schwimmen -   leider ist das inzwischen zu einer Kinderattraktion geworden, wofür   die begüterten Eltern viel Geld bezahlen. - Fahren Sie doch einfach   zum  Waikoloa Beach Resort an den Strand. Der heißt Anaeho´omalu Beach,  ist gut und bietet auch alles:   Schildkröten, Wassersport, Ruhe, Volleyball, Segeln. Sogar ein Luau   - das polynesische Festessen- zu annehmbaren Preisen. Nebenbei ist   das auch ein schöner Strandspaziergang: Von dort zum Hilton über den   schmalen Pfad am Meer entlang. Wunderschön. Nehmen Sie   Strandsandalen oder besser Turnschuhe  mit - die Lavafelsen   sind spitz. Das ist übrigens ein Teil des berühmten "King´s Trails,   der vom Spencer Beach Park im Norden bis nach Kona an der Küste   entlang führt. Wenn Sie ihn entlang wandern, kommen Sie an einsamen   Buchten mit menschenleeren Traumstränden vorbei. In den letzten   Jahren hat sich dieses Gebiet im Norden zum Zielpunkt für gut   betuchte Traumurlauber entwickelt. Das haben auch einige Hotelketten   gemerkt, die dort an den schönen Stränden ihre sündhaft teuren   Burgen gebaut haben. Und dennoch gilt dieser Inselabschnitt als   Geheimtipp: Im Gegensatz zu den Regionen südlich von Kona und um   Hilo herum ist es hier nämlich nicht so feucht und es gibt keine   Mücken. Außerdem sind alle Strände in Hawaii öffentlich, sodass Sie   neben den Hotelstränden immer einen öffentlichen Teil mit Duschen,   Toiletten und Liegewiesen finden, den Sie bequem mit dem Auto   anfahren können. Der Hapuna Beach   Park, Mauna Kea Beach oder der       Spencer Beach Park sind deshalb auch bei den Hawaiianern sehr   beliebt. Hervorragend ist etwas weiter südlich auch der Strand am   Fairmont Orchid. Hier kann man gut schnorcheln und sieht viele   Schildkröten.Fishpond am Mauna Lani Hotel
Ein weiterer schöner Strand befindet sich am Mauna Lani Beach Hotel.   Sie sollten allerdings nicht den Hotelstrand nehmen, sondern etwas   weiter zum Beachclub des Hotels wandern. Dort ist wenig los, der   Strand ist feinsandig und gut geeignet zum Schwimmen oder   Schnorcheln. Im Übrigen finden Sie dort für Strandaktivitäten alles,   was Sie sich wünschen - auch für Kinder ist alles vorhanden. Das   Mauna Lani Hotel wird nicht umsonst als kinderfreundlichstes Resort   von Big Island bezeichnet. Leider ist es vom 1. Oktober 2018 an für 14 Monate wegen Renovierung geschlossen. Der Beachclub ist aber geöffnet; den Zugang habe ich im nächsten Abschnitt   näher erläutert.
Hinter den Sandstränden verbergen sich oft   Süßwasserponds, in denen  seltene Fische, Muscheln, Krebsarten   oder Vögel. ihre Heimat finden. Hier ein Bild vom Fischteich am   Mauna Lani Hotel

Der Kaunaoa Beach am Mauna Kea Hotel an der Kohala Coast
Mein Geheimtipp für zwei   Traumstrände, die nicht jeder kennt:
Wie   Sie sicher schon gemerkt haben, favorisiere ich die Kohala Küste   fürs Wohnen, Schwimmen und Schnorcheln. Das hängt einfach damit   zusammen, dass es dort sonnig ist, wenn es in Kona diesig ist und es   in Hilo regnet. Die Lage ist ideal. Und dadurch sind auch die   Strände zum Schwimmen und Schnorcheln ideal. Die Strände vor den   Hotels hier sind zwar nicht überlaufen, aber manchmal wünschen    Sie sich vielleicht ein verschwiegenes Plätzchen oder einen Strand,   an dem nicht viel los ist oder auch einen Strand, an dem sich   Schildkröten ausruhen oder viele Fische beim Schnorcheln zu   beobachten sind. Schöner Strand am Kikaua  Point
Wenn Sie so etwas suchen, fahren Sie auf dem Highway 19 von Kona aus   nach Norden oder von Waikoloa aus nach Süden. Am Milemarker 87 kurz   neben der Einfahrt zum Hualalai Hotel zweigt eine asphaltierte   Straße mit dem Namen Kukuio Nui Drive in Richtung Meer ab. Die   fahren Sie, bis Sie an eine Schranke kommen, hinter der ein   Securityman sitzt. Er wird herauskommen und fragen, was Sie   wünschen. Sie geben an, dass Sie zum Beach möchten. Der Strand heißt   Kikaua Point Park. Er wird Ihnen eine Nummer geben, die Sie in Ihr   Auto legen  und Ihnen den Weg erklären. Nach einem Kilometer   Fahrt durch die Lavalandschaft gelangen Sie an einen Parkplatz, auf   dem Sie Ihr Auto stehen lassen und den Rest zum Strand über einen   schmalen Fußweg zurücklegen.  Dort eröffnet sich Ihnen dann vor den Traumvillen ein   privater  Strandbereich mit Duschen und Toiletten, grünen Wiesen,   Palmen, schwarzer Lava und weißem Sand. Liegen, Strandstühle oder   Badetücher sollten Sie mitbringen. Wenn Sie Lust haben, können Sie   auch von dort am Strand entlang wandern zum Hualalai-Strand.   Unterwegs finden Sie unberührte Strandabschnitte mit Schildkröten,   Krabben und seltenen Vögeln.
Hinter dem  Strand befinden sich kleine  Fishponds, die als Biotope  verwendet werden.
Der Wermutstropfen: Es kann sein, dass der Parkplatz voll ist, dann   bekommen Sie kein Permit und müssen zu einer anderen Tageszeit   wiederkommen.
In der Hängematte im Four Seasons Resort HualalaiDas ist mir allerdings bisher nur ein einziges Mal   passiert. - Aber auch das ist nicht schlimm. Sie fahren in diesem Fall  einfach   ein Stückchen weiter zum öffentlichen Beach am Hualalai-Hotel. Von   dort können Sie zu Fuß zum Kikaua Point hinüberwandern.
Der Strand am Kikaua Point Park: zeichnet sich durch wunderbar klares Wasser aus, oft sind mehr  Schildkröten als Besucher zu sehen. Das ist die andere Seite des  Traumstrandes am   Kikaua Point Park.  Dort ist das Wasser nicht mehr so ruhig    wie in der kleinen verschwiegenen Bucht vor den Traumvillen. Aber   zum Spazierengehen eignet sich der Strand wunderbar. Auch hier   kommen am Nachmittag die Schildkröten an Land und ruhen sich aus.   Wenn Sie am Strand weiter wanden, kommen Sie schließlich zum Hualalai-Resort, das von der Hotelkette Four Seasons betrieben und zu den Top 25 Hotels der USA gehört
Sie können vom Kikaua Point am Strand entlang wandern und einen Spaziergang zum Hualalai Resort machen. Der Strand davor ist nicht so toll wegen der Felsen und Lavasteine, dafür hat das Resort aber fantastische Pools. Auf dem Bild sehen Sie mich dort in der Hängematte liegen.
-   Schöner kann man den Tag gar nicht genießen! Im Hintergrund ist die    Insel Oahu  zu sehen. Das sind  50 km freie Sicht!
Blick vom Kikea Point auf das Hualalai Resort
Blick vom Kikaua Point zum Hualalai Resort
Nachmittags ruhen sich die Schildkröten am Strand aus
Schildkröten ruhen sich aus am Hualalai Beach.
Fishpond am Hualalai Beach
Hinter dem Strand befinden sich Fishponds, die als Biotope verwendet werden.
Der zweite Traumstrand ist ebenfalls leicht zu finden: Sie   fahren von Kona aus den Highway 19 entlang in Richtung Waikoloa Beach und   biegen ein Stück weiter dahinter den Mauna Lani Drive zum Mauna Lani Resort   ein. Am Kreisverkehr nehmen Sie die dritte Ausfahrt mit der Bezeichnung   South Kaniku Drive und Beachclub und fahren die Straße bis zum Ende weiter. Traumstrand am Mauna Lani ResortAn dem Gatter drücken Sie die Taste und warten, bis sich jemand meldet. Auf   die Frage, was Sie wünschen, geben Sie an, dass Sie zum Beach möchten. Dann   wird das Tor sich öffnen - es sei denn, keine freien Parkplätze sind   vorhanden. Das haben wir aber bisher noch nie erlebt.
Sie fahren dann zum Parkplatz, stellen Ihr Fahrzeug ab und finden einen   traumhaften Strand mit Toiletten, Duschen, Liegen, Rasen, weißem Sand und   allem, was Sie sich wünschen. Auch ein Strandrestaurant ist dort.
Von hier aus können Sie ebenfalls einen sehr schönen   Beachwalk machen. Es führt nämlich der gut ausgeschilderte "Fisherman´s   Trail" am Strand entlang. Der ist Teil des großen "King´s Trails", der vom   Spencer Beach Park bis nach Kona führt. Unterwegs kommen Sie an malerischen   Fishponds, fantastischen Golfplätzen und traumhaften Millionärsvillen   vorbei. Das wird Sie neidisch machen, aber auch erkennen lassen, dass diese   Seite die schönste von Big Island ist.
Weiter südlich in der Nähe vom Flughafen befindet sich die Kua Bay   mit einem schönen Sandstrand. An der Nordseite kann man ganz gut schnorcheln   und fürs Boogie-Board oder Surfboard sind auch passende Wellen da.   Toiletten, Umkleideräume und Duschen gibt es wie an den meisten Beachparks   auch. Schade, dass die nicht ein Stückchen weiter am Kekaha Kai State   Park zur Verfügung stehen, denn das ist ebenfalls ein sehr schöner   Beachpark mit zwei Stränden, Süßwasserteichen und einer Süßwasserquelle.
Wenn Sie direkt in Kailua Kona wohnen, dann haben Sie es nicht weit zu   mehreren kleinen Stränden und Beachparks: Beliebt sind der Magic Sands   Beach, der Kahalu´u Beach Park und Punalu´u Beach Park, wobei  der   letztere dunklen Sand hat. Mit einem Auto kommt man weiter im Süden auch   über eine Schotterpiste an den berühmten Green Sand Beach, dessen   Farbe durch die zerkleinerten Olivine zustande kommt, die das Ergebnis von   vulkanischen Eruptionen sind. Im Süden der Insel sind übrigens noch mehrere   kleine abgeschiedene Strände, die kaum besucht werden, weil man nur mit   einem 4-whell-drive oder einem längeren Fußmarsch dorthin gelangt.
Wohnen auf Big Island
Hotelpreise auf Big IslandWie überall, sind in den letzten Jahren die Hotelpreise auf den   hawaiianischen Inseln kräftig gestiegen. Nach einer Rezessionsphase hat der   Tourismus stark zugenommen, wobei besonders die Touristen aus China, Korea   und Australien beteiligt sind.
Das größte Hotel- und Wohnungsangebot finden Sie in und rund um Kailua-Kona.   Das lebendige Örtchen hat alles, was man im Urlaub braucht und ist besonders   für jüngere Leute attraktiv. Deshalb gibt es hier auch viele preiswerte   Unterkünfte, wie Sie aus der nebenstehenden Anzeige aus der Zeitung West   Hawaii Today ersehen können. Die Preise hängen stark von der Lage ab: Im Ort   selbst und weiter weg vom Strand ist es preiswerter, für die Zimmer in den   großen Ferienresorts im Norden von Kona müssen Sie schon 150 $ und mehr pro   Nacht ausgeben.
Wenn Sie also dem Preisauftrieb ein   Schnippchen schlagen wollen, hier mein Tipp: Buchen Sie in der Nähe der   Strände an der Kohala Coast privat ein Condo oder ein Cottage. Ideal ist   beispielsweise der Ort Waikoloa, der 6 Meilen von der Küste landeinwärts   liegt oder auch Waikoloa Beach. In dieser Gegend bekommen Sie komfortable   Ferienwohnungen oder Ferienhäuser für 100 -150 US$ mit allem Drum und Dran,   die keinem Fünf-Sterne-Hotel nachstehen. Der einzige Nachteil besteht darin,   dass Sie ein paar Meilen mit dem Auto fahren müssen, um an den Strand zu   kommen. Aber dafür habe ich ja für Sie meine beiden Geheimtipps für   Traumstrände etwas weiter oben aufgeschrieben.
Der Geheimtipp für Ferienwohnungen in Big Island
Big Island ist ziemlich teuer, weil es abgelegen und sehr ruhig ist. In   den letzten Jahren haben viele Investoren die Preise in die Höhe   getrieben und es sind viele neue Communities mit Ferienhäusern   entstanden. Ab 2010 waren die Preise wieder etwas gesunken, weil   inzwischen ein Überangebot an solchen Häusern bestand. Leider hat das   nicht lange angehalten und inzwischen ist Hawaii wieder teuer geworden.   Dazu kommt noch, dass der Euro im Wert stark gefallen ist und Sie nun im   Jahre 2018 deutlich mehr für Ihren Urlaub bezahlen müssen. Wenn Sie   preiswert eine Ferienwohnung auf Big Island mieten wollen und nicht   unbedingt ein Hotel bevorzugen, so sind Condos oder Ferienhäuser immer   noch am preiswertesten. Sie sind hervorragend ausgestattet und bieten   deutlich mehr als ein Hotelzimmer zum wesentlich günstigeren Preis.   Außerdem sind hier auf der Insel viele neueren Datums und nicht so   verwohnt wie auf den anderen Inseln. Machen Sie einmal einen Test und   mieten Sie direkt beim Eigentümer. Der nachfolgende Link führt Sie auf   eine spezielle Webseite von Hausbesitzern, die ihre Wohnungen,   Apartments oder Ferienhäuser direkt online anbieten:
Ich habe einmal die Region am Waikoloa Beach Resort   ausgesucht, das nördlich des Flughafens Kona liegt und in dessen   unmittelbaren Nähe 6 wunderschöne Strände liegen. Beim Anklicken des   Links werden Ihnen sofort alle Ferienwohnungen von Selbstvermietern   angezeigt. Die Wohnungen werden mit allen Details und Preisen   dargestellt. Verhandeln Sie mit dem Hausbesitzer. Ich garantiere Ihnen,   dass Sie mit Ihrer Wahl zufrieden sein werden.
Ich persönlich finde die etwas weiter nördlich liegenden Ferienhäuser um   das Mauna Lani Resort noch schöner. Sie sind zwischen 2006 und 2008   erbaut worden und sind ebenfalls günstig von den Eigentümern zu mieten.   Versuchen Sie es hier:
http://www.vrbo.com/vacation-rentals/usa/hawaii/big-island/kohala-coast/mauna-lani
Allerdings gilt auch hier in Big Island, was ich auf der   ersten Hawaii-Seite geschrieben habe:
Früher war   VRBO ein Geheimtipp ein Geheimtipp, aber wurde es  zuerst von   Homeaway und danach von expedia gekauft. Seit dieser Zeit haben sich die   Preise dauernd erhöht. Dann kam airbnb dazu und es wurde eine   Vermittlungspauschale eingeführt. Der können Sie entgehen, wenn Sie mit   den Besitzern selbst verhandeln.
    Meist sind in den Ferienwohnungen sogar   Boogie-Boards und Strandmöbel dabei, und Sie haben Platz für die ganze   Familie. Weiter unten auf der Webseite finden Sie einige Adressen. In ein   paar Jahren wird man sich das Wohnen an dieser Küste nicht mehr leisten   können, weil viele amerikanischen Schauspieler und Millionäre sich dort   exklusive Villen hingebaut haben. Außerdem haben große Maklerfirmen mit   reichen Investoren aus Japan, China und Singapur riesige Strandbereiche   aufgekauft. Die liegen zur Zeit zwar noch voll von Lavabrocken, werden aber   in zäher Arbeit mit viel Aufwand planiert und in immergrüne Golfplätze mit   Traumvillen verwandelt. Einige sind inzwischen schon zu mieten und kosten   mehr als 1200 $ pro Tag.
Ich werde oft gefragt, ob   es günstiger ist, in Hilo oder in der Umgebung von Hilo zu wohnen,   wenn man den Volcanoes Nationalpark besuchen will. Schließlich ist das eine   ganz schöne Strecke, die man von Kona dorthin fahren muss. Nehmen Sie die   nördliche Route (über den Highway 200 -  die Saddle Road), so brauchen   Sie für die 130 Meilen etwa 3 Stunden, über die südliche Route (den Highway   11) für die 100 Meilen 2,5 Stunden. Das ist nämlich von Hilo alles   einfacher, weil man in einer halben Stunde dort ist.
Ich antworte dann immer, dass das jeder selbst wissen muss, wo er wohnt und   von wo er abfliegt, denn Hilo hat ja auch einen internationalen Flughafen.   Ich gebe aber immer zu bedenken, dass Hilo die drittnasseste Stadt der USA   ist. Die Niederschlagsmengen sind beachtlich. Hilo ist halt eine tropische   Stadt mit allen Merkmalen, aber auch einer wunderschönen Blütenpracht und   Pflanzenwelt. Und Volcanoes Country hat auch seine schönen Seiten, wie zum   Beispiel an der südlichsten Spitze der Insel den Papakolea, einen der vier   gründen Strände, die es auf der Welt gibt. Zu Fuß muss man allerdings eine 5   km - Wanderung einkalkulieren, weil der Weg ziemlich schlecht zu befahren   ist. Mit einem 4W-- Drive kommt man allerdings gut dorthin.
Bed&Breakfast in Big Island
Damit sieht es wie auf allen hawaiianischen Inseln nicht   so gut aus. Es gibt einige preiswerte Unterkünfte, deren Adressen ich am   Ende der Seite aufgelistet habe.
  Tipp für die Hotelauswahl:
Viele Hotels geben an, dass sie direkt am Strand   liegen oder auch, dass Ihre Zimmer Meerblick haben. Aber ist das   wirklich der Fall? Die Herausgeber des Inside-Reiseführers "Hawaii -   The Big Island Revealed" haben von mehr als 70 Hotels und Condos auf   Big Island Luftaufnahmen gemacht. Schauen Sie sich unbedingt die   Lage Ihres favorisierten Hotels oder Condos genau an, bevor Sie   endgültig buchen. Hier finden Sie ziemlich gute   Luftaufnahmen:
Gehen Sie bitte auf folgende Webseite:
Sie können hier auf der Karte jedes Hotel oder   Condo anklicken und bekommen eine realistische Hubschrauberansicht   von der Lage.
Die Beschreibungen sind ehrlich und zutreffend. Die Preise sind   allerdings Katalogpreise, sodass Sie ihnen keinen Glauben schenken   sollten. Wenn Sie ins Internet gehen und die entsprechenden   Hotelseiten aufsuchen oder auch die Seiten der Reiseveranstalter   durchblättern, bekommen Sie wesentlich günstigere Konditionen.
Die Lage der Hotels können Sie im Übrigen auch   sehr gut mit Google Earth beurteilen, wenn Sie sich das Programm auf   Ihren Computer laden. Die Straßen lassen sich allerdings nicht mit   Street View einsehen, wie das sonst üblicherweise in amerikanischen   Städten der Fall ist.
Noch besser sind die Apps, die die Herausgeber von   diesem Reiseführer herausgebracht haben. Damit können ohne   Internetzugang mit Ihrem Smartphone sämtliche Informationen, Karten,   Strände oder Restaurants abrufen. Schauen Sie sich die Demos zu den   Apps einmal an:
Die 5,88 € lohnen sich wirklich.

Restaurants auf Big Island
Das Angebot ist riesig, konzentriert sich aber meist auf die   Hotelzonen oder auf Kona. Wer sich für die Pacific-Rim-Cuisine oder für Hawaiian Fusion interessiert und im   Norden wohnt, sollte zu Roy´s in Waikoloa Beach gehen. Leider ist es   immer sehr voll, unterkühlt und geschäftig dort. Besser gefallen hat   uns deshalb das Restaurant von Tommy Bahama an den Shops at Mauna   Lani, weil man draußen auf der Veranda sitzen kann, wenn man keinen   klimatisierten Bereich haben will. Die Pacific-Rim-Cuisine ist große   Klasse und die Bar auch. Merriman´s Market Café ist leider Anfang   Oktober 2014 geschlossen worden. Dafür ist aber Merriman im   Restaurant des Mauna Kea Resorts vertreten. Bei den King´s Shops am   Waikoloa Beach Resort hat sich "A Bay´s" neu   etabliert. Obwohl A Bay´s sehr gute Kritiken hat, war ich bei meinem   letzten Besuch im Oktober 2017 nicht so begeistert, weil das   Ambiente und auch die Sauberkeit früher besser gewesen sind. Die 24   Biere vom Fass, die angeboten werden und auch die einzelnen Gerichte   sind ziemlich teuer für ein einfaches Bistro-Restaurant. Die Seafood Harbor Bar in Kawaihae bietet auch handfeste polynesische Küche an;   Spitzenrestaurant mit entsprechenden Preisen in Waimea ist   Merriman´s. Dort hat sich im Gebäude des ehemaligen deutschen   Restaurants "Edelweiss" ein neues Restaurant niedergelassen: Das Red   Water Café. "Red Water" ist die Übersetzung des hawaiianischen   Namens Waimea. Bei unserem letzten Besuch war es allerdings dort   recht laut und teuer.
Am allerbesten (aber auch sehr teuer) war bisher das Essen im   Brown´s Beach House im Fairmont Orchid Hotel oder im Canoe House,   dem Open-Air-Restaurant vom Mauna Lani Resort. Vor einigen Jahren hat sich   der Chefkoch vom Brown´s Beach House, T. Keosavang, jedoch   selbstständig gemacht und betreibt das Lemongrass Bistro in Kailua Kona. Das sollten Sie einmal ausprobieren, wenn Sie   hawaiianische Spezialitäten mit einem asiatischen Touch lieben. Es   ist preiswert und große Klasse. Inzwischen betreibt er mit dem   Lemongrass Express noch ein weiteres Restaurant am Queens   Marketplace in Waikola Beach. Das ist sehr preiswert, hat aber   leider keine Alkohol-Lizenz. Sie dürfen sich jedoch gern Ihr   Fläschchen Bier oder Wein mitbringen. Das bekommen Sie im ABC-Market   ein paar Häuser weiter. Die Auswahl ist riesengroß. Probieren Sie   dann die "Singapur drunken noodles" - ein Traum. Wer es japanisch möchte, für den bietet das "Sansei" erstklassige Gerichte. Geärgert haben wir uns bei unserem Besuch bei "Sam Choy´s" in Kona im Oktober 2018. Der berühmte Koch, der Mitbegründer der Pacific Rim Cuisine ist, hat sich mit seinem Restaurant keinen guten Namen gemacht. Es ist ein richtiger Massenbetrieb geworden und die Qualität ließ zu wünschen übrig.
In den Hotels wechseln die Chefköche natürlich häufig. Wie wir   erfuhren, ist der Nachfolger von T.Keosavang im Brown´s Beach House   jetzt der Küchenchef vom Tommy Bahama´s Restaurant and Bar, das in   den Shops at Mauna Lani angesiedelt ist. Im Canoe House residiert   inzwischen der Küchenchef von Merriman´s in Waimea. Im Brown´s Beach   House sind die Preise leider immer höher und die Portionen immer   kleiner geworden, das ist schade. Für einen Catch of the Day nach   Hawaiian Art zahlt man inzwischen 47 Dollar. Aber erstklassig ist es   immer noch. Zum Sonnenuntergang ist es traumhaft und wer sich einmal   zu einer besonderen Gelegenheit etwas Gutes gönnen will, der kann   hier ein romantisches Abendessen mit einem hawaiianischen Sänger   genießen. Leider ist das Restaurant seit dem 1. Oktober 2018 für mindestens 14 Monate geschlossen.
In Kona ist man auch gut bei Huggo´s (mit guter   Hula-Show am Wochenende) aufgehoben. Wenn Sie wirklich einmal total   hawaiianisch essen wollen, sollten Sie das "Bamboo" in Hawi   besuchen. Die Fahrt dorthin lohnt sich. Es ist sehr nett, hat noch   zivile Preise und am Wochenende gibt es Live Hawaiian Music dazu.   Das Restaurant ist unter anderem auch dadurch bekannt geworden, dass   es die besten Margaritas hat: mit Lilikoi. Probieren Sie es aus!   Lilikoi ist übrigens der hawaiianische Name für die Passionsfrucht -   oder auch für Maracuja, wie man bei uns zu Hause sagt.
Golfspielen auf Big Island
Es gibt 12 fantastische Golfplätze auf der Insel -   einer schöner als der andere. Natürlich sind sie nicht ganz billig,   aber bei den meisten gibt es Sonderangebote, wenn Sie z.B. nach 9:00   Uhr morgens kommen oder eine Wochenkarte nehmen. Dann können Sie   statt der 150 $ Fee für 69 $ oder sogar für 15 $ spielen. Die Preise   für alle Golfplätze finden Sie auf der Webseite von golfhawaiiinfo.com.
Das sind die Plätze der nebenstehenden Karte:
  • 1. Big Island Country Club
  • 2. Hapuna Golf Course
  • 3. Kona Country Club Ocean Course
  • 4. Makalei Golf Club
  • 5. Mauna Kea Golf Course
  • 6. Mauna Lani North and South Course
  • 7. Sea Mountain Golf Course
  • 8. Waikoloa Beach Course
  • 9. Waikoloa King´s Course
  • 10. Waikoloa Village Golf Course
  • 11. Waimea Country Club
  • 12. Volcanoe Golf and Country Club

Alle Clubs haben ihre eigenen Webseiten, auf denen   Sie alle näheren Einzelheiten für einen tollen Golf-Urlaub finden.
Wandern auf Big Island
Der Volcanoes National Park ist natürlich für   Wanderfreunde das ideale Terrain, um Lavalandschaften und dampfendes   Vulkangestein zu erleben. Der 18 km lange Crater Rim Trail ist eine   achtstündige Reise rund um die Caldera mit moddrigen Schlammlöchern,   dampfenden Fumarolen und Ausblicken auf zerstörte und   wiederauflebende Natur.
Wenn Sie nicht nur durch den Volcanoes National Park wandern wollen,   sondern außer Lavamassen auch Dschungel, Wasserfälle und   spektakuläre Cliffs erleben wollen, so können Sie das in Big Island   natürlich auch. Es gibt 16 Trails, die dazu hervorragend geeignet   sind. Hier einige Beispiele:
  • Ala Kahakai Trail
    Dieser Trail ist 25 km lang und führt an der Kohala Coast von   Kawaihae nach Anaehoomanu - das ist beim Marriott Hotel am   Waikoloa Beach Resort und ein Teilstück von dem 170 km langen   Kings Trail, der von Norden nach Süden über die Insel führt. Man   braucht nicht den ganzen Trail zu wandern, sondern kann an   verschiedenen Stellen an der Küste einsteigen oder enden. Er   beginnt am Spencer County Beach Park am Hwy 270 in Puako. Von   dort führt er auf alten Fischertrails an vielen historischen   Höhlen, Opferstätten, Fischteichen und Petroglyphen vorbei.   Unterwegs kann man an den State Parks eine Pause einlegen, an   denen es Wasser, Toiletten und Picknickplätze gibt. Auf der   Strecke befinden sich auch das Hapuna Prince Hotel, das Mauna   Kea Beach Hotel, das Fairmont Orchid Hotel, das Mauna Lani   Hotel, das Hilton Waikoloa und das Marriott Hotel. Da man   überall gute Park- und Zugangsmöglichkeiten hat, sollte man mal   ein Stück des Trails entlang wandern.
  • Pololu Trail
    Das ist ein 1,5 km langer Trail, der an der Nordküste am Ende   vom Hwy 270 am Pololu Lookout beginnt. Er ist steil und man muss   manchmal ein bisschen klettern, aber die Ausblicke über die   Klippen sind wunderschön.
  • Muliwai Trail
    Wer es etwas abenteuerlicher haben will, kann den 29 km langen   Muliwai Trail gehen der nicht so einfach ist. Man fährt zum   Waipio Valley und am Lookout hinunter ins Tal. Dort führt eine   Straße zum Strand, der man nach rechts zum Wailoa Stream folgt,   an dem der Weg dann endet. Dort beginnt der Trail, der an den   Klippen vorbeiführt. Unterwegs gibt es verschiedene   Campingplätze und wer will, kann sich auch einen Führer für   diese Strecke mitnehmen.
  • Puu Oo Trail
    Vogel- und Naturliebhaber werden Spaß an diesem 13 km langen   Trail haben, der von der Saddle Road durch die Lavaflows von   1855 und 1881 bis zum Volcano Village führt. Start ist beim   Milemarker 22,4 von Hilo aus auf der Saddle Road (Hwy 200). Hier   ist ein kleiner Parkplatz, auf dem man das Auto stehen lassen   kann.
Für diese und viele andere Trails können Sie   Wanderkarten im Maßstab 1:50000 beim Forest and Wildlife Office in    Hilo für 5 $ bekommen. Dazu gibt es aber auch eine ausgezeichnete   Webseite im Internet mit ausführlicher Beschreibung und einer   Skizze: http://www.hawaiitrails.org/home.php
Dort finden Sie im Übrigen auch die Wanderwege mit   Beschreibung von den anderen Inseln. Natürlich können Sie auch   geführte Touren buchen; die Liste der Anbieter auf der Insel ist   ziemlich lang.
Ich bin den King´s Trail oft in verschiedenen   Teilstrecken entlang gewandert. Da er am Meer entlang führt, ist er   auch für Spaziergänge wunderbar geeignet. Man muss dann aber die   Strandsandalen gegen Turnschuhe auswechseln. Hier eine kleine   Bildersammlung vom Fisherman´s Trail am Mauna Lani Beach Resort:  

hawaiianischer Name für einen FishpondDas ist der Name für die Fishponds, die die alten   Hawaiianer hier angelegt haben. Sie bilden wunderbar grüne Oasen   inmitten der trockenen Lavalandschaft. Bei Flut werden diese Teiche   überschwemmt und die Fische kommen durch ein Gatter hinein. Danach   werden die Gatter geschlossen und die Fische können nicht mehr ins   Meer zurück. So bleiben sie im Teich und wachsen heran. Auf diese   Art haben die alten Hawaiianer Fischzucht betrieben und sogar   Barracudas und Jacks aufgezogen. Auch heute sieht man diese Fische   hier noch zusammen mit vielen  anderen Arten und großen   Muränen.
Fishpond am Hualalai Resort
Petroglyphen am Malama TrailWenn Sie schon an der Kohala Coast sind und Petroglyphen an der Kohala Küstezwischendurch einen Spaziergang machen wollen, sollten Sie sich die   Petroglyphen anschauen. Sie sind an vielen Orten der Insel zu   finden, besonders natürlich auch im Volcanoes National Park, wo es   ein Feld mit über 23 000 Petroglyphen gibt. Diese in die Lavasteine   gemeißelten Figuren stellen Vögel, Pflanzen, Menschen und Tiere aus   der Zeit zwischen 1000 und 1100 dar. Probieren Sie als interessanten Rundgang doch einmal den Malama Trail.
Das ist ein ungewöhnlicher Wanderweg  durch abgebrannte Bäume. Er beginnt am   Parkplatz vom Holoholo Kai Beachpark, der neben der Zufahrt zum    Fairmont Orchid Hotel abzweigt. Das Interessante an diesem Trail   ist, dass er durch das Unterholz von verbrannten Kiawe-Bäumen führt   und dadurch den Eindruck eines Geisterwaldes macht.
Petroglyphen-TrailMan glaubt,   durch eine urweltliche Vulkanlandschaft zu wandern, hört keinen   Vogel zwitschern, sondern nur das zeitweilige Knarren der morschen   Bäume, wenn ein Windstoß hindurchfährt. Der Rundweg ist ca. 2 km   lang. Auf festes Schuhwerk sollten Sie achten, denn die   herumliegenden Dornen der verdorrten Kiawebäume sind spitz. Ein   bisschen klettern müssen Sie auch, aber das ist nicht anstrengend,   zumal sich der Weg im Schatten der Bäume befindet.
Wasserfälle: Während einer Wanderung freuen Sie sich sicherlich   auch auf einen kühlenden Wasserfall. Die gibt es auf Big Island natürlich auch. Auf der feuchten Seite der   Insel finden Sie mehrere, die von Hilo aus in 10 Minuten mit dem   Auto erreichbar sind. Am meisten fotografiert wird wohl der Akaka   Falls, der mehr als 100 Meter in die Tiefe stürzt. Daneben sind   aber noch die Rainbow Falls, die Boiling Pot Falls, die Pe´epe´e   Falls, die Waiale Fall, die Kahuna Falls und die Umauma Falls   sehenswert. In manchen Pools kann man auch baden - das ist eine   wohltuende Erfrischung.
Zum Baden gibt es dann noch eine besondere Überraschung:
Hot Ponds auf Big Island
Schroffe Küste am Highway 137Es gibt nicht nur unzählige Fishponds auf der   Insel, sondern auch heiße Quellen, denn der immerwährende   Vulkanismus auf der Insel kann Ihnen ein angenehmes Bad in einer   paradiesischen Umgebung bescheren. Diese Hot Ponds befinden sich   alle auf der Ostseite der Insel. Sie erreichen sie, wenn Sie von   Hilo aus oder vom Volcanoes National Park einen Abstecher auf den   Highway 137 machen. Das ist eine schmale Straße, die ganz nah am Meer entlang läuft. Viele Autos werden Ihnen hier nicht begegnen. Vielleicht schauen Sie sich ja auch den   Lavafluss auf der Crater Road an. Dann sind Sie ganz nah am Hwy 137.
Wenn Sie die Straße aufmerksam entlang fahren, werden   Sie mehrere Lavatubes entdecken, die mit Regenwasser gefüllt sind   und sich wunderbar als natürliche Badebecken eignen. Andere Bereiche   sind teilweise vom Meer abgetrennt und werden nur bei Flut   überspült. Interessant sind die Pohoiki Bay and Hot Spring, der   Ahalanui Country Beach Park und die Kapoho Tidepools. Schauen Sie   sich doch mal die Webseite mit den Bildern dazu an.
Schade, schade, schade!
Die Hot Ponds gibt es seit Mai 2018 nicht mehr, weil durch den Lavaflow mehrere Ponds zugeschüttet wurden. So ist das nunmal auf einer Insel mit aktiven Vulkanen: Wer sie gesehen und erlebt hat, kann sich glücklich schätzen. Alle anderen können nur die Archiv-Fotos anschauen, wie sie früher ausgesehen haben.

Sterne gucken auf Big Island
Eine Attraktion hat Big Island zu bieten, die die   anderen Inseln nicht haben: den Mauna Kea. Dieser 4200 m hohe Vulkan   wird von den Hawaiianern meist als der höchste Berg der Welt   bezeichnet - und ist es auch, wenn man seine Höhe vom Meeresboden   aus rechnet, von dem er ja hochgewachsen ist. Er ist oft   schneebedeckt und dann mit seiner weißen Kappe eine optische   Sensation auf der Tropeninsel. Die alten Hawaiianer glaubten, dass   oben auf ihm die Götter wohnen.
Es ist auch ganz schön kühl dort oben. In den Sommermonaten zwischen   10° und 15°C, nachts kann es durchaus auf -4°C heruntergehen. Warme   Kleidung mitnehmen sollte man schon, wenn man einen Besuch plant.
Wer also mit seinem Auto die hinauf fahren will, muss auf der Saddle   Road zum Summit abbiegen. Die Straße ist zunächst gut asphaltiert   und man hat keine Probleme mit einem normalen Leihwagen, obwohl   viele Leihwagenfirmen die Benutzung dieser Straße untersagen und die   Strecke nur für Vierradfahrzeuge freigeben. Nach etwa 20 Minuten   erreicht man auf einer Höhe von 2900 Metern das Visitor Center, das   sehr informativ ist und jeden Tag von 18:00 bis 22:00 Uhr   Sternbetrachtungsprogramme anbietet, weil dort auch transportable   Teleskope vorhanden sind. Das allein lohnt sich schon.
Mauna Kea Observatorium
Durch die Teleskope auf dem Gipfel kann man als   Privatmann nicht schauen, es gibt wohl zwischen 10:00 und 16:00 Uhr   die Möglichkeit, sich das Keck Observatorium und das 2,2 m Teleskop   anzusehen. Dort ist auch ein Ausstellungsraum mit interessanten   Details zu den neuesten Entdeckungen, die damit gemacht wurden. Zur Zeit soll sogar noch ein neues 30 m - Teleskop gebaut werden. Ursprünglich sollte es schon 2022 in Betrieb genommen werden.
Es wird zwar das leistungsfähigste Teleskop der Welt sein und den Hawaiianern viel Geld einbringen, dennoch sind viele aus religiösen Gründen gegen die Errichtung. Seit der Grundsteinlegung am 7.10.2014 bis heute gibt es deshalb Proteste und Blockaden des Zufahrtweges. Diese haben bis jetzt den Baubeginn vereiteln können und der Gouverneur hat ihnen im Juli 2019 eine weitere Aussetzung um zwei Jahre zugestanden.
Für die Hawaiianer ist der Mauna Kea der Ursprungsort aller Menschen und der Sitz des Schöpfers sowie sämtlicher Götter und Göttinnen. Deshalb ist dieser Ort heilig und darf nicht weiter bebaut werden.
Für die Astronomen ist der Mauna aber der beste Beobachtungsort für den Sternenhimmel, weil er über den Wolken liegt und die Luft ganzjährig ziemlich trocken ist. Das Institut für Astronomie der Universität von Hawaii, von dem dieses Bild stammt, betreibt eine Webseite zum    Mauna Kea Observatorium.
Wer ein Vierradfahrzeug auf Big Island gemietet   hat, kann mit seinem Fahrzeug auch samstags oder sonntags um 13:00   Uhr an einer geführten Tour zum Gipfel teilnehmen. Sie startet am   Visitorcenter und führt alle teilnehmenden Fahrzeuge in einer   Karawane nach oben. Dort erfolgt dann die Besichtigung eines   Observatoriums bis etwa 14:15 Uhr. Man kann natürlich noch noch   länger oben bleiben, wenn man Lust hat.
Es gibt auch eine sehr komfortable Tour mit der Firma Mauna Kea   Summit Adventures, die 7-8 Stunden dauert und 200 $ kostet. Dabei   werden die Gäste nachmittags an der Kohala Coast an Bord der   Spezialfahrzeuge genommen und zunächst zum Visitor Center auf 9000   Fuß Höhe gefahren, wo es ein Abendessen gibt. Danach erfolgt die   halbstündige Fahrt zum Gipfel, um dort den Sonnenuntergang zu   genießen. Der Führer erklärt die 13 großen Teleskope, die von 11   Nationen in der Welt gesponsert und unterhalten werden. Es ist die   größte Observatoriumsanlage der Welt.
Nach der Besichtigung fährt man wieder ein Stück den Berg hinunter   zu einer Stelle, an der man die Sterne gut beobachten kann. Dazu   wird aus dem Fahrzeug ein 11" Computer-Teleskop ausgepackt und   aufgestellt, mit dessen 30 - 350-facher Vergrößerung die Gäste die   fantastische Sternenwelt betrachten können. Die ist wirklich   traumhaft. Die Milchstraße, die einzelnen Sternbilder und das Kreuz   des Südens kann man kaum irgendwo besser sehen als von hier oben.
Die Tour ist teuer, hat aber den Vorteil einer fachkundigen   Begleitung und die Versorgung mit Parkas und warmer Kleidung, die   man hier oben dringend braucht. Wer nicht selbst alles organisieren   will, für den ist diese Tour durchaus gut geeignet.
Für Abenteurer gibt es eine tolle Tour mit   atemberaubenden Ausblicken zwischen Himmel und Erde rund um den   Mauna Kea. Das ist der Kahinanhina Scenic-Drive. Sie brauchen   allerdings dafür einen Wagen mit Vierradantrieb. Nähere Angaben   finden Sie am Ende der Webseite.
Wenn Sie nicht unbedingt auf den Mauna Kea   hinauffahren wollen, so können Sie durchaus auch sehr schön am Abend   bei klarem Himmel die Sterne von der Meereshöhe aus betrachten.   Einige Firmen bieten das mit einem 28 cm Teleskop am Abend zwischen   20:00 und 21:00 Uhr von einigen Hotels an der Kohala Küste an.
Ein Supertipp für die Sternegucker:
Im Zeitalter der digitalen Technik und der Apps   für die Smartphones braucht man gar kein Teleskop und keine   Sternenkarten mehr, um Sterne zu beobachten. Es gibt eine   fantastische App für das Smartphone mit dem Namen "Skywalk". Laden   Sie sich die herunter und gehen Sie damit nachts auf Erkundung in   Big Island. Suchen Sie sich einen Platz aus, der dunkel ist und ohne   Streulicht. Schalten Sie die App auf Nachtbeleuchtung und halten Sie   Ihr Smartphone in Richtung des Sternbildes, das Sie erkunden wollen.   Durch die GPS-Information ermittelt die App Ihren Standort und zeigt   den Namen des Sterns oder Sternbildes sofort an. Sie können dazu   noch noch alles vergrößern und verkleinern und zusätzliche   Informationen abrufen. Fabelhaft!
Deutscher Reiseleiter auf Big Island
Die Feuergöttin Pele spricht zu unsGönnen Sie sich doch mal einen ortskundigen   Reiseführer, der als Deutscher schon über ein Jahrzehnt auf Big   Island wohnt und viele verborgene Geheimnisse der Insel kennt. Hans Rainer   Hemken ist ein vom Staat Hawaii und ein bundesstaatlich vom (HVNP)   Hawaiian Volcanoes National Park zertifizierter Reiseführer   nicht nur mit dem   Schwerpunkt Vulkanologie und  Biologie,   sondern auch für die Geschichte und Kultur der   Insel. Er kann Ihnen alles fachkundig   erklären und die schönsten Stellen von Big Island zeigen, auch   solche abseits der ausgetretenen Touristenpfade.
Die vielen englischen Prospekte und auch ein dickes Reisehandbuch   können nämlich nicht die aktuellen Informationen in Deutsch   ersetzen, die Ihnen Hans Rainer Hemken vermitteln kann. Schreiben   Sie ihn doch einfach mal an:
Sie können mit ihm einen Termin   ausmachen oder eine spezielle Führung vereinbaren. Er arbeitet auf   Hawaii auch als Fotograf. Wie wäre es z.B. mit einer abenteuerlichen   Fotosafari auf Hawaii? Hans Rainer kann Ihnen spektakuläre   Foto-Spots zeigen und  hilfreiche Tipps geben. So können Sie   Ihre Kreativität  entfalten und die fotografische Technik   verbessern. Dann können Sie auch solche Fotos machen wie dieses:: "Die Feuergöttin Pele spricht zu uns" (Picture Credit and ©   2016  Hans R. Hemken, HRH Photography, .Hawaii).
Weitere Hinweise und Internet-Adressen:

Hier geht´s  weiter, wenn Sie von den anderen Inseln mehr wissen wollen:
Big Island       Kauai       Lanai       Molokai        Oahu        Maui
     
    
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