Strände und Tipps zum Wohnen im Urlaub auf Oahu - Reiseberichte von Hawaii und anderen Trauminseln

Maui Hookipa Strand

Reiseberichte von Paul Tresselt

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Strände und Tipps zum Wohnen im Urlaub auf Oahu

O`ahu heißt auf deutsch: "der Versammlungsort". Und   das ist O`ahu wirklich. Hier trifft sich ein Völkergemisch ohnegleichen.   Auch von den Touristen. Waikiki ist nicht nur das Traumziel vieler   heiratswilliger Japaner, sondern auch der meisten jüngeren Amerikaner.   Es bietet nämlich neben Mexiko und der Karibik immer noch einiges mehr;   neben allen erdenklichen Aktivitäten an Strand und Meer sind es   attraktive shopping-malls, Strandpromenaden und Diskotheken, die das   Bade - und Surfvergnügen beträchtlich erweitern.
Viele kommen aus Japan, China, Korea, Malaysia    und den polynesischen Inseln, um ihre Verwandten zu besuchen, die sich   schon vor Generationen hier angesiedelt haben, andere sehen die Insel   zum allerersten Mal. Die Insel O`ahu ist die am meisten besuchte   hawaiianische Insel. Sie ist eine Insel der Kontraste: Riesige   Wolkenkratzer und Hotelkomplexe lösen sich mit kleinen schnuckeligen   Strandhäusern ab, verstopfte Highways in der rush-hour sind genau so   selbstverständlich wie einsame Wanderwege, auf denen Sie stundenlang   keinem begegnen. Hier finden Sie an Unterhaltung alles, was in einem   exklusiven Ferienort am Meer möglich ist, aber auch wundervolle einsame   Strände, an denen Sie die Seele baumeln lassen können.
Surfen ist eine hawaiianische Erfindung und deshalb hat dieser Sport   hier Priorität. Immer mehr steigt allerdings die Popularität des "Paddlings",   bei dem man auf einem Surfboard stehend gemütliche Wasser- und   Wellenwanderungen unternimmt.
Der Staat Hawaii hat eine 3jährige Kampagne zur Revitalisierung seines   wertvollsten Touristenzentrums ins Leben gerufen. Allein 460 Mill. $    wurden für die Erweiterung der Promenade investiert. Viele Hotels werden   in Timeshare-Apartments umgebaut, um den Trend zu höherwertigen   Unterkünften gerecht zu werden. Das hat viele - vor allem ostasiatische   - Investoren angelockt, die hier neue Wolkenkratzer aus dem Boden   stampfen.
Die Hotelpreise boomen nach wie vor; jedes Jahr steigen sie weiter an.   Vielleicht ist die Rezession 2009 ein kleiner Trost für uns gewesen,   denn die Preise sind danach wieder etwas gefallen, weil auch die   Belegungsrate der Hotels in den letzten Jahren deutlich abgenommen   hatte. Aber jetzt steigen sie weiser deutlich an, weil der   Touristenstrom aus Australien, Korea und China zunimmt. Die durchschnittlichen Zimmerpreise   vom Oktober 2016: O´ahu: 208,30 $; Maui: 312,64 $; Kaua´i: 231,95 $; Big Island: 224,99 $:Regen Sie sich nicht über die Preisangaben auf! Diese Preise werden durch die großen Luxushotels bestimmt. Glücklicherweise gibt es Sonderangebote und günstige Übernachtungsmöglichkeiten. Durchforsten Sie die Prospekte der Reiseveranstalter und die Webseiten der und die Webseiten der unten angeführten Vermieter. Hawaii ist im Vergleich zum Festland USA dennoch ein teurer Spaß. Darüber schimpfen alle, die dort arbeiten und wohnen müssen, aber nicht direkt vom Tourismus leben.     

Wohnen in Oahu:
Die Auswahl ist fast unbegrenzt; da im Bereich von Waikiki das Wohnungsangebot am größten und preiswertesten ist, sollten Sie sich dort etwas aussuchen. Durch den starken Wettbewerb gibt es überall Sonderangebote. Zur Zeit kosten ordentliche Zimmer zwischen 80 und 200 $ pro Nacht. Schnäppchenjäger durchkämmen den Anzeigenteil vom "Star-Advertiser" und schlagen unter "classifieds" nach, welche Sonderangebote es gerade gibt. Das können Sie sogar schon von Deutschland aus machen. Als Lohn winken Ihnen Zimmerpreise von 49 $ statt 80 $. Allerdings ist das auch stark saisonabhängig. In Hawaii gibt es eigentlich nur eine einzige Hauptsaison, die ist um Weihnachten herum. Dann fahren die meisten Amerikaner nach Hawaii.
Je näher Sie am Strand wohnen wollen, desto höher steigen die Preise. Die Apartments werden als "Condominiums" oder kürzer: "Condos" bezeichnet. Falls Sie dort eine Ferienunterkunft suchen, schauen Sie sich den Prospekt eines Reiseveranstalters in Deutschland an und vergleichen Sie die Preise mit denen von hotels.com oder expedia.de. Sie werden feststellen, dass fast alle günstiger sind, als wenn Sie das Hotel direkt buchen. Zur richtigen Auswahl benötigen Sie noch den Lageplan und Erfahrungsberichte von Leuten, die dort gewohnt haben. Ziemlich ehrliche Berichte finden Sie im Tripadvisor und bei Holidaycheck.
Den Lageplan für ein Hotel in Waikiki finden Sie bei vielen  Reiseveranstaltern oder Tourveranstaltern. Hier ist ein Beispiel der Firma Discount Hotels Hawaii. Wenn Sie den Link anklicken, öffnet sich ein Lageplan der Hotels von Waikiki, der ganz hilfreich ist.
Der Supertipp für die Hotelauswahl:
Schauen Sie sich unbedingt die Lage Ihres   favorisierten Hotels oder Condos genau an, bevor Sie endgültig   buchen. Vielfach gibt es im Internet Webseiten der Makler, die eine   genaue Beschreibung anbieten. Oft hilft auch Google-Earth, das bei   einer exakten Eingabe des Ortes, der Straße und der Postleitzahl   eine relativ genaue Einschätzung der Lage ermöglicht. Die hervorragenden Insider-Reiseführer wie z.B. "O´ahu revealed" der Firma Hawaii revealed enthalten die notwendigen Informationen. Dort kommen Sie an eine ziemlich gute Luftaufnahme:
Gehen Sie bitte auf folgende Webseite:
http://www.wizardpub.com
Dort sind die Infos, Preise und Bezugsquellen. Klicken Sie auf die   Registerkarte Resort aereals and Reviews.
Dann können Sie alles in O´ahu untersuchen. Vor allem die Hotels und   ihre Lage aus der Hubschraubersicht sehen. Das ist der   Riesenvorteil: Sie bekommen so eine realistische Ansicht. Die   Beschreibungen sind ehrlich und zutreffend. Die Preise sind   allerdings Katalogpreise, sodass Sie ihnen keinen Glauben schenken   sollten. Wenn Sie ins Internet gehen und die entsprechenden   Hotelseiten aufsuchen oder auch die Seiten der Reiseveranstalter   durchblättern, bekommen Sie wesentlich günstigere Konditionen.
Und denken Sie immer daran: Handeln Sie! Alle Preise   in Amerika sind verhandlungsfähig!

Leihwagen in Oahu
Wenn Sie das erste Mal in Honolulu am Flughafen   ankommen, sollten Sie an der Gepäckausgabe auf die Schilder "Rental   Cars" oder "Hotel-Shuttles" achten. Dort kommen nämlich alle paar   Minuten die Busse der Leihwagenfirmen an, die Sie zur Verleihstation   bringen, wo Sie Ihren Wagen in Empfang nehmen können. Die   Leihwagenfirmen halten an unterschiedlichen Stellen. Fragen Sie am   Ausgang der Gepäckausgabe nach, wo die Shuttlebusse Ihres Vermieters   halten.      
Ein Geld   - Tipp:
Buchen Sie das billigste Fahrzeug in   Deutschland. Diese Wagen sind oft nicht in Hawaii verfügbar, sondern nur   zu Werbezwecken im Katalog. Wenn Sie nun in Honolulu oder in einer   anderen Insel diesen Wagen abholen wollen, so bietet man Ihnen gegen 8 $   Aufpreis pro Tag ein Fahrzeug der nächst höheren Kategorie an. Lehnen   Sie dies ab, so bekommen Sie dennoch diesen Wagen ohne Mehrpreis, weil   meist kein anderes Fahrzeug vorhanden ist. Lassen Sie sich auch keine   zusätzliche Versicherung aufschwatzen! Wenn Sie dann feststellen, dass   der Wagen zu klein ist, können Sie ihn jederzeit gegen ein Fahrzeug   einer höheren Kategorie eintauschen.
Gegen den Trick mit dem vollen Tank können Sie nichts machen,   weil die deutschen Reiseveranstalter alle darauf eingegangen sind. Man   berechnet Ihnen den ersten vollen Tank zum ortsüblichen Preis und   fordert Sie auf, das Fahrzeug leer zurückzugeben. Da Ihnen das kaum   gelingen wird, verdient der Vermieter daran kräftig. Versuchen Sie also   möglichst zu vereinbaren, dass Sie den Wagen vollgetankt zurückbringen.   Ich habe es jedenfalls bis jetzt immer geschafft.
Nach meinen Recherchen ist mit Abstand die günstigste Lösung ein   Leihwagen von Auto-Europe, den Sie in Deutschland im Internet unter der Webadresse
www.billiger-mietwagen.de buchen   können. Darin sind alle Versicherungen eingeschlossen.
Günstig kommen Sie unter Umständen  an einen Leihwagen,   wenn Sie nicht in Deutschland, sondern vor Ort den Wagen der günstigsten   Kategorie ohne jede Versicherung buchen. Das geht dann, wenn Sie durch   Ihre Kreditkarte gegen Unfall versichert sind und die   Haftpflichtversicherung eingeschlossen ist.
Scheuen Sie sich auch nicht zu handeln! Das gilt auch, wenn Sie   z.B. auf einer Harley-Davidson oder im Ferrari die Insel umrunden   wollen. Alles ist machbar!
Bei einem Preisvergleich im Oktober 2018 habe ich jedoch   festgestellt, dass die Buchung  bei Auto-Europe dennoch billiger ist. Der Vermieter wollte in Maui für   eine Chrysler Spark 28 $ + Tax pro Tag haben. Wenn man die inbegriffenen   Versicherungen berücksichtigt, ist  Auto Europe deutlich günstiger.
Wenn Sie nur 2  Tage in Honolulu sind und sich lediglich in   Waikiki aufhalten, können Sie auf einen Leihwagen verzichten. Auf   diese Weise vermeiden Sie nämlich teure Parkgebühren, die in   Honolulu und Waikiki horrend sind. Vom Flughafen aus nehmen Sie dann   einfach für 5 - 9$ einen der Hotel-Shuttles und lassen sich zu Ihrem   Hotel in Waikiki fahren. Hier können Sie alles zu Fuß erreichen und   zur Not den Inselbus "The Bus"   benutzen.  Der fährt um die ganze Insel und hält an den wichtigsten   Orten, sodass Sie auch zu den Stränden außerhalb gelangen. Ein   einfacher Fahrschein kostet nur 2,50$, für Kinder und Jugendliche   1,25$ und für Senioren ab 65 nur 1$. Sie können ein Viertages-Ticket   für 35$ lösen und so viel herumfahren wie Sie wollen. Die Tickets   bekommen Sie im Übrigen in allen ABC-Läden. Für Waikiki selbst   reicht die Fahrt mit dem   Trolleybus, der als offener Uraltbus alle touristisch   interessanten Punkte anfährt. Es gibt vier Linien davon. Für 18 -   34$ sind Sie dabei und können nach Lust und Laune den ganzen Tag   überall ein- und aussteigen. Es gibt auch spezielle   Sightseeing-Touren. Schauen Sie sich die Webseite an. Sie können die   Tickets auch online buchen.
       
Eine Inselrundfahrt und zu den Stränden in O´ahu
Am Strand von WaikikiNummer 1 aller Strände und Treffpunkte ist natürlich Waikiki, weil hier   alles möglich ist und Sie hier Ihre ersten Surfversuche absolvieren   können. Boards können Sie überall ausleihen und surf-lessons nehmen   - oder auch alles selbst ausprobieren und es den Jugendlichen   nachmachen. Spaß macht es allemal. Der Strand ist naturgemäß überlaufen und Sie müssen schon früh hinuntergehen, um einen schattigen Platz zu finden. Aber Waikiki ist halt auch ein Strand, an dem man entlang spaziert und einfach nur schaut. Es gibt viekl Interessantes zu sehen und sicher auch zu fotografieren.
Bei den Einheimischen ist der Ala Moana Beach Park   mindestens genau so beliebt, weil man dort auf den großen Flächen   spielen kann, grillen und dem Sonnenuntergang wunderbar zuschauen   kann. Die Beach Parks haben alle Duschen, Umkleideräume und   Toiletten, dadurch sind sie als Picknickplätze äußerst beliebt.
Aber O´ahu hat außerhalb Waikiki noch viel zu bieten, das wird   vielfach unterschätzt. Bei einer Inselrundfahrt gegen den   Uhrzeigersinn finden Sie schnell die schönsten Stellen. Sie werden   begeistert sein!
Beginnen Sie in Waikiki, fahren durch das teure Villenviertel Kahala   und klettern Sie den Diamond Head hinauf. Von oben haben Sie einen   fantastischen Blick auf den gesamten Strand und auf Honolulu. Ein   Stückchen weiter gelangen Sie an die Hanauma Bay.

Die Hanauma Bay vom Flugzeug ausDie Hanauma Bay ist der wassergefüllte   Vulkankrater unten rechts auf dem Foto, das ich beim Abflug von   Honolulu aus dem Flugzeug heraus fotografiert habe. Dort ist der   ideale Platz zum Schnorcheln. Das Wasser ist nicht sehr tief und in   dem Vulkankrater versammeln sich alle bunten Fische Hawaiis. Leider   sind immer sehr viele Leute dort, sodass der Beach Park inzwischen   dienstags gesperrt ist, damit sich die Fische von den Touristen   erholen können. Übrigens ist die Hanauma Bay von Dr. Beach im Jahre 2016 zum   besten Strand Amerikas gewählt worden. Wenn Sie hier schnorcheln oder am Strand relaxen wollen, sollten Sie möglichst früh hinfahren,   denn die Parkplätze sind begrenzt (1$ Parkgebühr) und gegen Mittag   kommt es zu Warteschlangen. Inzwischen wird auch eine   Eintrittsgebühr erhoben und dienstags ist die Bucht geschlossen. Inzwischen akzeptiert man die wartenden Autos gar nicht mehr, die auf einen Parkplatz warten, der durch ein ausfahrendes Fahrzeug frei wird, sondern die Polizei sperrt einfach die Zufahrt zum Parkplatz und alle müssen an der Hanauma Bay vorbeifahren. So ist uns das auch wieder im September 2018 da waren. Bereits um 10 Uhr morgens war nichts mehr zu machen.Kleine versteckte Bucht am Blow Hole
Sie müssen aber nicht traurig sein, wenn Sie dort keinen Platz mehr bekommen, denn schließlich gibt es noch fantastische Strände und Stellen zum Schnorcheln auf der Insel.
Nicht weit hinter Hanauma ist ein schöner Aussichtspunkt am Blow Hole. Das ist einer der vielen Punkte, wo die anlaufenden Wellen auf die Lavabrocken treffen und das Wasser dann zwischen den Löchern und Ritzen emporschießt.
Ein kleiner Strand zwischen den Felsen am Blow Hole   lädt zum Schwimmen ein - hier ist meist nicht viel los und das   Wasser ist wunderbar klar. Sie können Ihren Wagen in der Einbuchtung am Blow Hole stehen lassen und dann zu Fuß ein paar Schritte weitergehen. Am besten nehmen Sie Ihr gesamtes Strand-Eqipment mit und klettern den schmalen, steilen Steg hinunter an die kleine Bucht. Sie werden dort meist allein sein oder nur einige Hawaiianer treffen, die den Weg kennen.
O´ahu ist nicht nur die Insel mit der Hauptstadt Honolulu, den meisten Bewohnern und dem dichtesten Verkehr, sondern auch eine sehr schöne Insel, die viele Attraktionen und Traumstrände hat, wenn man nur ein paar Kilometer aus Honolulu oder Waikiki heraus ist. So werden Sie auf der Küstenstraße ein Stück weiter zum Sandy Beach kommen.
Sandy Beach auf Oahu
Das ist ein wunderschöner Strand, der gar nicht gefährlich aussieht, wenn man auf der Straße daran vorbeifährt. Aber es sind halsbrecherische Wellen, in denen sich die Jugendlichen austoben. Viele sind mit Boogie-Boards oder Surfboards hier und surfen in den meterhohen Wellen  Das geht mit  dem Longboard, dem Shortboard, dem Boogie-Board oder auch ganz ohne Board nur mit dem Body. Es ist toll. Allerdings holen die Rettungsschwimmer jedes Jahr viele Möchtegerne aus dem Wasser, die den erfahrenen Surfern zusehen und sich als Anfänger dann zuviel zumuten.
Wenn Sie das nicht reizt und Sie sich nicht in die gefährlichen Brandungswellen begeben wollen, dann schauen Sie einfach zu. UNd wenn Sie genug davon haben, wartet einige Kilometer weiter ein Traumstrand auf Sie: der Makapuu Beach:
Der ist hervorragend zum Schwimmen und Schnorcheln geeignet. Leider ist der Parkplatz nicht sehr groß und Sie müssen eventuell warten, bis jemand eine Lücke für Sie frei macht oder 100 m weiter fahren. Dort ist nämlich noch eine Zufahrt zu einem weiteren Parkplatz. Das Wasser in der Bucht st fantastisch: türkisgrün und klar.
Leider gibt es am Sandy Beach und auch am Makapuu nur wenige Palmen und   Schatten spendenden Bäume, sodass Sie sich gut mit Sonnencreme   versorgen müssen und am besten erst hinfahren, wenn Sie etwas   angebräunt sind.  Wesentlich ruhiger geht es am kilometerlangen   weißen Sandstrand von   Waimanalo zu. Dieser Strand mit Beachpark ist im Jahre 2015   zum schönsten Strand der USA gekürt worden. Die Waimanolo Bay   besitzt einen 5 Meilen langen Sandstrand, an dem drei Beachparks   liegen, die von den Hawaiianern gern besucht werden. Camping ist   hier auch erlaubt und sogar kostenlos; man muss allerdings einen   County-Permit dafür haben. Ein Stückchen befindet sich der 4km   lange, goldgelbe   Kailua Beach - ein Paradies für alle Wassersportarten.
Auf der Rundfahrt kommen Sie auch am   Polynesian Cultural Center vorbei. Der Hula ist sehr feurig und die   Geschichtsdarstellung blutrünstig. Mir persönlich ist die Show zu   touristisch aufgemacht, aber das ist Geschmackssache.   Buchen Sie eine der drei Veranstaltungen oder alle zusammen zum   Sonderpreis für 99$, dann können Sie praktisch dort den ganzen Tag   und den Abend verbringen. Wenn Sie weiter fahren, treffen Sie   im Norden auf herrliche Strände. Sie sollten dort einmal eine   Badepause einlegen. Der Abschnitt heißt nicht umsonst   "Sieben-Meilen-Wunder". Der Waimea-Beach ist zum Beispiel ein   Strand, der im Sommer wunderbar zum Schwimmen geeignet ist, während   er im Winter Monsterwellen produziert. Das nebenstehende Foto habe ich an einem Sonntag im September gemacht, da ist an diesem Strand viel los. An anderen Tagen werden Sie ihn fast menschenleer vorfinden.'
Die hohen Wellen sind natürlich ein fantastisches Erlebnis.
Fals  Sie in den Wintermonaten hier sind, sollten Sie sich deshalb einen Besuch am Sunset Beach nicht entgehen lassen. Allein das Zuschauen ist atemberaubend, wenn die Surfer elegant durch die 6 m hohen Wellen gleiten. Ein Überschlag   auf diesen Wellen entspricht einem Sturz vom 5 m-Turm eines Schwimmbads. Wenn man sich das vor Augen führt, weiß man, auf   welchen Höhen sich diese Surfer bewegen.
Die gesamte Strecke ist  das   berühmte "North Shore" vom Sunset Beach bis nach Hale´iwa:   Wunderschöne Strände mit  wenig bevölkerten Buchten, die im   Sommer zum Baden einladen, im Winter aber mit den höchsten Wellen   aufwarten. Dann sind die Surfer in ihrem Element, denen Sie beim "big   wave riding" zuschauen sollten. Ein paar Kilometer weiter kommen Sie   nach Hale´iwa, dem typischen Surferstädtchen. Gehen Sie dort spazieren   und finden Sie heraus, was die besondere Atmosphäre ausmacht. Alle Profi-Surfer dieser Welt kennen dieses kleine Städtchen.
Wenn Sie im äußersten Norden der Insel angelangt sind und zurück nach Honolulu fahren wollen, lohnt sich ein Besuch in der Dole Plantation. Die ehemalige riesige Ananasplantage ist ziemlich geschrumpft, weil sich der Export der Hawaii-Ananas auf dem Weltmarkt nicht mehr lohnt, da die mittelamerikanischen Plantagen von Costa Rica diese Früchte süßer und billiger anbieten. So hat man hier ein Informationszentrum für den Ananasanbau geschaffen. Man kann eine Plantagentour machen, heimische Früchte , Produkte und Souvenirs kaufen oder mit den Kindern eine Suchaktion durch das  riesige Pflanzenlabyrinth veranstalten. Es ist wohl das  weltgrößte Labyrinth dieser Art, dessen Wege aus 14000 Ananaspflanzen begrenzt werden. Da ist es schon nicht leicht, sich darin zurecht zu finden. Ansonsten ist alles sehr kommerziell gestaltet. Schauen Sie sich die Website der Dole Plantation an und entscheiden Sie selbst, ob sich ein Besuch lohnt.
Lageplan der vier Lagunen in Ko´ OlinaAls   Geheimtipp für einen schönen Strand möchte ich Ihnen noch Ko´Olina   empfehlen, das sind vier wunderschöne Lagunen in West O´ahu, die Sie   von Waikiki über den Highway 93 erreichen. Das hat sich mit einem   kleinen Shopping Village, guten Restaurants und dem Paradise Cove zu   einem hochklassigen Badeparadies entwickelt. Drei große Hotelanlagen und eine Timesharing-Anlage bilden den Hintergrund. Wenn Sie mit dem Auto bis zum Ende des Highways Nr. 1 fahren und dort die Ausfahrt Ko´Olina nehmen, wird Ihnen sofort die wunderschön gepflegte Zufahrt auffallen. An der Eingangsschranke sehen Sie auf Leuchttafeln die Zahl der freien Parkplätze an den einzelnen Lagunen. Meist handelt es sich dort um Parkbereiche mit jeweils 28 Parkplätzen. Wenn nichts frei ist, müssen Sie warten, bis jemand hinausfährt oder Ihr Glück an einer anderen Lagune versuchen. Die meisten Chancen haben Sie an den Lagunen drei und vier. Und natürlich dann, wenn Sie möglichst früh hier ankommen. Falls Sie keinen frien Platz ergattern, müssen Sie zum Village vor der Lagune eins fahren  oder hinter der Lagune vier zum Hafen. Auf der nebenstehenden Karte sehen Sie die Lage der vier Lagungen mit den Zugangswegen.
Andernfalls müssen Sie ein Stück laufen. Die Strände sind   wunderbar flach, haben Toiletten, Edelstahlduschen und schattige   Plätze auf dem Rasen unter den Bäumen. Parkbänke gibt es auch. Für einen Familienausflug mit Kindern sind die Lagunen ideal. Auf dem nächsten Foto sehen Sie die Lagune 4:
Ko´Olina auch hervorragend für Kinder geeignet

Auf die anderen Sehenswürdigkeiten   habe ich schon bei der Beschreibung der Hawaii-Eingangsseite   hingewiesen. Besorgen Sie sich das Heft "101   Things To Do" und Sie werden keine Probleme haben, Ihren Urlaub   mit Aktivitäten im Südseeparadies zu füllen.

Pearl Harbor
Arizona Memorial in Pearl HarborHonolulu ist untrennbar mit Pearl Harbor und dem   Pazifik-Krieg verbunden. Sehr interessante Geschichtsstunden erleben Sie, wenn Sie das   Arizona-Memorial besuchen. Das sollten Sie  nicht versäumen. Fahren Sie unbedingt   frühmorgens dorthin, da die Fahrten limitiert sind; jeden Tag werden   nämlich nur 2000 Tickets ausgegeben. Das Ticketcenter ist von 7:00   Uhr morgens bis 16: 00 Uhr am Nachmittag geöffnet. Weil die Gruppen   eingeteilt werden, müssen Sie sonst lange warten. Allerdings ist das   nicht so schlimm, denn in dieser Zeit können Sie die beeindruckende   Ausstellung besuchen. Ein Filmbesuch über den Angriff auf Pearl   Harbor ist sowieso verpflichtend. Danach werden Sie von den Rangern   mit dem Boot zum Schiffswrack gebracht und können sich dort umsehen.   Man rechnet zwar damit, dass Sie mit dem nächsten Boot wieder   zurückfahren, aber es drängt Sie keiner dazu. Lassen Sie sich also   Zeit und beobachten Sie die vielen Veteranen, die Blumen für ihre   verstorbenen Verwandten oder Freunde ins Wasser werfen. Es sind   übrigens auch viele Japaner dabei, die das tun.
Wenn Sie einmal dort sind und Sie   Interesse an alten Kriegsschiffen oder Geschichten aus dem 2.   Weltkrieg haben, können Sie am Visitorcenter gleich Tickets für die   anderen drei Sehenswürdigkeiten bekommen. Es gibt nämlich noch ein   U-Boot-Museum, ein Luftfahrtmuseum und ein Schlachtschiff zu   besichtigen. Überall können Sie in die Schiffskörper und alten   Flugzeuge hineinklettern und sich über alles informieren.
Ein weiterer geschichtsträchtiger Ort ist das Bishop Museum. Das enthält eine umfassende Sammlung von allem,   was zur polynesischen Geschichte von Hawaii gehört. Es werden jedes   Jahr besondere Ausstellungen veranstaltet. Zuletzt war bis zum 28.   Februar 2016 die Ausstellung zu Ehren von Duke Kahanamoku, dem   großen Surfer zu dessen 125. Geburtstag zu sehen. Das Bishop Museum   ist dienstags geschlossen - daran sollten Sie bei Ihren Planungen   denken. Beliebt ist dort vor allem die 60-minütige Show "Stars and   guitars", die im technisch hervorragend ausgerüsteten Planetarium   des Museums den fantastischen Sternenhimmel Hawaiis mit klassischer   Gitarrenmusik stattfindet. Nach Ende der Show gegen 21:00 kann man   dann auf die Aussichtsplattform gehen und sich die erklärte   Sternenwelt in der Wirklichkeit anschauen.
Wanderung auf den Diamond Head
Wie der Eiffelturm zu Paris gehört, so ist der   Diamond Head das Wahrzeichen von Waikiki und man sollte unbedingt   einmal oben auf der Spitze des Vulkans gewesen sein und die Skyline   von Waikiki und Honolulu mit seinen Wolkenkratzern bestaunt und   fotografiert haben. Blick auf Waikiki vom Diamond Head ausDer Blick vom Kraterrand auf die Wolkenkratzer   von Waikiki ist nämlich überwältigend.
Der Vulkankrater mit dem Namen Lēʻahi war bei den alten Hawaiianern   ein heiliger Ort, an dem sie dem Gott des Windes Opfer brachten. Der   Name kommt daher, dass zur Zeit der Missionierung im 18. Jahrhundert   die dort gefundenen Kalkkristalle und Silikate von den Seeleuten   fälschlicherweise für Diamanten gehalten wurden. Heute ist der Berg   ein National Monument mit einem Visitor Center. Von   Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kann man hinaufsteigen. Sie   sollten den auch möglichst früh besuchen, um bei dem Aufstieg nicht in der Mittagshitze ins Schwitzen zu   kommen. Am Visitor Center gibt es Automaten mit Wasser und Getränken   - die braucht man vielleicht unterwegs. Die einfache Strecke ist 1,3   km lang, wobei 181 Höhenmeter zu überwinden sind. Wer zügig geht,   kann die Strecke in einer halben Stunde gut bewältigen. Die ersten   200 m ist der Weg betoniert, danach geht er in Schotter über und   schließlich weiter über felsiges Gestein. Am Ende müssen Sie über   Treppen steigen und schließlich durch einen Tunnel wandern. Gönnen Sie sich   die Zeit und spazieren Sie lieber langsam hinauf. Oben werden Sie   mit  fantastischen Rundblicken und einem wunderbaren Ausblick   auf den Strand von Waikiki belohnt. Das kleine   pinkfarbene Gebäude am Strand ist das berühmte Royal Hawaiian Hotel,   das den Ruf dieses weltberühmten Strandes begründet hat. Gönnen Sie   sich dort am Abend zum Abschluss eines besonderen Tages einen MaiTai   und genießen Sie den nächtlichen Blick auf den erleuchteten Strand!Der Waikiki-Beach bei Nacht
Tipp: Sie haben sich sicher schon am Flughafen   mit allerlei Prospekten eingedeckt, aber Sie sollten unbedingt    das Heftchen "This Week" studieren. Es erscheint alle zwei Monate   neu und enthält die wichtigsten Veranstaltungen, Hinweise und Ideen   für Unternehmungen. Man darf nicht vergessen, dass gerade Waikiki   und Honolulu in erster Linie daran interessiert sind, den Touristen   das Geld aus der Tasche zu ziehen. Dazu werden alle möglichen   Aktivitäten angepriesen. In diesem Heftchen finden Sie zunächst   einen Überblick, was alles gerade läuft, viele Sonderangebote und   Coupons. So sind Sie schon einmal über die gängigen Preise   orientiert und können beurteilen, ob Angebote an den Straßen,   Kiosken oder Geschäften lukrativ sind. Die Palette der Anbieter ist   nämlich ungeheuer groß und dort bezahlen Sie nämlich manchmal nur   einen Bruchteil des gedruckten Preises.
Kuhio Beach Hula Show
Der Strand von Waikiki ist die richtige Umgebung   für den Besuch einer professionellen Hula-Show. Die findet dreimal   in der Woche am Kuhio Beach statt. Sie sollten zum Sonnenuntergang   dort sein, denn je nach Wetter beginnt sie zwischen 18:00 und 18:30   Uhr und dauert eine Stunde. Hulashow jeden Abend am Waikiki BeachSpazieren Sie also über die Kalakaua   Avenue bis zur Uluniu Ave. Dort gegenüber dem Hyatt Regency Waikiki   können Sie sich auf dem Rasen niederlassen und entspannt den   Hula-Tänzen zuschauen. Es beginnt mit dem Fackelanzünden und   dem Blasen der Muschel. Anschließend führen Studenten der   verschiedenen Hula-Schulen auf der Insel alte und moderne Hulatänze   vor. Das sind keine Anfänger, sondern teilweise perfekte Tänzerinnen und   Tänzer, die authentischen Hula zeigen. Nehmen Sie unbedingt Ihre   Camera mit und genießen Sie den Sonnenuntergang und den Abend    - vielleicht sogar mit einem kleinen Picknick.
Wenn Ihnen das Sitzen und   Zuhören auf der Wiese Spaß macht, ist vielleicht auch am   Freitagmittag  die Royal Hawaiian Band für Sie das Richtige.   Sie spielt nämlich dann im `Iolani  Palace in Honolulu. Da   können Sie auch eine Unterlage zum Sitzen und etwas zum Essen oder   Trinken mitbringen und genüsslich der King´s Band zuhören, die Songs   aus dem alten und modernen Hawaii präsentiert. Die Band spielt schon   seit mehr als 175 Jahren und ist die einzige Band in den USA, die   sich den Namen "königlich" zulegen darf. Sie wurde nämlich 1836 von   King Kamahameha III. gegründet und ist weit über die Grenzen Hawaiis   bekannt. Besuchen Sie doch mal eine Vorstellung von ihr. Sie spielt   übrigens auch jeden Sonntag um 13:00 Uhr im Kapiolani Park auf der   Bühne.
Wenn Sie die Hula-Show verpassen sollten, gibt es   als Alternative eine ganz nette halbstündige   Hula-Show auf der Bühne in der Ala Moana Shopping Mall. Die ist zwar   etwas touristisch aufgemacht, aber die darbietenden Künstlerinnen   und Künstler sind erstklassig. Die Show findet jeden Mittag gegen 12:30 Uhr statt.
Restaurants auf Oahu
Dazu brauche ich an dieser Stelle nichts zusagen,   denn die Insel ist vollgepflastert mit Imbissen und   Schnellrestaurants. Daneben gibt es typisch amerikanische Family   Restaurants, japanische  und hawaiianische Küche. Schauen Sie   sich die Prospekte und Menükarten an, die Sie überall finden und   wählen Sie das für Sie Passende aus.
Für die Freunde der hawaiianischen Küche oder der "Hawaiian Fusion   Cuisine" habe ich eine eigene Webseite
"Pacific-Rim-Cuisine"  erstellt, auf der Sie alle wichtigen Hinweise dazu   und zu den einzelnen Restaurants auf den Inseln   finden.
Weitere Hinweise und Internetadressen:
  • Weitere Videos und interessante   Einzelheiten zu Oahu und Möglichkeiten zur individuellen Reiseplanung und   Reisegestaltung finden Sie auf einer deutschen Webseite      http://www.hawaiiurlaub.de/oahu/ .
  • Die Strände von Oahu sind vielfach von Dr. Beach (das ist der Spitzname von Professor Leatherman) ausgezeichnet worden. Sie gehören zu den besten Stränden Amerikas. Im Jahre 2018 sind wieder 2 hawaiianische Strände unter den Top 10 der USA, wobei die Hanauma Bay auf Oahu America´s Best Beach 2016 war.
  • Wenn Sie einen Leihwagen mieten, bekommen Sie gutes Kartenmaterial von der jeweiligern Insel. Diesen "Drive Guide", den die Leihwagenfirmen anbieten, finden Sie auch im Internet in digitaler Form. Er enthält die gleichen Karten und Informationen wie die Druckversion und ist hervorragend für die Reiseplanung auf allen Inseln geeignet.
  • Hervorragende Karten von allen Regionen der Insel gibt es bei  https://honolulupublishing.com/
  • O´ahu revealed - Der beste   Reiseführer von O´ahu überhaupt  https://www.hawaiirevealed.com/
  • 101 Things To Do - Die kostenlose Broschüre mit Stadtplänen, Einkaufs- und Restaurantführer liegt überall aus. www.101thingstodo.com
  • Na Ala Hele - Das Zugangssystem für Trails und schöne Fahrtrouten in Hawaii. Beschreibung sämtlicher Wanderwege : http://www.hawaiitrails.org/home.php
  • Hula-Shows und ähnliche Veranstaltungen: www.waikikiimprovement.com

Hier geht´sweiter zu den anderen Inseln:

Kauai      Lanai        Big Island       Molokai        Oahu      Maui                                        
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