Pacific Rim Cuisine und Hawaiian Fusion in den  Restaurants von Hawaii - Reiseberichte von Hawaii und anderen Trauminseln

Maui Hookipa Strand

Reiseberichte von Paul Tresselt

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Pacific Rim Cuisine und Hawaiian Fusion in den  Restaurants von Hawaii

Reisetipps
Pacific Rim Cuisine oder Hawaiian Fusion
Die hawaiianische Küche ist geprägt von ihrer  Geschichte. Schon die polynesischen Ureinwohner verwendeten zu Captain Cooks Zeiten alle Arten von Fisch, Geflügel, Schweinefleisch, Kartoffeln   und einheimisches Gemüse. Die Europäer brachten ihre eigenen Pflanzen mit, bauten tropische Früchte auf Plantagen an und beschäftigten Chinesen und Japaner als Arbeitskräfte, die wiederum Reis, Soja, süß-saure Soßen und   asiatische Gewürze einführten. Zwischen 1880 und 1920 entwickelte sich aus dem Völkergemisch eine einheimische Küche, die sich auch behauptete, als Hawaii 1959 der 50. amerikanische Staat wurde.
Von diesem Zeitpunkt verstärkte sich zwar der ungesunde amerikanische   Ernährungseinfluss auf die Inselgruppe, konnte sich aber nicht   durchsetzen. Begünstigt wurde das in den 90er Jahren durch die Tendenz   zur kalorienarmen Ernährung, wie sie ja schon seit jeher in der   japanischen und chinesischen Küche verankert ist.
Da in den großen Hotels in Hawaii Köche aus aller Herren Länder   arbeiten, entspann sich im Laufe der Zeit ein Wettbewerb unter ihnen,   wem es wohl am besten gelang, die vielfältigen Fischarten, Früchte und   Gemüse der hawaiianischen Inseln mit Grill, Pfanne oder Wok unter   Verwendung der südostasiatischen Gewürze und Saucen zu einer   schmackhaften Komposition zu verschmelzen.
Die Pioniere dieser "Hawai´i  Regional Cuisine   waren 12 kreative Spitzenköche:
  • Sam Choy,
  • Roger Dikon,
  • Mark Ellman,
  • Beverly Gannon,
  • Jean-Marie Josselin,
  • George Mavrothalassitis,
  • Peter Merriman,
  • Amy Ferguson Ota,
  • Philippe Padovani
  • Gary Strehl,
  • Alan Wong,
  • Roy Yamaguchi.
Die daraus entstandene "Pacific-Rim-Cuisine"   krönt seit zwei Jahrzehnten die Speisekarten der Restaurants. Seit 2006   bemüht man sich, die Feinheiten der europäischen Küche zu integrieren   und spricht nun von der "Hawaiian Fusion Cuisine". Hinzugekommen   sind nämlich neben erstklassigem Rindfleisch aus den USA auch   australisches Lamm sowie Wild aus Neuseeland.
Die Creationen sind wirklich einzigartig; die Speisekarten klingen wie  eine Symphonie exotischer Früchte und Gewürze.
Ein Beispiel aus dem Restaurant   "Wahooo Seafood Grill and Bar" in Kauai, das 2016 von den Einheimischen als bestes Seafood-Restaurant der Insel gewählt wurde.:
Hapapuu´pu
Delectable sea bass seasoned and grilled seared, set upon a mound of   whipped washabi mashed potatoes, sauteed fresh mushrooms and spinach, complemented with garlic Pesto Cream Sauce
Auf deutsch:
Köstlicher Wolfsbarsch, gewürzt und auf dem Grill gebraten, serviert auf   einem Hügel von schaumig geschlagenem Kartoffelpüree mit grünem   Meerettich, als Beilage in Butter gedünstete frische Champignons und   Spinat. Alles garniert  mit einer cremigen Kräuter-Sauce und einem Hauch Knoblauch.
Läuft Ihnen da nicht das Wasser im Mund zusammen? Im Bild sehen Sie die den Teller hinten; meine Frau hatte vorn das Gericht bestellt, ich weiß  aber nicht mehr, ob es Schwertfisch oder Ono war. Jedenfalls haben wir hervorragend gegessen und jeder 29,75 $ bezahlt (Okt. 2017).
Jetztn können Sie sich vorstellen, wie entsetzt wir waren, als wir im Oktober 2018 feststellten, dass das Wahooo plötzlich geschlossen hat und auch die Webseite zum Verkauf steht. Keiner weiß warum.
Bei dem Fischreichtum im Pazifik verwundert   es keinen, dass Fische das Hauptnahrungsmittel der Inseleinwohner von   jeher waren und es heute noch sind. Dementsprechend groß ist das Angebot   in den Restaurants. In Hawaii gibt es viele Fische mit hawaiianischen   Namen, an die man sich erst einmal gewöhnen muss. Aber die Kellner aller   Restaurants sind darauf eingestellt, dass die Touristen die Namen der   einheimischen Fische nicht kennen. Das gilt auch für amerikanische   Touristen. Fragen Sie also ruhig nach und lassen Sie sich die   Zubereitung erklären. Hier die wichtigsten Arten:
Ahi
(= yellowfin tuna und bigeye-tuna). Außerordentlich populär ist der kleine Thunfisch mit den gelben Flossen. Er wird in allen Variationen angeboten. Die Hawaiianer lieben ihn auch in dünnen rohen Scheiben auf japanische Art ("sashimi") und natürlich auf die uralte hawaiianische Art ("poke"), bei der dünne rohe Scheiben mariniert werden. Der etwas größere Bigeye-Thunfisch (20-30 Pfund) wird genauso so verwendet.

Mahimahi
(= dolphinfisch oder dorado). Das ist der bekannteste Speisefisch in Hawaii. Er hat nichts mit dem Delphin zu tun, sondern heißt seltsamerweise nur so. Er gehört zur Gruppe der Goldmakrelen. Die sehr schmackhaften Filets sind weiß bis rosafarben, aber auch nicht billig, wenn sie frisch gefangen sind. 10-20 Pfund schwer sind im Durchschnitt die gefangenen Exemplare.

Onaga
(= ruby snapper). Eigentlich ist das der japanische Name für den Roten Snapper; er wird aber überall so genannt, ob wohl der hawaiianische Name ula`ula lautet. Ein sehr leckerer Speisefisch; das Fleisch ist noch etwas saftiger und geschmackvoller als das vom Pink Snapper. Die Fanggewichte rund um Hawaii liegen zwischen 2 und 18 Pfund.

Ono
(= wahoo). Er gehört zu der Gruppe der Königsmakrelen und hat   weißes, schmackhaftes Fleisch. "Ono" heißt "lecker" auf   hawaiianisch. Die um Hawaii herum gefangenen Exemplare haben ein   Gewicht von 8- 30 Pfund, obwohl sie noch viel größer werden können..

Opakapaka
(= pink snapper). Nirgendwo auf der Welt wird der Pink Snapper so schön fett wie in den hawaiianischen Gewässern (12- 18 Pfund). Die hell-rosa farbigen Filets werden in den Restaurants meist gedünstet oder gebraten angeboten.

Monchong
(= sickle pomfret). Dieser Tiefseefisch wird nur in Hawaii und in Japan so genannt. Er wird zwischen 2kg und 20 kg schwer und lebt in Tiefen von über 300 m. Seine Farbe ist dunkel, fast schwarz und manchmal bronzefarben. Normalerweise wird er zusammen mit Thunfischen gefangen und meist mit Tiefseeangeln. Er ist außerordentlich schmackhaft, weil er weißes, zartes Fleisch hat, das sehr fettreich ist. Deshalb eignet er sich auch gut zum Grillen.

Opah
(= moonfish). Die um Hawaii herum gefangenen Mondfische sind   durchweg 60-200 Pfund schwer. Ihr Fleisch ist sehr unterschiedlich -   je nachdem aus welcher Stelle es herausgeschnitten wurde. Die Farbe   reicht von weiß über rosa, orange, rot bis braun. Es schmeckt   hervorragend und eignet sich zum Braten und Grillen.

Shutome
(= swordfish). Eigentlich ist shutome ein typisch japanischer Ausdruck für den Schwertfisch, aber er wird überall in Hawaii verwendet. Dabei handelt es sich um eine Gruppe der großen "Billfish", die als Marlin oder Schwertfisch den offenen Ozean bewohnen. Sie werden locker bis 500 Pfund schwer und bilden das Grundgerüst vieler Fischrestaurants. Ihre Filets eignen sich gut zum Braten, Grillen oder Dünsten.

Hebi
(= spearfish). Dieser Fisch ist außerhalb von Hawaii wenig bekannt,   weil er nur in tropischen Gewässern gefangen wird. Er wird auch   nicht kommerziell gefangen, sondern meist nur von Sportfischern, die   mit der Angel eigentlich Marlins oder Schwertfischen nachjagen.   Andererseits ist er auch oft bei den Berufsfischern zu finden, die   vornehmlich Thunfische in den Netzen haben. Die Filets werden in der   Regel gegrillt oder gebraten und schmecken ausgezeichnet.

Wenn Sie in einen Supermarkt einkaufen gehen, werden Ihnen diese Tafeln mit den Fischbezeichnungen begegnen:
Da die Fische ziemlich groß sind, werden in der Regel Filets daraus geschnitten. Sie werden begeistert sein: Es gibt keine Gräten und die Zubereitung vom Grill, aus der Pfanne oder gedünstet ist erstklassig.
Sonderwünsche in den Restaurants werden meist bereitwillig akzeptiert. Gewöhnen müssen Sie sich allerdings daran, dass kurz nach Ihrer Bestellung schon die Vorspeise serviert wird - und sofort danach das Hauptgericht. Das ist halt amerikanische Pionierzeittradition: Alles muss schnell gehen, damit jeder wieder an die Arbeit gehen kann und den Restaurantplatz für den nächsten frei macht. Verhindern können Sie das nur, wenn Sie zu Beginn lediglich die Vorspeise bestellen. Wenn diese dann serviert wurde, bestellen Sie erst den Hauptgang, dann kommt dieser zeitgerecht. Das akzeptieren die Kellner in den besseren Restaurants auch. Unüblich für die Hawaiianer   - und natürlich auch für alle Amerikaner - ist es, nach dem Essen am Tisch sitzen zu bleiben, sich zu unterhalten oder lediglich noch ein Getränk zu bestellen. Das macht man an der Bar.

Empfehlenswerte Restaurants in Hawaii mit Hawaiian Fusion oder Pacific Rim   Cuisine
Pacific Rim Cuisine in Oahu
In Oahu ist natürlich das Angebot am größten. Hier präsentieren sich vor   allem die Restaurants der Spitzenhotels mit einer hervorragenden Küche, die   keine Wünsche offen lässt. Das gilt im Übrigen für die anderen Inseln   gleichermaßen. Allerdings sind die Preise auch entsprechend hoch. Für die   Vorspeise zahlen Sie 10...25$, für das Hauptgericht 20...50$ und das Dessert    10...15$, sodass Sie mit einem Getränk locker 100$ los werden können. Dabei   sind Steuern (4,166%) und das obligatorische Trinkgeld (mindestens 15%) noch   nicht mitgerechnet.
Eine besondere Restaurantempfehlung für diese Kategorie möchte ich nicht   geben, sondern nur einige Tipps zu den eigenständigen Restaurants, die die   gleiche Qualität zum halben Preis bieten.
Übrigens sollten Sie möglichst vorher anrufen und einen Tisch reservieren.   Sonst kann es Ihnen durchaus passieren, dass Sie 20-40 Minuten warten   müssen. Die Amerikaner essen früh zu Abend und besonders zur Zeit des   Sonnenuntergangs zwischen 17:30 - 18:30 Uhr sind die Plätze dann oft    ausgebucht.
Jameson´s by the Sea in Hale´iwa hat eine sehr kreative Küche, ist aber weit   weg; zu den großen Könnern in Waikiki gehören zweifellos Alan Wong´s   Restaurant, Keoni bei Keo´s und Sam Choy´s Diamond Head. Ganz nett sind auch   die Atmosphäre und das Essen in der
Brew Moon Microbrewery im Ward Center. Nicht vergessen darf man auch nicht   den Mitbegründer der Hawaiian Fusion, Roy Yamaguchi, der in Oahu 3   Restaurants besitzt. Er hat schließlich mit seinen 31 Restaurants, die er   inzwischen weltweit betreibt, diese Küche weltbekannt gemacht. Leider geht   es dort immer sehr laut und geschäftig zu, wie wir das jetzt wieder erlebt haben. Das ist schade, denn das Essen selbst ist gut.
Ein neuer Stern ist mit Chef Chai in Oahu aufgegangen. Wir waren total begeistert in seinem Restaurant auf dem Kapiolani Boulevard und erstaunt über die moderaten Preise.
Restaurant auf dem Kapiolani BoulevardEs gibt übrigens im Royal Hawaiian Center auf dem Level 3 ein   5-Sterne-Gourmet Buffet, das hervorragend ist. Es heißt auch so: "Five Star   International Buffet". Senioren ab 60 bekommen 15% Rabatt. Mittags kostet   das Buffet 19$ und abends 48$. Probieren Sie es aus! Eine besondere   Empfehlung für Oahu zu geben, ist sehr schwer. Natürlich bieten die großen   Hotels "Fine Dining" an und zeigen Spitzenleistungen, verlangen aber auch   Spitzenpreise. Wer die bezahlen will, bekommt im "Hoku´s im Kahala Resort,   im Hilton Hawaiian Village oder im Chai´s Island Bistro im Aloha Market   Place Tower hervorragende hawaiianische Kreationen wie nirgendwo sonst auf   dieser Welt.
Einer der Mitbegründer der "Pacific Rim Cuisine", Peter Merriman, hat sich   inzwischen auch in Oahu mit der Moku-Kitchen und dem Monkeypod   niedergelassen, wobei sein neuestes Restaurant in Ko´Olina gerade im Oktober   2016 eröffnet wurde. Er gehört zweifellos zu den großen Namen der   hawaiianischen Küche und ein Besuch seiner Restaurants ist jeden Dollar   wert, den Sie dort lassen. Allerdings haben wir im November 2017 auch die   Erfahrung gemacht, dass alle seine Monkeypod Kitchen Restaurants auf den   verschiedenen Inseln zu Massenbetrieben geworden sind.
Pacific Rim Cuisine in Maui
Mahi MahiIn den letzten Jahren haben viele Köche die   Pacific-Rim-Cuisine kopiert und teilweise recht interessante Kreationen   hervorgebracht. Sie sollten in jedem Fall einmal das Pacific´O in Maui   besuchen. Reservieren Sie einen Tisch zum Sonnenuntergang kur vor 6 Uhr   abends und Sie werden begeistert sein. Nach meiner Meinung ist es die beste   Gelegenheit für eine Begegnung mit der Pacific Rim Cuisine. Sehr kreative   Gerichte finden Sie auch bei Roy´s, der inzwischen mit vielen Restaurants   auf den Inseln vertreten ist. Leider sind alle zum Massenbetrieb geworden,   was sich vor allem in der Hektik und in der Lautstärke bemerkbar macht. Am   schlimmsten ist es im Roy´s Kaanapali, das im Februar 2012   eröffnet wurde. Seit dieser Zeit waren wir jedes Jahr dort mehrmals zum   Abendessen. An der Bar liefen immer vier Fernsehgeräte gleichzeitig mit   verschiedenen Programmen und der   Geräuschpegel von den  266 Gästen war fast unerträglich. Schade, denn   das Essen ist immer noch sehr gut, die Weinkarte interessant und das   Chocolate Soufflé umwerfend gut. Tommy Bahama´s versucht sich auch einem Restaurant in Maui,   das aber nicht so gut ist wie seins  auf Big Island. Hier in Maui schafft   er nicht den   richtigen hawaiianischen Touch. Peter Merriman hat nach der Eröffnung der   Niederlassung in Kapalua, die großen Erfolg hat (aber teuer ist), nicht nur ein neues   "Monkeypod-Kitchen" in Wailea eröffnet, sondern mit dem dritten   Restaurant dieser Art im Whaler´s Village auch noch eins draufgesetzt.. Sansei ist   inzwischen auch in Kapalua vertreten und bietet eine hochwertige Küche an. Die   Preise sind allerdings auch stark angezogen und der individuelle Service ist   auch nicht mehr der, der er früher war. Alles ist sehr geschäftig und laut   geworden, weil das Restaurant immer voll und gut besucht von japanischen   Touristen ist.
Buzz´s Wharf in Ma´alaea  auf Maui galt früher als guter Tipp für die   berühmten "Tahitian Prawns". Leider hat das Restaurant Ende Mai 2014 dicht   gemacht. Schade!  Ebenfalls hat in Ma´alaea das Waterfront Restaurant   geschlossen; an seiner Stelle hat sich leider das "Saltimbocca" direkt   oberhalb des Hafens auf der Harbor Mall lediglich ein Jahr lang gehalten.   Der Nachfolger hat mit dem Ocean Restaurant ebenfalls kein Glück gehabt. Wir waren sehr enttäuscht, als wir im November 2016 nur noch leere Räume   vorfanden. Das hat sich auch 2017 nicht geändert, denn bei beiden stehen   immer noch die Schilder "For lease" an der Tür.
Außer den beschriebenen Restaurants gibt´s natürlich noch jede Menge   in und um Lahaina. Allerdings sind dort die Preise durch die Touristen   verdorben worden. Speisekarten mit Preisen finden Sie in den beiden Menu and Dining - Guides,   die an allen Info-Ständen ausliegen. Whalers Village in Kaanapali ist ein   lukullisches Zentrum mit vielen guten Restaurants. Neue Hotelanlagen bringen   natürlich auch neue Restaurants mit sich; oft sind diese jedoch sehr   unpersönlich und bieten nur amerikanische Standardküche. Sehr positiv hebt   sich deshalb das neue Duke´s Beach House im Honua Kai Resort in North   Kaanapali ab, wie dieser Bereich jetzt heißt. Es bietet eine sehr gute   Hawaiian Fusion Cuisine in luftigem Ambiente bei nicht überhöhten Preisen   an.
enn es Ihnen gefällt, können Sie ja auch die anderen Restaurants mal   besuchen, die zu dieser Kette gehören. In Lahaina machen in letzter Zeit 3   Restaurants viel von sich reden, die nebeneinander liegen: Das "Mala", das   "Honu" und "Frida´s". Man sitzt am Ende der Front Street gegenüber der   Cannery Mall direkt am Meer und hat einen schönen Blick auf Lanai gegenüber.   Die Küche ist gut, die Weinkarte umfangreich und die Preise sind hoch.
Nicht zu vergessen ist "Mama´s Fish House" in Ho´okipa. Für viele ist es das   beste Restaurant In Maui überhaupt. Die Küche ist in der Tat excellent, die   Preise sind es aber auch. Man sitzt sehr schön am Meer in einem   hawaiianischen Ambiente. Anmelden sollten Sie sich unbedingt, sonst müssen   Sie mit 45-60 Minuten Wartezeit rechnen.

Pacific Rim Cuisine in Big Island
Auf Big Island hat Roy´s ebenfalls ein   Restaurant bei den King´s Shops am Waikoloa Beach aufgemacht. Alles, was Sie   bestellen, ist super, aber der Geräuschpegel im Restaurant ist unerträglich.   Schöner sitzen konnte man bis Ende September 2014 im Merriman´s Market Café   unter freiem Himmel; inzwischen ist dort A-Bay´s eingezogen, das mit Darcy   Ambrosio einen berühmten Besitzer hat, der in vielen 5-Sterne-Hotels   gearbeitet hat und die Pacific Rim Cuisine beherrscht. Merriman hat zwei neue Restaurants in Kauai und Maui eröffnet und unter   seiner Regie läuft auch das Hotelrestaurant vom Mauna Kea Resort. Tommy   Bahama´s betreibt mit großem Erfolg ein Tropical Café an den Shops at Mauna   Lani. Die Insel ist kulinarisch stark im Kommen. Ansonsten gibt es dort gute   und preiswerte amerikanische Küche. Das originale Merrriman´s in Waimea auf   Big Island ist natürlich große Klasse und hat wieder vom Star Advertiser den   1. Preis bekommen. In meinen Augen ist es aber zu teuer für das, was es   bietet. Auch Huggo´s ist durchaus zu empfehlen - einen besseren Platz zum   Sonnenuntergang finden Sie kaum. Hervorragend sind die Küchen der   Luxushotels an der Kohala Küste, allerdings bei entsprechenden Preisen. Das Bamboo Restaurant in Hawi   hat eine besuchenswerte authentische hawaiianische Küche, zumal es dort die berühmte Lilikoi-Margarita gibt.   Die sollten Sie probieren! Leider müssen Sie dafür einige Meilen Fahrstrecke   in Kauf nehmen.
Wenn Sie wirklich einmal romantisch bei Sonnenuntergang essen und genießen   wollen, was die  hawaiianische Küche in höchster Qualität zu bieten hat, sollten Sie   "Brown´s Beachhouse" im Fairmont Mauna Lani Hotel besuchen. Das Canoe House im   Mauna Lani Hotel war auch sehr gut, ist aber seit dem 1. 10. 2018   geschlossen, weil das Mauna Lani Hotel umgebaut wird. Das wird sicher noch   18 Monate dauern.
The Blue Room Big IslandSchade, dass es "The Blue   Room" nicht mehr gibt, das sich als kleines Bistro in der Fußgängerzone der "Shops at   Mauna Lani" für einen Drink oder ein Abendessen anbot. Das   fantastische Lobstercurry kostete zwar nicht wie im Vorjahr 24 $, aber auch für 27 $ waren wir begeistert von diesem Gericht, das im   Preis-Leistungsvergleich von keinem Spitzenrestaurant zu schlagen war. Dazu   ein hervorragender freundlicher Service, der ebenfalls beispielhaft war.
Sie können sich unsere Enttäuschung vorstellen, als wir im   September 2018 vor geschlossenen Türen standen, obwohl das Restaurant noch   im Island-Guide verzeichnet war. Das ist wieder ein typisches Zeichen   für den schnellen Wechsel der Restaurants in Hawaii.
In diesem Zusammenhang habe ich noch einen Geheimtipp für Sie: Der Chefkoch   vom Brown´s Beach House, T. Keosavang, hat 2011 ein eigenes kleines Restaurant in Kailua Kona eröffnet und bietet in seinem "Lemongrass Bistro" hawaiianische   Spezialitäten mit asiatischem Touch an. Den "Ahi Poke", also den marinierten   rohen Thunfisch, werden Sie wohl kaum irgendwo besser bekommen. Schade, dass   der berühmte Chefkoch so wenig vom Ambiente hält, denn sein Bistro in der   Hualalai Road in Kona ist spartanisch eingerichtet. Das erstklassige Essen   ist allerdings dafür umso preiswerter. Das Sansei am Queens Marketplace in   Waikoloa Beach ist eine Alternative und hat uns bisher niemals   enttäuscht..Großen Zulauf hat auch Jackie Rey´s Ohana Grill in Kona   und in Hilo. Die hawaiianische Küche ist preiswert und gut, seine Weinkarte   hervorragend. Von Sam Choy´s in Keauhou waren wir total enttäuscht, wo doch   einer der Begründer der Pacific Rim Cuisine dort das Kai Lanai Restaurant   betreibt. Alles war nur Massenbetrieb, mäßige Bedienung und mäßige Qualität.
           
Pacific Rim Cuisine in Kauai
Auf Kaua´i befinden sich am Kalapaki Beach   die beiden etablierten Restaurants "Duke´s" und "Portofino", die sehr gute hawaiianische Küche anbieten.   Duke´s wurde 2018 von den Einheimischen als   bestes Restaurant der Insel gewählt. Das wissen viele Amerikaner und treffen sich   dort gern, was man schon an den lautstarken Gesprächen merkt, die bis auf   die Straße dringen. Man kann dort am Anchor Cove auch zu JJ´s Broiler gehen, der   zwar stark nachgelassen hat, aber immer noch gute Steaks anbietet. Er eignet sich inzwischen eher für eine Happy Hour am Kalapaki-Beach als für ein Abendessen. Das entspricht nämlich nur   noch einem amerikanischen Family-Restaurant. Gegenüber in der Harbor Mall   ist übrigens ein preiswerter Mexikaner, bei dem Sie sich mit typischen   mexikanischen Gerichten und Getränken verwöhnen lassen können. Sein   Restaurant heißt "Mariachi´s Authentic Mexican Cuisine" und hat den   2. Platz   bei den Einheimischen gemacht, die 2018 das beste mexikanische Restaurant   wählen sollten, aber nach   meiner Meinung ist es nicht so gut wie das "Tortilla Republic" in Poipu,   das ich weiter unten beschreibe. 2018 hat Monico´sTaqueria in Kapaa das   Rennen für die Bestenliste gemacht, während wir gar nicht so begeistert   davon waren, als wir im Oktober 2018 dort die Fajitas probiert haben.
Zwei Tipps möchte ich von dieser Insel an Sie weitergeben, weil ich immer   wieder viele Einheimische getroffen habe, die darauf schwören, dass die   Küche gut und preiswert ist: "The Bull Shed" in Kapaa. Ich kann bestätigen,   dass das Essen sein Geld wert ist. Die Zeiten sind zwar vorbei, als es dort   noch  ein richtig gutes Pfeffersteak samt Salad Bar für 24.95$ gab.   Inzwischen (Oktober 2018) kostete es leider schon 37$   und die Baked Potato wurde mit 3$ extra berechnet. Am Grill sind die   Küchenchefs allerdings einsame Klasse. Das bezieht sich auch auf die   Fischfilets und die riesigen Lobster. Raffinierte Saucen dürfen Sie dazu   nicht erwarten. Die Einheimischen schwören jedoch darauf und erhoben das   Restaurant zur Nr.1 bei Steaks und zu Nr. 2 bei  den Restaurants   überhaupt. Die Portionen sind   groß und jeder Zweite geht mit einem "doggy-bag" nach Hause. Da   man inzwischen auch draußen auf der Terrasse am Meer speisen kann, ist die   Location noch interessanter geworden.
Der zweite Tipp bezieht sich auf "Hukilau   Lanai", das ist das Restaurant, das zum Kauai Coast Resort in Kapaa gehört.   Es bietet eine schmackhafte hawaiianische Küche an, deren Fischspezialitäten   täglich wechseln und kreativ sind. Für 25 -36$ bekommen Sie neben dem   Hauptgericht auch einen Salat oder eine Suppe dazu sowie Brot mit Olivenöl   und Balsamico. Leider hat sich herumgesprochen, dass die kreative Küche des   Besitzers und Küchenchefs so hervorragend ist, sodass Sie unbedingt vorher   reservieren müssen. Am besten schon einen Tag vorher. Interessant ist auch   die Weinkarte, denn es werden 30 Weine für jeweils zwischen 20 und 30$   angeboten, die gut zur hawaiianischen Küche passen. Man sitzt ausgezeichnet   und wird freundlich bedient.
Kapaa hat sich gut entwickelt, was die Restaurants angeht. Das "Wahooo"   ist leider  geschlossen, aber dafür gibt es ja Jo2. In Poipu liegen Roy`s und das Beach-House seit   Jahren in der Gunst der Feinschmecker vorn. Jetzt ist sogar noch das "Red   Salt" hinzugekommen. Das hat zwar ziemlich hohe Preise, aber allerorten von   den Restaurantkritikern hohe Bewertungen bekommen. Das dazugehörige Hotel   ist sogar die Nr.47 der besten Hotels Amerikas.
Wenn sie einen schönen Sonnenuntergang beim Abendessen genießen wollen,   sollten Sie einen Tisch um 17:30 Uhr im Beach House reservieren. Das   hochpreisige Restaurant ist von den Einheimischen im Jahre 2017 als Nummer 3   der besten Restaurants der Insel eingestuft worden.
Im Norden gibt es als   besonderen Tipp noch das "The Bistro" in Kilauea. Die Küche ist hervorragend   und das Boston Lager vom Fass auch. Wenn Sie exquisite Küche mögen, besuchen   Sie Casa di Amici in Poipu und probieren Sie den Hummer in weißer   Trüffelsauce mit frischen Gemüsen. Sie werden begeistert sein!

Gourmets sollten sich die aktuelle Ausgabe des "Kauai   Menu- and Dining-Guide" besorgen. Den gibt es im Übrigen auch online.   Schauen Sie doch mal rein. Schon beim Durchblättern werden Sie Appetit   bekommen.
Dass Kaua´i sich in den letzten Jahren deutlich verbessert hat, merkt man   auch daran, dass viele Restaurants in den amerikanischen Reiseführern   Top-Beurteilungen bekommen haben. Und Po´ipu hat viele Attraktionen   hinzugewonnen. Da um Po´ipu eine komplett neue Community mit vielen   Luxusvillen entstanden ist, hat sich die erforderliche Einkaufslandschaft in   Form des Kukui´ula Village bereits etabliert und beherbergt neben Merriman´s   auch Ruth´s Steakhouse, das im Herbst 2017 eröffnet wurde.
Das mexikanische Restaurant "Tortilla Republic" hat großen Erfolg. Die Preise   im Erdgeschoss sind akzeptabel, in der ersten Etage etwas höher;   dafür gibt es dort bei schöner Aussicht hervorragende mexikanische Küche.   Das ist leider auch vorbei, denn Mitte 2018 hat Tortilla Republik die obere   Etage verkauft und das hawaiianische Restaurant "Kiawe" ist dort eingezogen. Sie werden nirgendwo auf den Inseln bessere Fajitas bekommen   als im Tortilla Republic  - und das für   22 Dollar! Samstags und sonntags wird hier übrigens ein exzellenter    Brunch angeboten. Das ist dasselbe Prinzip wie bei Merriman´s: Der hat auch   unten eine preiswerte Burger- und Pizza-Küche, während er oben in der ersten   Etage in luftiger Höhe hervorragende Fischkompositionen anbietet. Die wurden   sogar 2017 mit dem 1. Platz  unter den besten Fischrestaurants der   Insel belohnt.
Kukui´ula KauaiNebenan   betreibt  das Dolphin Fishmarket Restaurant aus Hanalei eine Zweigstelle und kommt beim Publikum gut an. Hier habe ich den besten Opah auf der Insel   gegessen. So ist im Kukui´ula Village ein regelrechtes "Futterzentrum"   entstanden, an dem abends viel los ist. Es hat dem Poipu Village sehr viel   weggenommen, das nun langsam ausstirbt. Sogar "Roys" ist dort verschwunden   und hierhin umgezogen. Sein neues Restaurant "The Eating House 1849" auf der   oberen Etage vom Dolphin Restaurant wirbt mit Plantation Cuisine aus der   Vergangenheit von Hawaii. Mir hat es nicht gefallen, weil es mit seinen   blank gescheuerten Tischen und Picknick-Bänken eine Wartehallenatmosphäre   verbreitet. Alles ist laut, geschäftig und nicht gemütlich. Man sitzt zwar   luftig, aber im Durchzug. Das ist auch der Fall im neuen "Lanai-Restaurant und Bar"   mitten in der Fußgängerzone, das als Außenstelle des Living Foods Market eröffnet wurde. Es hat Bistro-artigen Charakter und ist   etwas für Snacks und einen Happy Hour Drink. Für ein gemütliches Abendessen sind die anderen   Restaurants interessanter.
Dadurch, dass Longs Drugs noch einen Supermarkt eröffnet hat, ist   jetzt viel mehr los in dem Geschäftszentrum. Durch verschiedene   Veranstaltungen, den Farmers´ Market und Musikvorführungen versucht man, das   Kukui´ula Village noch attraktiver zu machen.
Jo2 Restaurant KauaiAuf der Kilohana-Plantation, einer alten Zuckerplantage aus den 30er Jahren   in der Nähe von Lihue ist es bei "Gaylords" deutlich ruhiger, weil man   wunderbar entspannt unter den Arkaden des alten Herrenhauses speisen und die   tropische Atmosphäre genießen kann. Das ist auch etwas für einen   ausgedehnten Brunch am Sonntagmorgen. Die Einheimischen haben das Restaurant   2018 für den Besten Brunch der Insel gekürt. Wir waren im Oktober 2018 mehrere Male   dort und erstaunt über das immer noch gute Preis-Leistungsverhältnis bei dem   hohen Qualitätsanspruch im Vergleich zu den anderen Restaurants in Kaua´i.   Für 32$ gab es einen sehr kreativen Ono in der schwarzen   Sesamkruste auf Ingwer-Jasminreis, dazu Lomi-Lomi-Reis mit frittierter   Avocado, alles zusammen in einer scharfen chinesischen Senfbutter. Das war   wirklich ein Gedicht! Wir haben auf den Inseln schon oft Ono gegessen, aber   so toll zubereitet war er noch nie.
Und hier als Tipp eines meiner Lieblingsrestaurants für Kapaa:
Jean Marie Josselin hat einen   neuen Gourmet-Tempel in Kapaa, seiner alten Heimat, eröffnet. Das unscheinbare Restaurant JO2 mit der Spitzenküche   von Jean Marie Josselin am Kuhio Highway in Kapaa Es heißt "JO2 - Natural Cuisine" und liegt etwas versteckt im hinteren Bereich des Kuhio   Highways. Wir waren   im Oktober 2018 mehrere Male da und konnten gar nicht glauben, dass   er gar keine Reklame in den Broschüren macht, denn das Essen, das er   anbietet, ist unglaublich kreativ und lecker. Die Portionen sind übersichtlich, aber die Preise liegen auch nicht   viel höher als   bei den anderen Restaurants in Kapaa.
Rechts im Bild die Vorspeise für 16 Dollar: Quinoa in einem Basilikum-Pesto mit Ziegenkäse und   hawaiianischem Fenchel - ein Gedicht -
        
Tipp für ein Luau
: Wenn Sie auf den Inseln ein schönes "Luau"   besuchen wollen und keine Gelegenheit haben, das in Maui beim "Feast of   Lele" zu erleben, dann ist das "Luau Kalamaku" auf der Kilohana Plantage   in Kauai eine echte Alternative. Es ist nicht billig, zeigt aber in wunderschöner   Atmosphäre auf der alten Plantage traditionelle Hulas und hawaiianische   Gesänge. Das Dinner mit der Erdofen-Zeremonie ist ausgezeichnet und im Licht   der Sterne und Fackeln erleben Sie einen mystischen Feuertanz. Die   Einheimischen sind der Meinung, dass das Smith Family Garden  Luau am   besten ist und haben es 2017 zur Nummer 1 gewählt.
 
           
Die Preise in den Restaurants in   Hawaii
Natürlich wollen Sie wissen, was die hawaiianischen   Leckerbissen kosten.
Gegenüber den letzten Jahren sind die Preise gewaltig angestiegen. Während   man eine Pizza noch für 10 $ bekommt und die Fast-Food-Ketten alles zu   ähnlichen Preisen wie in Deutschland anbieten, kosten jetzt die   Hauptgerichte in den Restaurants durchweg 22-35$ und mehr (Okt. 2018). In   guten Restaurants werden das dann aber auch leicht 40 $ oder noch mehr.   Sogar im Bull Shed, einem sicherlich preiswerten Family-Restaurant in Kapaa,   wurde der Lobster vom Grill zwischen 48 und 56 Dollar angeboten - allerdings   auch 18-20 ounces groß, also 500 - 600 g. Zum Essen trinkt man gewöhnlich   Wasser (mit Eiswürfeln und einer Zitronenscheibe), das überall kostenlos   serviert wird. Ein Glas Bier (0,33 l) kostet zwischen 5,50 $ und 8,50 $, je   nach Restaurant. Oft gibt es einheimisches Bier vom Fass, das kräftiger ist   und gut schmeckt. Die Biersorten der kleinen Hausbrauereien (Microbreweries)   sind sehr populär geworden. Viele Restaurants legen Wert auf eine gute   Weinkarte, weil diese bei den Bewertungen der Restaurants immer eine große   Rolle spielt. Für ein Glas Wein bezahlt man zwischen 6 $ und 15 $, bei   Merriman´s auch 19 $ oder 22 $, wenn es sich um hochwertige Sorten handelt.   Die Preise für eine ganze Flasche der gängigen Sorten aus Neuseeland oder   Kalifornien sind normalerweise durchaus akzeptabel;   sie liegen zwischen 20 $ ...40 $ und natürlich auch noch höher. Allerdings   kommt es darauf an, was Sie gern trinken. Die Auswahl bezieht sich   vornehmlich auf Weine aus den USA; vielfach auch auf Australien oder   Neuseeland. Außerdem ist meist ein deutscher Riesling mit auf der Karte.
Die Vorspeisen kosten durchweg zwischen 11 $ und 24 $; Brot und Beilagen   müssen oft noch zusätzlich bezahlt werden - manchmal sind sie inbegriffen. Hierzu muss man die Speisekarte   genau studieren und sollte sich nicht scheuen, danach zu fragen.
Die Kellner in Hawaii erklären meist ziemlich ausführlich die einzelnen   Speisen, weil sie wissen, dass auch die Amerikaner vom Festland oft nichts   mit den hawaiianischen Namen und Zubereitungsarten anfangen können. Achten   Sie bei der Bestellung immer darauf, dass Sie zwischen Vorspeise und   Hauptgang etwas Zeit eingeräumt haben möchten, sonst kommt beides   superschnell - wenn nicht gleichzeitig!
Wenn Sie anschließend gefragt werden, ob Sie noch einen Dessert möchten und   dies verneinen, kommt unweigerlich die Rechnung.
Trinkgelder in Hawaii
Der Nettobetrag auf der Rechnung ist bei vergleichbarem   Standard und Währungsumrechnung nicht viel höher als bei uns in Deutschland;   dazu kommen allerdings Steuern von 4,17 % und die Bedienung von mindestens   15 %. Aus einem Abendessen für 2 Personen  mit einem Rechnungsbetrag   von 87,50$ werden immer 100 $ und mehr. Das sieht dann schon anders aus als   in Deutschland. Viele Restaurants sind sogar so clever, dass sie für die   ausländischen Gäste einen Stempel auf die Rechnung setzen, der einen   Vorschlag für ein Bedienungsgeld von 15%, 18% oder 20% enthält. Bei manchen   Restaurants auch 22% oder 25%. Je nach   Zufriedenheitsgrad wird der entsprechende Satz zur Zahlung empfohlen. Das   entbindet dann den Gast von der Berechnung des Trinkgeldes und ist sehr   bequem für ihn: Er braucht nur den vorgeschlagenen Betrag einzufügen.
Allerdings ist noch ein raffinierter Stolperstein dabei: Der 15%ige   Trinkgeldbetrag (oder höher) wird normalerweise vom Preis ohne die   ausgewiesene Steuer berechnet. Wenn Sie aber die Rechnung  bekommen und   zum Endpreis 15% hinzurechnen, liegen Sie eigentlich immer höher. Bei   größeren Rechnungen sollte man also durchaus genauer hinschauen. Das ist besonders wichtig, wenn die Beleuchtung schummrig ist. Selbst in   Lahaina ist es uns wieder passiert, dass in der Rechnung 17% Bedienung   eingerechnet waren und unter der Rechnung immer noch eine Zeile für   Trinkgeld markiert war. So etwas ist gierig, aber wahrscheinlich in   Touristenzentren nicht zu vermeiden.
Weitere Hinweise und Internetadressen:

Hier geht´s  weiter, wenn Sie mehr von den anderen Inseln wissen wollen:
Kauai        Lanai         Big Island         Molokai         Oahu       Maui
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