Urlaub in Hawaii und Reisetipps für Hawaii - Reiseberichte von Hawaii und anderen Trauminseln

Maui Hookipa Strand

Reiseberichte von Paul Tresselt

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Urlaub in Hawaii und Reisetipps für Hawaii

Hauptinseln Hawaii
Urlaub auf Hawaii
Hawaii ist traumhaft schön. Inzwischen habe ich schon mehr als 25 mal meinen Urlaub in Hawaii verbracht und die Inseln sind mein beliebtestes Ferienziel geworden. Das Klima mit dem lauen Passatwind ist äußerst angenehm und das Wasser des Pazifiks ist unvergleichlich klar.
Auf den einzelnen Inseln kenne ich mich inzwischen ziemlich gut aus und habe viele nützliche Tipps für die, die sich dafür interessieren.

Wenn man in Deutschland das Wort Hawaii erwähnt, glauben viele, eine einzige Insel in der Südsee vor sich zu haben, die voller Hula-Mädchen unter grünen Palmenwipfeln ist und auf der es kein Bier gibt. In Wirklichkeit handelt es sich um mehr als Hundert unbewohnte Atolle und acht große Inseln, die amerikanischen Standard aufweisen und zu den beliebtesten Touristenzielen der Welt gehören. Sie werden pro Woche von ca. 180 000 Touristen besucht. Und Bier gibt´s mehr als genug: Von Budweiser über Corona bis Paulaner oder Spatenbräu wird alles angeboten. Sogar japanisches Bier steht in jedem Supermarkt zur Verfügung. Mehrere lokale Brauereien bieten spezielle Sorten an, die richtig gut sind. Und deutschen Riesling hat jedes bessere Restaurant auf der Weinkarte. Man ist in Hawaii bemüht, für die Touristen aus aller Welt alles zur Verfügung zu haben.
Da fast alle mit dem Flugzeug ankommen, landen täglich etwa 100 Jets auf den Flughäfen von Honolulu, Kahului, Kona, Hilo und Lihue. Daran kann man ungefähr ermessen, welch gewaltiger Touristenstrom täglich   Hawaii überflutet. Dennoch verteilt sich alles sehr schnell und verwandelt sich schon bei der Ankunft in Honolulu in ein gemächliches Treiben, dem alles Hektische fremd ist. Ein freundliches "Aloha" klingt allen Fremden entgegen, denen bei der Ankunft ein duftender Blütenkranz - der   "Lei" - als Begrüßung umgelegt wird. Ein warmer Wind umfängt alle in den offenen Eingangshallen der Flughäfen und lässt in den Besuchern unbeschwerte Urlaubsstimmung aufkommen. Ein solches Feeling finden Sie nur noch in Tahiti, den Cook Islands und Fiji.
Da Honolulu der erste Anlaufpunkt für die meisten Touristen ist, möchte ich meine Reisetipps auch damit beginnen.
Honolulu ist die Hauptstadt des Staates Hawaii, liegt auf der Insel O´ahu und hat 400 000 Einwohner. Die 950 000 Einwohner dieser Insel machen bereits 75% der gesamten Einwohnerzahl aller Inseln zusammen aus. Das ist auch der Grund für die Verkehrsprobleme und den Stress, den alle Großstädte verursachen. Dennoch sind die Staus, die Sie auf den Straßen und den Highways vorfinden, nicht zu vergleichen mit denen auf deutschen Autobahnen. Hier geht nämlich alles viel gelassener zu und deshalb lösen sich die Staus auch scnneller auf.
Ein Hinweis zur Aussprache der hawaiianischen Namen:
Der Name des USA-Staates ist nicht Hawai, sondern Hawai´i - er hat nicht nur zwei "i", sondern vor dem letzten Buchstaben wird eine kleine Pause gemacht und das "i" gesondert ausgesprochen. Das hängt mit den ursprünglichen Namen zusammen und die Aussprache haben die Hawaiianer offiziell durchgesetzt. Das Pausezeichen ist sogar ein eigener Buchstabe mit dem Namen "´Okina" im hawaiianischen  Alphabet. Da die meisten Touristen und auch Amerikaner das nicht wissen, finden Sie deshalb bei vielen Namen ein Apostroph an der Stelle, an der eine Pause zwischen den Buchstaben gemacht werden soll. Das ist auch bei den anderen Inseln O´ahu, Kaua´i, Moloka´i, Lana´i und Ni´ihau der Fall, nur bei Maui nicht. Die eigentliche Insel Hawai´i wird Big Island genannt, weil der gesamte Staat den Namen Hawai´i bekommen hat. Allerdings werden die Namen im Internet und bei Computereingaben oft zusammen geschrieben. Deshalb werden Sie auch auf meiner Webseite unterschiedliche Schreibweisen finden.
Flug nach Hawaii
Im Rahmen Ihrer Urlaubsplanung werden Sie sich bestimmt eingehend mit den Flugmöglichkeiten beschäftigen. Jedes Reisebüro bietet günstige Flüge an, aber auch im Internet sind billige Flüge zu finden. Die Preise variieren sehr stark und hängen von den Fluggesellschaften ab. Die Flugdauer spielt ebenfalls eine große Rolle. Von Frankfurt nach Los Angeles, San Francisco, Seattle oder Vancouver benötigen Sie ca. 11 Stunden, um an die Pazifikküste zu kommen. Von dort sind es dann noch einmal 5 1/2 Stunden bis nach Honolulu. Falls Sie also eine günstige Umsteigemöglichkeit finden, schaffen Sie die Strecke in 19 Stunden. Wenn Sie unbedingt   andersherum über Tokio, Seoul, Manila oder Hongkong fliegen wollen, brauchen Sie mindestens 20 Stunden. Sie werden für einen Flug von Deutschland nach Honolulu mit der Lufthansa oder einer anderen renommierten Fluggesellschaft knapp 1000 Euros oder mehr ausgeben müssen. Billiger wird es, wenn Sie mehrere   Zwischenlandungen in Kauf nehmen; es dauert dann aber entsprechend   länger. Dennoch finden sich in dem schier undurchdringlichen Gewirr von Billigangeboten auch einige echte Schnäppchen, wie zum Beispiel der Flug von Frankfurt nach Seattle mit Condor und der Weiterflug von Seattle nach Honolulu mit Alaska Airlines. Das lässt sich in 21 Stunden bewältigen und kostet dann deutlich weniger. Die Zielorte an der Pazifikküste mit Umsteigemöglichkeiten nach Hawaii muss man ausloten, denn Condor fliegt jetzt ebenfalls San   Francisco und Los Angeles an. Weiterhin habe ich festgestellt, dass einzelne Fluggesellschaften - auch die Lufthansa - Sondertarife zu bestimmten Zeiten zu verschiedenen Flughäfen in den USA anbieten. Da   kann man ein Schnäppchen machen und evtl. von dort mit einer anderen Gesellschaft weiterfliegen. Ein Problem sind immer die Anschlussflüge. Wenn man von  Deutschland nach Seattle, Los Angeles oder San Francisco fliegt, kommt man meist  zu einer Zeit an, in der die Flieger nach Hawaii bereits gestartet sind oder man  hat vier bis sechs Stunden Wartezeit bis zum nächsten Start. Da sollte man sich  überlegen, ob man nicht einen Stopover in einem Flughafenhotel macht, um mal die  Beine auszustrecken und sich etwas richtigen Schlaf zu gönnen. Das vermindert  den Stress und den Jetlag.
Es gibt auch noch eine interessante Möglichkeit mit einem  Zwischenstopp in Las Vegas, denn sogar Condor fliegt von Deutschland nach Las Vegas. Irgendwie sind nämlich Hawaii und Las Vegas durch seltsame Verwandtschaften miteinander verknüpft: Es fliegen viele Hawaiianer nach Las Vegas, um zu spielen und viele Leute aus Las Vegas nach Hawaii, um sich zu erholen. Deshalb fliegt auch Hawaiian Airlines oft und preiswert nach Las Vegas. Leider sind  die Preise im letzten Jahr enorm angestiegen. Deshalb war ich total erstaunt, dass sie im Oktober 2019 wieder gefallen sind. Hier die günstigsten Flugpreise von Honolulu aufs Festland vom November 2018 im Vergleich zum Oktober 2019:


Die Preise variieren natürlich dauernd und hängen von vielen Faktoren ab. In den meisten Fällen muss mindestens 3 Wochen vorher oder sofort bezahlt werden. Die Preise scheinen auch für das Jahr 2020 stabil zu bleiben.
Was den Rückflug angeht, so sollten Sie überlegen, vielleicht einen Stopover in San Francisco, Vancouver, Seattle oder Los Angeles einzuplanen. Die Städte sind sehenswert und ein oder zwei Tage sind  ein echter Gewinn, um den Jetlag zu mindern, wenn Sie von Ihrem Urlaub auf Hawaii wieder nach Hause kommen.
Hier die Lufthansapreise im Jahr 2019 bis Juni 2920 für die Flüge von Frankfurt   nach Seattle:

Die günstigsten Flugpreise bekommen sie im Übrigen in den Monaten März und Mai. Womit das zusammenhängt, kann ich nicht sagen. Mit der Hauptsaison und Nebensaison kann es kaum etwas zu tun haben, denn   die Hauptsaison für Hawaii ist grundsätzlich der 15. Dezember bis Ende Februar. Dann sind die Inseln eindeutig am teuersten. Anschließend wird es wieder billiger, die Preise sind stabil bis August; danach ist   bis Anfang Dezember Nebensaison mit günstigen Preisen. An den Flugpreisen sehen Sie, dass sich durchaus eine Kombination mit deutschen Fluggesellschaften lohnt. Die Lufthansa bietet von Zeit zu Zeit  Flüge von Düsseldorf nach New York für 499 € an. Condor fliegt von Frankfurt nach Las Vegas  für 249 €.
In der folgenden Tabelle sehen Sie die   Lufthansapreise von Oktober 2019 bis Mai 2020 für die Flüge von Frankfurt nach San   Francisco:


Noch ein Tipp: Decken Sie sich sofort nach der Ankunft im Flughafen in der Ankunftshalle in Honolulu oder einer der anderen Inseln mit allerlei Prospekten, Stadtplänen und   Informationsblättern ein, die Sie dort in Hülle und Fülle vorfinden. Sie brauchen kein Navigationsgerät, denn mit diesen Prospekten und den darin enthaltenen Informationen finden Sie schnell alles, was Sie suchen.

Tipps für Interisland-Flüge in Hawaii
Wer nach Hawaii fliegt, der möchte meist mehrere Inseln   besuchen. Das ist auch sinnvoll, denn Hawaii ist viel zu schade, um sich nur in Honolulu oder auf Waikiki aufzuhalten. Bisher habe ich immer empfohlen, die Interisland-Flüge am besten in einem deutschen Reisebüro zu buchen. Sie sind zwar etwas teurer, aber die Buchung im Internet klappt nicht immer, wenn man keine amerikanische Adresse angeben kann. Zuletzt hatte ich die Flüge für den Herbst 2017 und 2018 bei Hawaiian Airlines im Internet gebucht und war erstaunt, dass es problemlos geklappt hat. Man muss nur einen kleinen Trick beherrschen: Die Buchung von Hawaiian Airlines wird nur angenommen, wenn man eine Telefonnummer angibt, die in das vorgeschriebene Kästchen auf dem Formular passt. Die deutsche Adresse mit der Postleitzahl wird problemlos akzeptiert, wenn diese 5-stellig ist. In Amerika verlangt man im Normalfall immer eine 10-stellige Telefonnummer, die aus einer dreistelligen Ortskennung und danach aus einer dreistelligen Vorwahl mit vierstelliger Nummer besteht. Die Telefonnummer muss also eine dreistellige Vorwahl haben und ist durch wenige Stellen in der Ziffernanzahl beschränkt. Man kürzt dann einfach ab, auch wenn die Nummer gar nicht stimmt. Die wird nämlich nicht von Hawaiian überprüft und die Postadresse ist eigentlich uninteressant, weil alles über E-mail geht. Anschließend kann man mit  Kreditkarte bezahlen und bekommt sofort den Buchungscode und die Tickets fertig zum Ausdrucken.
Als ich aber im Dezember 2018 meine Flüge für den Oktober 2019  gebucht habe, konnte ich feststellen, dass Hawaiian die Probleme mit den  deutschen Adressen und Telefonnummern erkannt und geändert hat. Die Buchung  klappt jetzt einwandfrei.
Für die Flüge zwischen den Inseln (von Big Island nach Kauai und von   Kauai nach Maui) hatte ich im Oktober 2017 108.30 $ und 99.30 $ bezahlt. Bei dem   damaligen ungünstigen Kurs waren das 99,20 €  bzw. 90,95 €.   Das war immer noch preiswert für einen Flug zwischen den Inseln. Auch  für 2019 sind die Verbindungen nicht teurer geworden. Ich habe Ende Dezember  2018 meinen Flug von Big Island nach Maui für Oktober 2019 gebucht und 90,50 $ (=  79,10 €) inklusive aller Steuern bezahlt. Der Flug von Maui nach Kauai hat 94,50 $ (= 82,62 €) gekostet.

Für das Gepäck muss man allerdings seit Dezember 2018 vor Ort 30 $ pro Gepäckstück extra zahlen. Das können Sie reduzieren, wenn Sie die Hawaiian Airlines Membership erwerben und brauchen dann fürs Gepäck nur 15 $ bezahlen. Das sollten Sie umgehend machen.
Die Preise hängen im Übrigen auch von der Tageszeit ab, zu der Sie fliegen möchten. Sehr früh am Morgen und gegen Abend ist es preisgünstiger. Mittags sind die Maschinen relativ schnell ausgebucht. Aber darüber sollten Sie sich eigentlich keine Sorgen machen, denn der Flugverkehr in Hawaii läuft zwischen den Inseln wie ein Busverkehr. Fast jede Stunde geht ein Flieger und man kann problemlos umbuchen. Wenn Sie mit einer Maschine nicht mitkommen, werden Sie automatisch auf die nächste gebucht. Das  klappt auch mit den anderen Fluggesellschaften wie etwa Mokulele Airlines. Island Air sollten Sie nicht mehr buchen, denn die ist pleite und fliegt seit dem 10.11.2017 nicht mehr.
Für 2019 liegen die Preise etwa gleich hoch, hängen aber immer vom Euro-Kurs ab. Bedenken Sie aber, dass die im Internet angezeigten Preise immer Nettopreise sind und erst einmal zusammen mit der Steuer in Euro umgerechnet werden müssen!
In Hawaii ist es inzwischen so, dass Sie an vielen Flughäfen am Automaten einchecken müssen, weil kein Service-Personal mehr an den Schaltern steht. Geben Sie Ihren Flugcode ein, scannen Sie Ihren Reisepass oder schieben Sie Ihre Kreditkarte ein. In allen Fällen werden Sie identifiziert und können Ihre Bordkarten ausdrucken. Eincheck-Automaten bei Hawaiian Airlines In HonoluluDiese zeigen Sie dann am Schalter vor und geben Ihr Gepäck ab. Allerdings kostet am Automaten jedes zusätzliche Gepäckstück Geld (z.B. bei Hawaiian Airlines 30 $), deshalb sollten Sie den Automaten meiden und am Schalter einchecken. Wenn niemand da ist, bitten Sie jemanden vom  Servicepersonal um Hilfe.
Das ist ein wichtiger Trick, denn wenn Sie nach Ihren Interisland-Flügen einen internationalen Flug gebucht haben, entfällt die Gepäckpauschale für ein weiteres Gepäckstück. Das weiß aber der Automat nicht. Da das   für alle deutschen Urlauber fast immer der Fall ist, tippt die Angestellte am Schalter das ein und Sie brauchen nichts zu bezahlen.
Am Schalter von Hawaiian Airlines auf dem Domestic Terminal haben wir in Honolulu schon 2016 große runde Eincheck-Zentren entdeckt, an denen sich jeder selbst einchecken muss. Sogar Waagen sind dabei, auf denen Sie das Gepäck abwiegen lassen müssen. Anschließend kommen nicht nur die Bordkarten aus dem Automaten, sondern auch die Kofferbanderolen, die Sie selbst um die Koffergriffe kleben müssen. Sie sollten keine Angst haben, wenn Sie davor stehen und nicht weiter kommen. Die Japaner, die in großer Zahl täglich hier ankommen, haben noch viel mehr Angst als Sie. Winken Sie also eine der Mitarbeiterinnen der Airline heran, die dort zur Verfügung stehen und bitten Sie um Hilfe. Die Ansprache: "I need some help with my checking in" oder "Can you help me?" wirkt Wunder bei den Amerikanern und hilft Ihnen auf der Stelle. Eine Kreditkarte brauchen Sie aber in jedem Fall, denn der Automat nimmt kein Bargeld an.
Für günstige Flüge nach Molokai  sollten Sie sich außer Mokulele Air auch den Flugplan von Makani Kai Air anschauen. Die Gesellschaft fliegt mit kleinen Maschinen 5x täglich von Honolulu nach Molokai und auch 6x   täglich von Maui nach Molokai. Weitere Informationen finden Sie unten im  Kasten. Nach Lanai fliegt seit November 2017 nur noch Mokulele Airlines. Die Flüge mit den kleinen Maschinen sind nicht günstiger, haben aber den Charakter eines Sightseeing-Fluges und machen großen Spaß. Außerdem können Sie auch in Maui auf dem Kapalua Airport landen. Der lohnt sich allerdings nur, wenn Sie ein Hotel in Kaanapali gebucht haben, weil das ganz nah dabei ist.
Mit dem Schiff nach Hawaii
Wie kommt man also mit dem Schiff von Deutschland nach Hawaii, wenn man das Flugzeug vermeiden will? Für Amerikaner ist das eine seltsame Frage, denn für sie ist es völlig selbstverständlich, dass man fliegt. Und wer das irgendwelchen Gründen nicht will, dem stehen die Häfen an der Pazifikküste offen. San Diego, Los Angeles, San Francisco, Seattle oder Anchorage. Das sind nicht nur Städte mit großen Flughäfen und zahlreichen Flugverbindungen nach Hawaii, sondern sie sind auch Anlaufhäfen für die großen Kreuzfahrtschiffe, die von dort aus ins hawaiianische Inselparadies starten.
Touristen aus Deutschland haben es da deutlich schwerer, denn sie müssen ja zunächst einmal den großen Teich überwinden und dann noch von der Atlantikküste an die Pazifikküste gelangen. Dazu gibt es viele Möglichkeiten, denn es kommen ja nicht nur die amerikanischen Häfen in Betracht, sondern auch die mittelamerikanischen, südamerikanischen Häfen oder auch Vancouver in Kanada. Das bedeutet, dass man deutlich tiefer in die Tasche greifen muss oder sogar einen Lottogewinn benötigt. Entweder macht man gleich eine ganze oder halbe Weltreise mit einem Kreuzfahrtschiff, bei der Hawaii auf der Route liegt oder man bucht zunächst eine Kreuzfahrt in die Karibik, nach Mittelamerika oder Südamerika, um einen Pazifikhafen zu erreichen, von dem es eine Verbindung nach Hawaii gibt. Da das alles nicht so einfach ist, habe ich eine eigene Webseite für diese Routen entworfen: Mit dem Schiff nach   Hawaii.
Ich würde Ihnen empfehlen, erst einmal diese Seite zu   Ende zu lesen, aber wenn Sie sofort auf eine bestimmte Insel wollen, so habe ich für Sie für jede Insel eine eigene Webseite mit detaillierten Informationen erstellt:
Kauai       Lanai        Big Island         Molokai          Oahu        Maui

Die Links finden Sie jeweils unten auf der Seite. Hier zunächst ein allgemeiner Überblick und allgemeine Tipps:
Blick auf den Strand von Waikiki vom Sheraton ausWenn Sie in Honolulu gelandet sind   und den Verkehr vom Flughafen in die Stadt sehen, wundern Sie sich,   wie wenig alles Hawaii-Flair hat. Aber alles ist vergessen,   wenn Sie nach 20 Minuten Fahrt über den Highway in Waikiki angekommen sind. Es ist zwar viel los hier, aber es hat schon seinen besonderen Reiz, abends im Royal Hawaiian einen Mai-Tai zu trinken und den Sonnenuntergang zu beobachten. Außerdem   sind die Beachboys, Surfer und Boogie-Boarders hier sehr aktiv und es macht großen Spaß ihnen zuzuschauen.
Es ist halt eine ganz  andere Welt, hier morgens am Strand zu flanieren, nachmittags über den International Market zu schlendern und abends auf der Kalakaua Ave das pulsierende Leben Waikikis zu     erleben. Vielen wird es sehr fremdartig vorkommen, dass sehr viele Japaner hier sind und dass sich viele Geschäfte vollkommen darauf eingestellt haben - nicht nur, weil sie selbst in japanischer Hand sind...
Waikiki ist zwar Hawaii, aber eben nur ein spezieller Teil davon. Sie können das mit Mallorca vergleichen: Dort gibt es an bestimmten Stränden viel Rummel, im Hinterland ist die Insel aber wunderschön. Bei einer   Rundfahrt über die Insel Oahu werden Sie das mit Sicherheit feststellen.
         
Nicht der schönste Strand von Hawaii, aber der belebteste. Im Hintergrund der Diamond Head. Das ist ein erloschener Vulkan, den Sie einmal besteigen sollten, weil man von oben einen fantastischen Blick auf Waikiki hat.
Das Wunderbare an Hawai´i ist die Vielfalt der Inseln und die Leichtigkeit des Lebens. Sie  spiegeln ein Bild einer polynesischen Kultur wider, die ihresgleichen sucht   und wahrscheinlich nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist. Es ist   traumhaft schön und exotisch zugleich. Von den sechs Hauptinseln ist jede   anders und jede hat ihren besonderen Reiz. Ich empfehle immer, sich doch zuerst Honolulu und Waikiki anzuschauen. Man   entdeckt nämlich sehr schnell, dass es auch auf Oahu außerhalb von Waikiki viel Interessantes zu sehen und zu erleben gibt.
Eine Hula Show in Hawaii
Wer Hawaii besucht, will auch Hulatänze sehen. Schade, dass es die  wunderschöne Kodak-Hula-Show im Kapiolani Park nicht mehr gibt. Sie ist 2003 aus Kostengründen eingestellt worden und fand dienstags, mittwochs und donnerstags jeweils um 10:00 Uhr im Kapiolani-Park statt. Es waren die besten Hula-Tänzerinnen, die auch im Bishop-Museum ihre Vorführungen machten.
Glücklicherweise gibt es jetzt dienstags, donnerstags und samstags im Kuhio Beach Park bei Sonnenuntergang (Start jeweils zwischen 18:00 und   18:30 Uhr) eine einstündige Vorführung mit authentischer Musik und guten Hulatänzen. Die Mitwirkenden sind alle Studenten aus verschiedenen Hula-Schulen von überall auf der Insel, die sich wöchentlich abwechseln. Sie   führen althergebrachte und moderne Hulatänze vor. Es ist sogar eine Fackeldarbietung dabei. Der Eintritt ist kostenlos und Sie sollten sich vielleicht eine Decke als Unterlage zum Sitzen auf dem Rasen mitbringen. Viele Leute machen dort zu gleicher Zeit Picknick - auch keine schlechte Idee. Den Park finden Sie leicht: hinter dem Denkmal von Duke Kahanomoku an dem großen Banyan Tree.
Eine andere Hula-Show findet übrigens jeden Mittag auf der Bühne in der Ala Moana Shopping Mall statt. Die halbstündige Show beginnt um 12:30 Uhr und ist sehr professionell gestaltet.
Traurig brauchen Sie aber nicht zu sein, wenn Sie in Waikiki eine Hula-Show verpassen, denn die gibt es auf den anderen Inseln auch. In den Shopping Centern von Big Island, Kauai oder Maui finden Sie entsprechende Hinweise
Ein Luau in Hawaii    
In Hawaii muss man natürlich auch  einmal an einem Luau teilgenommen haben. Das ist ein polynesischer Fest-Schmaus, bei dem es Schweinefleisch aus dem Erdofen gibt. Dazu einheimische Fische und Salate. Alles zusammen wird bei Sonnenuntergang und Hulatänzen serviert.
Welches Luau das beste ist, ist schwer zu sagen. Viele Besucher schwören auf   das Luau im Polynesian Cultural Center in Oahu. Das ist natürlich ein   ziemliches Stück weg von Waikiki, aber zum Verständnis von Hawaii und den Hawaiianern ist das durchaus vorteilhaft. Wenn Sie also dem Center einen   Besuch abstatten, können Sie auch zu einem Luau dort bleiben.
Für die alten Hawaiianer war ein Luau ein Gemeinschaftsfest mit Familie, Kindern, Verwandten und Freunden, bei dem man zusammen essen, tanzen und Spaß haben sollte. So ist das bis heute geblieben - wird aber in moderner - und mehr oder weniger touristischen - Form bei allen Veranstaltungen zelebriert. Ob Ihnen die Speisen gefallen, ist Geschmackssache. Gemäß der alten Tradition sind immer folgende Spezialitäten dabei:
  • Laulau
    Das sind Taro-Blätter, die wie gekochte Spinatblätter schmecken. Sie werden als Verpackung von Rouladen verwendet. Im Innern findet man dann Schweinefleisch, Geflügelfleisch oder Fisch. Normalerweise werden diese Gemüsewickel im Erdofen mit gekocht.
  • Kalua Pig
    Das ist normalerweise der Höhepunkt der Essenszeremonie, wenn das stundenlang im Erdofen gekochte oder gedämpfte Schweinefleisch aus den Bananenblättern oder Ti-Blättern herqausgeholt wird. Wenn es gut   gemacht ist, schmeckt es würzig und ist saftig.
  • Lomilomi Salmon
    Eigentlich ist das nicht ein Gericht von den alten Hawaiianern, weil die keinen Lachs kannten. Heute ist es aber durchaus ein bevorzugter Bestandteil eines Luaus. Der Lachs wird gesalzen, mit roten und grünen   Zwiebeln und Tomaten 24 Stunden lang mariniert.
  • Poi
    Das ist das Hauptnahrungsmittel der alten Hawaiianer gewesen, wobei die Taro-Pflanzen wie bei Stampfkartoffeln zu einem Brei verrührt wurden. Durch Zugabe von Wasser und Gewürzen lässt sich der Geschmack noch verbessern, ist aber gewöhnungsbedürftig.
Aber fallen Sie um Gottes willen nicht auf die Anzeigen zu einem Luau herein! In vielen Fällen ist es ein großer Touristen-Nepp! Die Drinks werden in Plastikbechern serviert und man sitzt auf primitiven Partybänken mit einem Plastikteller und Plastikbesteck auf dem Tisch. Da lobe ich mir doch eine gepflegte Atmosphäre, wie sie die Luaus der Luxushotels anbieten. Melden Sie sich lieber dort an, und Sie erhalten für Ihre Dollars echten Gegenwert.
Es gibt einige wirklich gute Luaus auf den Inseln. Am besten nehmen Sie an einem in Maui (Old Lahaina Luau oder Marriott) oder in Kauai (Marriott) teil. Auf Big Island veranstaltet das Fairmont Orchid in Waikoloa eine schöne Reise durch Polynesien. Das ist zwar kein echtes Luau, aber dafür ein interessant gestalteter Querschnitt durch die polynesischen Kulturen samt deren Lebens- und Essgewohnheiten. Mit Abstand am besten ist das Feast at Lele in Lahaina, allerdings mit 130 $ auch am teuersten. Aber Sie sollten sich das gönnen, wenn Sie schon einmal in Hawaii sind (Man gönnt sich ja sonst nichts...).
Wenn Sie auf den Inseln ein schönes "Luau" besuchen   wollen und keine Gelegenheit haben, das in Maui beim "Feast of Lele" zu erleben, dann ist das "Luau Kalamaku" auf der Kilohana Plantage auf Kauai eine echte   Alternative. Es ist mit 110 $ nicht billig, zeigt aber in wunderschöne Atmosphäre auf der alten Plantage traditionelle Hulas und hawaiianische Gesänge. Das Dinner mit der Erdofen-Zeremonie ist ausgezeichnet und im Licht der Sterne und  Fackeln erleben Sie einen mystischen Feuertanz.
Strände in Hawaii
Alle Strände in Hawaii sind öffentlich - auch diejenigen, die vor Hotels   oder Privathäusern liegen. Es gibt eine staatliche Vorschrift, die besagt, dass der Strand in der Breite der höchsten Winterflut für alle öffentlich nutzbar sein muss und nicht gekauft werden kann. Auch die Hotels müssen einen separaten Zugang zum Strand für andere Gäste ermöglichen. Halten Sie also immer Ausschau nach den Schildern "Beach-Access" oder   "Shoreline-Access". Diese Regelung ist wunderbar, denn so hat man auch immer Duschen und Toiletten zur Verfügung.
Die gibt es ebenfalls in den Beach-Parks, die überall auf den Inseln zu finden sind. Dazu natürlich   Picknickbänke, Grills und Parkplätze, denn die einheimischen Hawaiianer lieben nichts mehr als am Wochenende ein gemeinsames Picknick im Beach-Park mit befreundeten Familien. Äußerst angenehm ist auch, dass die Abfälle täglich entsorgt und die Toiletten gereinigt werden.
Hinweis: Seit 1. Juli 2015 ist das Rauchen grundsätzlich an allen Beachparks und Stränden nicht mehr erlaubt. Wer erwischt wird, muss 100 Dollar beim ersten Mal bezahlen, danach wird´s teurer. Seltsamerweise   halten sich die Hawaiianer daran und auch die Touristen. Manche Hotels  haben aber auf ihrem Gelände kurz vor dem Strand noch eine Raucherecke mit  Aschenbechern eingerichtet.
Auf den Seiten zu den einzelnen Inseln habe ich jeweils die schönsten Strände  aufgezählt. Es kommt natürlich darauf an, was man dort unternehmen will: schwimmen, schnorcheln, tauchen, surfen, spazieren gehen, joggen oder was   erleben... Jeder Strand hat seine besonderen Vorzüge. Weitergehende Informationen finden Sie bei Dr. Beach, das ist der Spitzname   von Professor Dr. Stephen Leatherman, der jedes Jahr eine Liste der besten Strände Amerikas veröffentlicht. Fast immer ist ein Strand von Hawaii die Nummer Eins. Im Jahre 2006 war es der Fleming Beach auf Maui. Im Jahre 2014 war es der Duke Kahanamoku Beach in Oahu. Es ist der Strand am äußersten Westende von Waikiki. Im Jahre 2015 stand  mit dem Waimanalo Beach Park wieder ein Strand von Oahu an erster Stelle. 2016 war es der Hanauma Beach Park in Oahu. Sie sehen also, dass Oahu außer Waikiki viele  schöne Strände zu bieten hat. In 2017 hat der Siesta Beach das  Rennen als schönster Strand der USA gemacht, aber die Nr.2 ist natürlich wieder ein Strand von Hawaii, nämlich der Kapalua Beach auf Maui. Fast alle Visitor-Magazine enthalten aber auch ein Verzeichnis der Strände und ihrer besonderen Vorzüge. Diese Visitor Magazine bekommen Sie am Flughafen und überall an den Info-Ständen oder vor jedem Supermarkt.
        
Überblick über die einzelnen Inseln:
In O´ahu müssen Sie sich halt darauf einstellen, dass aus den Touristen alles herausgeholt wird, was man herausholen kann. Das bezieht sich natürlich vor allem auf die Japaner. Die besuchen nämlich hauptsächlich nur Waikiki zum Heiraten und zum Shopping. Viele Japaner haben auch Eigentumswohnungen in Honolulu und investieren ihr Geld in Hawaii. O´ahu ist am preiswertesten (von billig kann leider keine Rede sein), weil das Angebot an Hotels und Restaurants so hoch ist, dass sich das stark auf die Preise auswirkt. Die Nordküste hat die höchsten Wellen und die   besten Voraussetzungen zum Surfen.
Weit weniger geschäftig geht es auf den anderen Inseln zu. Jede Insel hat ihre besonderen Schönheiten und ist völlig anders. Faszinierend an den hawaiianischen Inseln ist, dass sie durch die unterschiedliche Entstehungsgeschichte völlig verschieden sind; jede hat ein ganz anderes Klima und eine andere Atmosphäre
Deutlich weniger hektisch ist Big Island, die Insel, die eigentlich Hawaii heißt. Hier  treffen Sie die Entdeckertypen, die in Lavamassen und Vulkankratern herumkraxeln, mit Hubschraubern über die brodelnden Krater fliegen oder nachts in den Buchten tauchen, in denen sich die Mantas treffen. Hier   sind deutlich weniger Japaner zu finden, die die Preise hochtreiben. Und die Insel ist in vielerlei Hinsicht hawaiianischer und ursprünglicher. Das merkt man an den heimischen Farmer-Markets und der polynesischen Gelassenheit. Wer Einsamkeit und Ruhe sucht, der ist hier gut aufgehoben.
Kaua´i ist eine Insel für Genießer, aber auch für Wanderer, Individualisten und Romantiker. Hochzeitsfotos unter Palmen bei untergehender Sonne sind an der Tagesordnung - wer da beim Zuschauen keine Tränen in den Augen hat oder weiche Knie bekommt, dem ist nicht zu helfen. Während Big Island von der schwarzbraunen Vulkanlandschaft geprägt ist, in die wundervolle goldgelbe Strände eingebettet sind, ist Kaua´i total grün und eine einzige Tropenlandschaft mit vielen Blumen und Flüssen, paradiesischen Stränden und   Wasserfällen, zu denen verschlungene Pfade führen. Sie heißt nicht umsonst   die "Garteninsel"; leider muss man aber für diese blühende Vegetation etwas   mehr Regen in Kauf nehmen. Da der aber meist nachts fällt oder am Tag in kurzen Schauern herunter kommt, ist das nicht so schlimm.
"Maui no ka oi" sagen die Hawaiianer und meinen   damit "Maui is the best". Das ist in der Tat   wahr. Hier gibt es nämlich alles, was die hawaiianischen Inseln zu bieten   haben, auf einem Fleck: tolle Strände, tropische Regenwälder mit verborgenen Wasserfällen, vulkanische Bergformationen und dazu alle erdenklichen Aktivitäten. Außerdem die besten   Restaurants mit Pacific-Rim-Cuisine, hochklassige Hotels mit schönen   Schwimmlandschaften,das beste Tauch- und Schnorchelgebiet, gleichmäßige Wellen zum Surfen und gute Windsurfreviere. Maui has it all - Maui is the best. Deshalb spare ich mir bei meinen Hawaiibesuchen Maui auch immer bis zuletzt auf. Außerdem hat das den Vorteil, dass man vom Flughafen Kahului auch direkt nach Hause fliegen kann ohne zuerst nach Honolulu zurück zu müssen.
Von Maui aus können Sie außerdem sehr gut einen eintägigen Ausflug zu den beiden Nachbarinseln machen: In Lana´i werden Sie Leuten begegnen, die richtig viel Geld haben und sich einfach Ruhe gönnen wollen, während auf Moloka´i außer ein paar Golfspielern kaum Touristen zu finden sind. Sehr viele Einheimische vermitteln hier noch den Eindruck eines polynesischen Urzeiterlebnisses. Die Insel Ni´ihau wird von etwa 200 Hawaiianern bewohnt, die noch den ursprünglichen Dialekt sprechen und alle   ihre Eigenarten bewahrt haben. Die Insel ist in Privatbesitz und kann nicht   besucht werden. Die Touren, die dorthin angeboten werden, sind  Schnorcheltouren, die lediglich an einen Beach führen. Mit den Dorfbewohnern kommt keiner in  Kontakt. Wenn Sie mehr über die Insel erfahren wollen, schauen Sie bei Wikipedia nach:
Insel Hopping in Hawaii
Vorschlag für 3 Wochen Urlaub mit Island-HoppingMan kann beim ersten Mal nicht alle Inseln auf einmal kennen lernen, sondern höchstens einen Überblick gewinnen. Sie sollten sich auch nicht zuviel vornehmen, denn man wird leicht in der Größe getäuscht. Die größte Insel, Big Island, ist immerhin 150 km breit und lang. Sie ist doppelt so groß wie alle anderen Inseln zusammen. Von einer Seite zur anderen brauchen Sie mit dem Auto durchweg 3 Stunden. So werden aus kleinen Ausflügen leicht Tagestouren. Wenn Sie die Gelegenheit zum Island-Hopping haben, sollten Sie sich mindestens für jede Insel 3 Tage Zeit nehmen, besser wäre eine ganze Woche. Achten Sie aber auch darauf, dass die Gepäckstücke bei den Fluggesellschaften nicht schwerer als 50 lbs (= 22,5 kg) sein dürfen, Für einen Überblick habe ich im nachfolgenden Abschnitt mal einen Vorschlag entworfen, der die vier interessantesten Hauptinseln betrifft:      
Der Durchschnittstourist bleibt nur 4-7 Tage auf Hawai´i. Wenn Sie ein bisschen mehr Zeit haben, bietet sich das Island-Hopping an. Dazu sollten Sie ein Reisebüro in Deutschland oder eine Agentur vor Ort aufsuchen. Es gibt nämlich hervorragende Packages in allen Preislagen, die alle möglichen Flug- und Hotelkombinationen erlauben. Diese Preise können Sie bei Einzelbuchungen kaum erreichen. Außerdem bekommen die   Agenturen die Flüge meist wesentlich billiger als Sie. Wer etwa risikofreudiger ist, kann die Preise vor Ort aushandeln. Das gilt auch für die Flüge. Es gibt einen harten Preiskampf zwischen den Fluggesellschaften, die die Interisland-Flüge anbieten. Aloha Airlines und Island Air kostete das die Existenz und so sind nur noch Hawaiian Airlines und Mokulele Airlines im Geschäft. Dazu kam noch die Superferry, die für 49.95$ die Überfahrt von Honolulu nach Maui anbot - sie ist jetzt auch pleite. Schauen Sie also in die Zeitung, ins Internet oder in Prospekte und nehmen Sie solche Angebote wahr. Das bietet Ihnen in Deutschland keine Reiseagentur.
Eine gute Informationsquelle ist der Staradvertiser, das ist die größte Tageszeitung in Hawaii; Sie können sie online unter www.staradvertiser.com/  lesen.
Urlaub auf Hawaii
Sie können sich ihren Hawaii Urlaub  und die   erforderliche Planung wesentlich einfacher und komfortabler gestalten, wenn Sie sich von Profis beraten lassen, die auf den Inseln   wohnen und Insiderkenntnisse haben. Die machen Ihnen Vorschläge für Ihre  Inselbesuche und arbeiten sogar Touren aus. Vielfach können die das besser als Ihr Reisebüro um die Ecke, deren Mitarbeiter die Inseln vielleicht nur aus den Prospekten kennen.
Eine interessante Webseite in diesem Zusammenhang ist die Webseite www.hawaiiurlaub.de, auf der Sie lediglich Ihre Reisewünsche eintragen. Anschließend bekommen Sie eine kostenlose Reiseberatung.
          
In Hawaii gibt es einen harten Konkurrenzkampf, den Sie sich als Tourist zunutze machen sollten. Zu jeder Insel habe ich spezielle Webseiten gestaltet. Schauen Sie sich diese genau an und wählen Sie sorgfältig aus:

Kauai        Lanai         Big Island         Molokai          Oahu        Maui        

Tourismus in Hawaii
Hawaii ist eine Inselgruppe, die inzwischen von fast 9 Millionen Touristen jährlich besucht wird. Das sind weit mehr als eine halbe Million in jedem Monat! Und die Zahlen steigen jährlich an. Im Jahre 2016 waren es folgende Besucherzahlen auf den einzelnen Inseln:
Das sind zur Zeit die neuesten Zahlen. Die Auswertung   dauert leider immer länger als ein Jahr. Für 2017 sind die Zahlen noch nicht   erfasst, es dürften mehr als 9 Mill. Besucher gewesen sein.
Besonders beliebt ist Hawaii bei den Honeymooners, denn mehr als 100 000 Pärchen heiraten hier jährlich. Darüber hinaus zieht es viele Paare zur Feier ihres Hochzeitstages wieder hierhin. Im Jahre 2016 waren es 599.740!

Unter den Besuchern sind natürlich vor allem Amerikaner, aber auch bei den Deutschen ist Hawaii sehr beliebt. Die meisten Besucher kamen aus folgenden Ländern:
Das staatliche Touristenbüro hat ein besonderes Programm aufgelegt, mit dem noch mehr Touristen nach Hawaii gelockt werden. Die Besucher lassen jedes Jahr mehr als 1,5 Mrd. Dollar auf den Inseln. Man will die Werbung in Ostasien intensivieren und allein mehr als 2 Millionen Japaner pro Jahr hier begrüßen. Im Augenblick ist es so, dass die Zahl der Touristen aus Korea, China und besonders Australien stark zugenommen hat. Die Zahl der Kreuzfahrtschiffe nimmt ab, die Hawaii anlaufen. 2016 sind nur noch 112.475 Kreuzfahrer hier ausgestiegen, während es im Jahre 2013 über 170 000 waren.
Wohnen in Hawaii:
Natürlich übernachten die meisten Gäste in   Hotels, aber über 20% übernachten in Ferienwohnungen. Das Angebot ist riesig; es kommt ganz darauf an, was Sie suchen. Ich persönlich finde Apartments (amerik.:   "Condominiums" oder abgekürzt: "condos")  am besten, weil sie alles enthalten, was man braucht: Eismaschine, Waschmaschine,   Trockner, Spülmaschine und eine komplette Kücheneinrichtung; da ist man völlig unabhängig. Im Normalfall sind sie nicht teurer als   Hotelzimmer, allerdings sind die Preise inzwischen sehr gestiegen. Das ist   nur dann erträglich, wenn der Dollar mal gerade günstig für uns steht. Diese Condos kosten leider jetzt deutlich mehr als noch im vorigen Jahr. Aber es sind durchaus auch komfortable Condos für 120-160$  zu bekommen, die den gleichen Luxus aufweisen, als wenn Sie eine ganze Suite im Hotel buchen würden. Einzelne   Schnäppchen liegen sogar unter 100 Dollar.
Dennoch sollten Sie sich im Internet die Condos sehr genau anschauen, damit   Sie nicht in verwohnte Apartments geraten. Erfahrungsberichte vom   Tripadvisor oder von Holidaycheck können eine große Hilfe sein.
Als allgemeine Empfehlung gebe ich Ihnen schon einmal die Hotelketten Resort   Quest, Outrigger, Aqua und Aston an, die auf den Inseln sehr viele gehobene   Mittelklassehotels besitzen, preiswert und gut sind.
Adressen finden Sie   unten auf der Seite.
Wenn Sie in dieser Beziehung einen Tipp brauchen, schicken Sie mir eine E-mail mit Ihren speziellen Fragen. Ich helfe Ihnen gern.

Der Geheimtipp für Ferienwohnungen in Hawaii
Wenn Sie preiswert eine Ferienwohnung auf Hawaii mieten wollen und nicht unbedingt ein Hotel bevorzugen, so sind die Condos oder Ferienhäuser am preiswertesten. Sie sind hervorragend ausgestattet und bieten deutlich mehr als ein Hotelzimmer zum wesentlich günstigeren Preis. Das ist besonders interessant, wenn Sie mit der Familie oder Freunden mehr als ein Zimmer benötigen.
Das können Sie über einen Makler machen, von denen es genügend in Hawaii gibt. Einige Adressen sind unten auf der Seite aufgeführt. Noch besser ist allerdings die Miete direkt beim Eigentümer. Dazu gibt es eine spezielle Webseite von Hausbesitzern, die ihre Wohnungen, Apartments oder Ferienhäuser direkt online anbieten:
Klicken Sie auf die Insel und dann auf die Region, die   Sie bevorzugen und es werden Ihnen sofort alle Ferienwohnungen von Selbstvermietern angezeigt. Die Wohnungen werden mit allen Details und   Preisen dargestellt. Verhandeln Sie am besten direkt mit dem Hausbesitzer, dann können Sie sich die Service-Pauschale sparen. Ich garantiere   Ihnen, dass Sie mit Ihrer Wahl zufrieden sein werden.
Auf den Inselseiten habe ich noch mehrere private Anbieter und Makler aufgeführt, die Wohnungen vermieten. Die sollten Sie sich ebenfalls anschauen, denn leider ist der Geheimtipp  kein   richtiger Geheimtipp mehr, da VRBO zuerst von Homeaway und danach von   expedia gekauft worden ist. Seit dieser Zeit haben sich die Preise dauernd   erhöht. Dann kam airbnb in den Club und es wurde eine Vermittlungspauschale   eingeführt. Der können Sie entgehen, wenn Sie mit den Besitzern selbst   verhandeln.
Mietwagen für den Urlaub in Hawaii
Da es auf den hawaiianischen Inseln kaum öffentlichen   Verkehrsmittel gibt (mit Ausnahme einiger Buslinien in Honolulu, Maui und   Kauai), wird der gesamte Verkehr mit Kraftfahrzeugen abgewickelt. Jedermann hat ein Auto und will damit am besten vor die Tür seines gewählten Ziels fahren. Sie werden also in Ihrem Hawaii-Urlaub kaum ohne Auto auskommen. Leihwagen sind außerordentlich preiswert. Ich habe z.B. im Oktober 2015 die Autos für die einzelnen Inseln jeweils von Deutschland aus über die Internet-Adresse www.billiger-mietwagen.de gebucht und bei DOLLAR für einen Economy oder ein Compact Car pro Tag 21,75 Euro bezahlt. Darin eingeschlossen waren alle Versicherungen und Steuern. Im Endergebnis habe   ich dann immer einen höherklassigen Wagen zum gleichen Preis bekommen, weil   die kleinen Klassen nicht vorrätig waren. Auf dem Papier war es ein Kia, der   mir aber vollkommen für 2 Personen und Gepäck ausreichte. Ich bezahlte dafür etwas mehr als 24 € pro Tag inklusive der Haftpflichtzusatzversicherung von 1 Mio. Dollar sowie Vollkasko- und Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung. Unbegrenzte Kilometer, ein voller Tank und Pannenhilfe sind ebenfalls inbegriffen. Das ist ein Superpreis. Als ich den Wagen abholen wollte, war natürlich kein Kia   vorhanden, sondern lediglich ein Chrysler Impala LT mit allen Extras und   einem großen Kofferraum. Das war auf den anderen Inseln ähnlich. Was will man mehr?
Sie können es sogar noch billiger haben, wenn Sie die Haftpflichtversicherung Ihrer Kreditkarte benutzen; allerdings ist dann meist die Schadensumme auf einen relativ niedrigen Betrag begrenzt. Für meinen Urlaub im Oktober 2016 hatte ich über die Agentur AutoEurope bei DOLLAR wiederum den günstigsten Wagen gebucht, weil ich total zufrieden mit dem Service war. Auf dem Papier war es ein Chevrolet Aveo, der aber groß genug für 2 Personen und Gepäck ist. Leider ist der Euro stark im Wert gefallen, sodass man deutlich mehr bezahlen muss. Der Wagen kostete 27,58 € pro Tag, was aber immer noch ein günstiger   Preis ist, wenn man bedenkt, dass  alle Versicherungen eingeschlossen   sind. Ich kenne jedenfalls keinen Anbieter, der es preiswerter macht. Sowohl   in Big Island als auch in Kauai und Maui  bekam ich dann am Flughafen einen Chrysler   Spark, der wirklich mini ist und noch nicht einmal Platz für zwei Koffer im Kofferraum hat. Die amerikanischen Leihwagenvermieter haben also hinzugelernt und stellen jetzt auch kleinere Fahrzeuge zur Verfügung. Leider   waren die Preise für 2016 deutlich gestiegen. Ich habe nach langer Recherche wieder bei  AutoEurope gebucht, weil die Konditionen mit den eingeschlossenen   Versicherungen einfach die besten sind. Diesmal war BUDGET der preiswerteste   Anbieter, aber ich musste 30,42 € pro Tag bezahlen.
Hier bekam ich für diesen Betrag in Big Island und in Kauai jeweils einen   Ford Fiesta ausgehändigt, der jedoch mit dem deutschen Fiesta keinesfalls   vergleichbar, sondern wesentlich komfortabler ist. Bei BUDGET in Maui hatte   ich jedoch ein nettes Erlebnis:
Durch den großen Touristenandrang am 1.11.2016 waren gar keine Autos mehr verfügbar. Man wartete dringend auf  jedes zurückgebrachte Fahrzeug, das gerade mal gewaschen und neu  ausgeliefert wurde. Eine lange Schlange drängte am Schalter auf Abfertigung. Als ich dran war und einen Kleinwagen gebucht hatte, fragte man mich, ob ich   den nächsten Wagen nehmen würde, der aus der Waschanlage käme - andernfalls   müsste ich mindestens 40 Minuten warten, bis ein passendes Fahrzeug käme. So stimmte ich zu und dieser Wagen kam heraus: Ein Chevrolet Camaro mit allen Extras für 30,42 € pro Tag - davon kann man in Deutschland nur träumen.
Das war zwar ein ziemlich unbequemes Auto, hatte aber einen Sound wie ein röhrender Hirsch in der Brunftzeit und zu unserem Erstaunen einen Kofferraum, in den unser gesamtes Gepäck passte. So etwas kann einem also auch passieren.
Es lohnt sich übrigens  rechtzeitig vor Abreise ab und zu ins Internet zu schauen, welche Sonderangebote von den Autovermietern angeboten werden. Es gibt   zwischendurch immer mehrmals im Jahr Aktionsangebote, bei denen man 15% Rabatt einräumt, den 2. Fahrer kostenlos akzeptiert oder keinen Zuschlag erhebt, wenn der Fahrer jünger als 25 Jahre alt ist. In jedem Fall müssen Sie aber den angebotenen Preis genau prüfen, ob es wirklich der Endpreis ist, den Sie bezahlen müssen.
Oft wird nämlich  im Internet mit den Basis-Preisen   geworben und Sie wundern sich später, was da alles noch draufkommt. Das ist   zunächst die lokale Steuer auf eingeschlossene Leistungen, dann evtl. die Steuer, die einzelne Städte zusätzlich erheben (Tax), dann die Flughafensteuer (Airport Fee und Customer Facility Charge) und evtl. noch   die erste Tankfüllung. So wird aus einem Mietpreis von 156 Dollar pro Woche   schnell das Doppelte.

Für Oktober und November 2017 hatte ich auch die Mietwagen wieder bei AutoEurope gebucht:   Ich bezahlte auf Big Island 29,40 € pro Tag, auf Kauai 27,26 € pro Tag und   auf Maui 27,17 € pro Tag. Das sind die Preise für das kleinste Fahrzeug inklusive aller Versicherungen. Und dann stand natürlich auf Big Island wieder kein compact car zur Verfügung und ich bekam einen Nissan Altima mit allen Schikanen bei Dollar. In Kauai war es ein Toyota Corolla und in Maui   ein VW Passat. Was will man mehr?
Leider steigen die Preise jedes Jahr kontinuierlich und   der Dollar ist auch kräftigen Schwankungen unterworfen. Als ich im März 2018  den Mietwagen für September 2018 in Oahu gebucht habe, musste ich 35,94 €  pro Tag bezahlen. Darin sind sämtliche Versicherungen eingeschlossen. Der Preis bezieht sich allerdings auf 5 Tage Mietzeit. Für Big Island und die anderen Inseln, auf denen ich jeweils ein Fahrzeug für 2 Wochen gemietet  habe, komme ich deshalb auf einen Mietpreis von 28,49 € pro Tag. Das ist im Vergleich zu europäischen Mietpreisen sehr günstig.
Tipps für Versicherung, Schäden und Pannen:
  • Haftpflichtversicherung: In den USA muss der   Fahrer eines Kraftfahrzeugs zunächst einmal sich selbst versichern und nicht unbedingt sein Auto. Das kann er sein lassen oder mit einer minimalen Deckungssumme versichern. Die liegt üblicherweise nicht höher als 60 000 Dollar. Da diese Summe von vielen Fachleuten als zu niedrig eingeschätzt wird, empfiehlt man allen, eine Zusatzversicherung   abzuschließen, denn der Fahrer haftet persönlich für alle Schäden, die   diesen Betrag übersteigen. Diese Zusatzversicherung kann man durchaus mit seiner Kreditkarte in Anspruch nehmen, wenn diese inbegriffen ist. Ich selbst benutze eine Mastercard, in der eine Zusatzhaftpflichtversicherung von 75 000 Euro enthalten ist. Im Falle eines Falles würde diese bis zu der genannten Höhe einspringen. Wenn man sich allerdings das Kleingedruckte in den Versicherungsbedingungen durchliest, erkennt man schnell, dass alle Ansprüche sehr kompliziert und mit viel Arbeitsaufwand und Formularkram von zu Hause in Deutschland erhoben werden müssen. Es handelt sich nämlich bei dieser Versicherung um eine sekundäre Versicherung, d.h. sie tritt erst ein, wenn nachgewiesen ist, dass die vorhandene Deckungssumme für den Schadensfall nicht ausreicht.
    Da ist es schon einfacher und auch sicherer, eine primäre Versicherung des Vermieters in Anspruch zu nehmen, mit der dann alle Schadensfälle   direkt vor Ort abgewickelt werden können, sodass man nach seiner   Rückkehr zu Hause nichts mehr erledigen muss. Derartige Haftpflicht-Zusatzversicherungen mit erhöhter Deckungssumme ( EP bzw. LIS oder SLI ) werden von den Autovermietern in einer Höhe von 1-   2 Mill. Dollar angeboten. In dieser Versicherung ist auch ein Schutz   gegen Unterversicherung des Unfallgegners enthalten, denn es kann ja   sein, dass dieser schuldhaft den Unfall verursacht hat, aber zu wenig   versichert ist.
  • Schaden- und Diebstahlschutz: Die Schäden am  eigenen Fahrzeug und sind durch die Haftpflichtversicherung nicht gedeckt, sondern dafür gibt es eine Teilkasko- bzw. Vollkaskoversicherung (CDW/LDW = Collision Damage Waiver/Loss Damage Waiver). Hierbei muss man darauf achten, dass die Selbstbeteiligung möglichst ausgeschlossen ist. Manche Vermieter haben in dem Kleingedruckten stehen, dass der Mieter mit 250 Dollar oder 500 Dollar Selbstbeteiligung dabei ist. Bei den großen Vermieterfirmen ist diese  Selbstbeteiligung meist ausgeschlossen. Das gilt auch für Schäden an Reifen, Glas und Unterboden.
    Wenn Sie einen Schaden am Fahrzeug verursachen, sollten Sie sich nicht aufregen, denn das wird deutlich einfacher geregelt als in Deutschland: Man füllt einen kurzen Bericht aus, unterschreibt... und fertig. Das   dauert keine 5 Minuten.
  • Schadensmeldung: Wenn Sie einen Unfall haben, sollten Sie unbedingt die Polizei informieren und sich keinesfalls so mit dem Unfallgegner einigen. Die Versicherung zahlt nämlich nur, wenn der Unfall polizeilich aufgenommen und ein Unfallbericht angefertigt wurde. Bei kleineren Schäden melden Sie diese dem Autovermieter, der ziemlich unkompliziert ein Formular ausfüllt, das Sie lediglich unterschreiben müssen. Kratzer und kleine Dellen gelten als normaler Verschleiß und werden gar nicht erst registriert.
  • Verhalten bei einer Panne: Es muss ja nicht unbedingt ein Unfall sein, der Ihnen den Spaß beim Autofahren in Hawaii verdirbt. Es kann auch ein herabfallender Felsen sein, der Ihren   fahrbaren Untersatz zum Stillstand bringt. Bei mir war es zum Beispiel Geröll, das mitten in der Nacht auf dem Highway vor mir auftauchte. Ich konnte wegen des Gegenverkehrs auf der linken und der Felswand auf der rechten Seite nicht mehr ausweichen und schrammte geradewegs darüber hinweg. Ein Getriebeschaden sorgte dafür, dass ich kurze Zeit später   einsam im Finstern am Straßenrand stand, weil das Auto sich nicht mehr   bewegen ließ. Da war guter Rat teuer. Eine Taschenlampe hatte ich ja noch mit meinem Smartphone, aber die Nummer vom Autovermieter nicht, denn die angegebene Emergency No. war eine internationale in den USA und   nicht eine von Maui, die ich unbedingt brauchte. Da wurde das Telefonieren ein teurer Spaß. Es klappte im Endeffekt zwar alles und der Abschleppwagen kam mit einem neuen Auto, aber ich kann Ihnen nur empfehlen, sich unbedingt die Telefonnummer des Vermieters vor Ort  aufzuschreiben, damit Sie diesen im Notfall erreichen können. Jedenfalls  war ich hinterher heilfroh, dass ich den Wagen bei www.billiger-mietwagen.de mit allen Versicherungen gebucht hatte.
Anmietung des Fahrzeugs:
Die Ausleihe geht schnell und problemlos vonstatten. Wenn Sie Ihre Kreditkarte, eine Visitenkarte und den deutschen Führerschein vorlegen, fragt man Sie nur noch, wo Sie übernachten werden. Das sollten Sie  sich vorher auch aufgeschrieben haben. Der Angestellte bei der Vermietung sucht dann auf dem Führerschein das Verfallsdatum und ist erstaunt, wenn er keins findet. Solch ein "Life-time"-Führerschein ist nämlich ein Traum für jeden Amerikaner. Sodann legt man Ihnen die Karte mit der Palette von Autos vor, die Sie gegen einen geringen Aufpreis mieten   können und ermutigt sie, sich doch für den Urlaub in Hawaii ein größeres Auto oder ein Cabriolet zu gönnen. Normalerweise müssen Sie 25 Jahre alt sein, wenn Sie ein Fahrzeug anmieten wollen. Inzwischen werden aber von den  Mietwagenfirmen Ausnahmen für jüngere Fahrer von 21 - 24 Jahren gemacht. Dafür knöpft man ihnen allerdings 27 bis 30 $ pro Tag zusätzlich ab. Der Besitz einer Kreditkarte wird als selbstverständlich vorausgesetzt; mit Bargeld wird nicht gearbeitet.
Danach werden die cleveren Verkäufer versuchen, Ihnen noch   andere Versicherungen aufs Auge zu drücken. Das betrifft zunächst die   Insassen-Versicherung und Gepäckversicherung. Die brauchen Sie im Normalfall nicht und verteuern den Spaß nämlich gewaltig. Lehnen Sie also alles ab und   glauben Sie auch nicht, dass Sie eine Diebstahlversicherung benötigen, wenn der Verkäufer Ihnen erklärt, dass es in letzter Zeit sehr häufig zu   Einbrüchen auf den Parkplätzen vor den Nationalparks gekommen sei.
Lehnen Sie möglichst auch den vollen Tank ab, der Ihnen bei der Abfahrt berechnet wird, wobei Ihnen dann angeboten wird, das Auto bei der Rückgabe mit leerem Tank abzuliefern. Da das jedoch niemals vorkommt, ist es günstiger, wenn Sie den Wagen vollgetankt wieder zurückbringen. Man wird Ihnen vorrechnen, dass das viel günstiger sei als anschließend den Tank an der Tankstelle voll zu machen, weil beim Vermieter günstigere Preise vorhanden seien. Das sollten Sie nicht unbedingt glauben. Die Benzinpreise schwanken natürlich wie bei uns in Deutschland. Im Oktober 2017 kostete das Normalbenzin  in Honolulu 3.05 Dollar pro Gallone (=3,6 Liter), in Hilo auf Big Island 3.20 $ und in Wailuku auf Maui war es am teuersten mit 3,66 $. Das entspricht aber immer noch einem Literpreis von unter 0,85 €, was für uns Deutsche ein Traumpreis ist.
Die Benzinpreise von Hawaii sind regelmäßig die höchsten in den USA. Daran muss man sich gewöhnen. Im Verhältnis ist das Autofahren dennoch nicht so teuer, weil das Normalbenzin umgerechnet immer noch weniger als 1 Euro pro Liter kostet. Die oben genannten Preise sind allerdings Durchschnittspreise. Ich habe im Oktober 2017 auf Big Island 3,36 $/gal bezahlt, auf Kauai 3,33 $/gal. und im November 2017 auf Maui 3,66 $/gal.
Tipp: Wenn  Sie den Wagen in Empfang nehmen, sollten Sie vor dem Losfahren ein Foto von dem Zustand machen, den Sie bei Auslieferung vorfinden. Man weiß nie, wie er am Ende der Leihdauer aussieht. Kleine Kratzer und Dellen werden als normale Gebrauchsspuren angesehen, die Sie nicht zu melden brauchen. Da sind die Leihwagenfirmen nicht pingelig.  Aber mit dem Foto können Sie hinterher immer nachweisen, dass die Schäden nicht von Ihnen stammen, sondern vorher vorhanden gewesen sind.

GPS und Navi in Hawaii
Eigentlich benötigt man gar kein Navi in Hawaii, denn die Karten, die man am Flughafen oder bei der Leihwagenfirma bekommt, zeigen mit den Straßennamen alles sehr deutlich auf den Inseln. Wenn man aber in Honolulu landet und dann mit dem Mietwagen losfährt, fühlt man sich vielleicht sicherer mit einem Navigationsgerät.  Auch nachts ist solch ein Gerät hilfreich. Den Begriff "Navi" kennen die Amerikaner nicht, sondern es wird   bei der Mietwagenfirma ein "GPS" angeboten. Das ist je nach Mietwagenfirma mit 13 $ - 19.95 $ pro Tag (Preis vom Oktober 2017) ziemlich teuer. Wer also eins braucht, fährt mit einer App, die er sich für sein Smartphone heruntergeladen hat, wesentlich   günstiger. Die Karten von Navteq sind in den Maps vom ADAC enthalten, die kostenlos für Mitglieder sind. Die Google-Maps   sind ebenfalls kostenlos zu haben. Dafür ist allerdings eine   Internetverbindung notwendig, die unter Umständen hohe Roaming Kosten verursacht. Inzwischen kann man aber einzelne Google Maps   speichern und offline verwenden. Wer Roaming-Kosten vermeiden will, kann zu der OpenStreetMap greifen. Die Karten kann man sich vorher auf sein   Smartphone herunterladen und dann offline navigieren. Das System ist jedoch nicht ganz fehlerfrei, deshalb finde ich die App Navfree besser. Sie ist ebenfalls kostenlos, wird aber durch Werbeeinblendungen gestört. Für 1,74 € kann man diese ausblenden   und hat dann ein ausgezeichnetes Offline-System. Inzwischen gibt   es auch für das iPhone oder iPad eine kostenlose App vom   Drive-Guide, den die Mietwagenfirmen als Info-Heft verteilen.
Tipp: Es gibt eine hervorragende App für eine schnelle   Routenplanung. Google Maps ist zwar eine prima Sache, aber Sie   müssen immer eine Online-Verbindung haben. Wer seine Karten auch   offline zur Verfügung haben will und keine teuren   Roaming-Gebühren bezahlen möchte, für den ist die App Maps.me die richtige Wahl.   Die Firma bietet ausgezeichnete Karten, die auf OpenStreetMap   beruhen und sehr aktuell sind. Außerdem benötigen sie nicht   besonders viel Speicherplatz auf dem Smartphone. Es gibt Karten   für 345 Länder - unter anderem für die USA und Hawaii. Ich habe sie ausprobiert und bin begeistert. Sie können sich die App für   Android oder iPhone kostenlos herunterladen.
Für diejenigen, die es perfekt haben wollen, gibt es bei Navigon in Deutschland   natürlich   die USA&Canada Karten für 49 €. Sie sind das Beste, was man   derzeit bekommen kann. Die Alternative ist auch ein   Navigationsgerät, das man sich in Hawaii im Walmart für 100 $   besorgt. Die Navigation ist multilingual, sodass man die Sprache   leicht auf deutsch umstellen kann. Ich habe die Navigon App im Oktober 2015   ausprobiert und mir dazu den Radarwarner für 7,95 € von Navigon   heruntergeladen. Das ist eine sehr nützliche Anwendung, denn es werden   von den anderen Autofahrern die mobilen Radarkontrollen gemeldet   und sofort für alle anderen Nutzer sichtbar gemacht. Man hat   unten rechts auf dem Display einen Button mit einem   Kamerasymbol, den man berührt, wenn man eine Radarkontrolle   entdeckt und sofort werden alle anderen gewarnt. Außerdem habe   ich festgestellt, dass die Aktualisierung kostenlos ist, denn   jetzt hatte das Programm im Oktober 2016 die neuesten Strecken   drauf.
Wer es unterwegs ganz bequem haben will, kann auch einen   elektronischen Audioguide auf sein Smartphone laden. Den gibt es für Oahu,   Maui und Big Island bei Google Play oder im App Store für 9,95 $. Mit dem GyPSy Guide haben Sie anschließend   Ihren eigenen Reiseführer im Auto. Er wird per GPS gesteuert und   erzählt Ihnen unterwegs alles Wissenswerte automatisch, sobald Sie an einem   touristisch interessanten Punkt vorbei kommen. Das ist prima, allerdings   erfolgt die Reiseleitung in Englisch.
Autofahren in Hawaii:
Und wenn Sie anschließend losfahren, sollten Sie sich an   die Vorschriften und die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten! Das machen aus   gutem Grund nämlich fast alle Hawaiianer. Während es   früher möglich war, ein Protokoll einfach nicht zu bezahlen und auszureisen,   wird der Betrag heute kurzerhand vom Autovermieter eingefordert; und der hat   Adressen, Kreditkartennummern und alle nötigen Informationen, um sich das   Geld vom Kunden zurückzuholen. Dazu wird dann auch noch eine   Bearbeitungsgebühr erhoben.
In der Tabelle sehen Sie einige Bußgeldbeispiele:
Während manche Bußgelder zentral für ganz Hawaii   festgelegt sind, können die Geschwindigkeitsübertretungen flexibel   gehandhabt werden. Und das tun die Polizisten denn auch gern. Im Gegensatz   zu uns in Deutschland stehen sie mit ihrem Fahrzeug oft in Einfahrten oder   kleinen Nebenstraßen quer zur Fahrtrichtung und halten ihre Laserpistole aus   dem Seitenfenster. Wer dann vor ihnen vorbeirauscht, wird sofort mit Geheul   und Blaulicht verfolgt und muss rechts heranfahren. Die Polizei hält   grundsätzlich hinter dem Fahrzeug; der Fahrer muss im Fahrzeug sitzen bleiben,   die Hände aufs Steuerrad legen und nach Aufforderung seine Papiere herausgeben. Dann wird er freundlich, aber kräftig zur   Kasse gebeten. Bargeld wird nicht angenommen, sondern man bezahlt online   oder auf dem nächsten District Court. Dazu hat man 21 Tage Zeit.
Schwierig wird es, wenn man in Hawaii die vorgeschriebene Geschwindigkeit   um mehr als 30 mls/h überschreitet oder schneller als 80 mls/h fährt. Das   kann zwei Tage Gefängnis oder bis zu 36 Stunden Arbeitsdienst kosten.   Allerdings ist man bei Ausländern gnädiger.
Aufpassen sollten Sie noch mit Ihrem Gepäck und Ihren Wertsachen. Wenn Sie   irgendwo stehen bleiben und eine Sehenswürdigkeit besuchen, schließen Sie   Ihr Fahrzeug gut ab und lassen Sie keine Wertsachen im Innern liegen. Es   werden jedes Jahr über 10 000 Autoaufbrüche in Hawaii gemeldet. Die Diebe   erkennen die Leihwagen sehr schnell an den Aufklebern und Warnhinweisen für   die Fahrer im Innern der Fahrzeuge.
Positiv ist   natürlich die Erlaubnis, dass man an Kreuzungen bei roter Ampel auch rechts   abbiegen darf. Sinnvollerweise sollten Sie aber kurz anhalten.
Vorsicht bei Fußgängern und Fußgängerüberwegen! Die Amerikaner halten strikt   an, wenn ein Fußgänger am Zebrastreifen steht oder an der Straße zu erkennen   gibt, dass er sie überqueren will. Sie bleiben sogar so lange stehen, bis   der Fußgänger die andere Straßenseite erreicht hat. Achten Sie unbedingt   auch darauf, dass Sie keinen haltenden Schulbus mit blinkenden Warnlichtern   überholen. Das ist verboten - sogar in Gegenrichtung.
Noch ein Hinweis fürs Parken: Obwohl es eigentlich überall genügend   Parkplätze gibt, will natürlich jeder möglichst nah an seinen Einkaufsplatz   kommen. Da sollten Sie auf die Fahrbahnrandmarkierungen aufpassen, denn die   Farben haben bestimmte Bedeutungen:
  • Gelb markierter Bordstein: Parken erst nach 18 Uhr   erlaubt
  • Rote Markierung: Halteverbot
  • Blaue Markierung: Reserviert für Behinderte
  • Grüne Markierung: Kurzparken bis zu zehn Minuten
  • Weiße Markierung: Be- und Entladen erlaubt
Die Bußgelder für falsches Parken beginnen bei 35 $.
Die beste Reisezeit und das Klima in Hawaii
Eigentlich kann man das ganze Jahr über nach Hawaii reisen   und hat immer schönes Wetter. Die Temperaturen sind ziemlich gleich bleibend   und stabil. Es gibt im Grunde genommen eine Sommerzeit, die von Mai bis   Oktober dauert und eine Winterzeit, die von November bis April das Wetter   bestimmt. Die normale Tagestemperatur im Sommer liegt im Durchschnitt bei   29° C, im Winter bei 26° C. Nachts sind es im Sommer meist um die 23° C, im   Winter um die 22 °C.
Ich bin zu verschiedenen Zeiten in Hawaii gewesen und habe festgestellt,   dass es zwischen Januar bis Ostern öfter zu kurzen Regenschauern kommt, dass   es in den Sommermonaten deutlich heißer ist und es am schönsten im September   bis Mitte November ist, weil die Temperaturen dann etwas niedriger und damit   angenehmer sind. Allerdings weht sowieso das ganze Jahr über ein lauer   Passatwind, der die Hitze wunderbar erträglich macht. Der Passatwind ist   zwischen Januar und März weniger stark. Ehrlicherweise muss man natürlich   dazu sagen, dass am Ende des Sommers die Hurrican-Season beginnt und man mit   dem einen oder anderen Sturm rechnen muss, der dann kräftige Regenschauer   und hohe Wellen mit sich bringt.
Allerdings sind die Wetterkonditionen sehr stark von der   lokalen Lage abhängig. Grundsätzlich sind die Westseiten der Inseln   trockener als die Ostseiten. Das hängt mit dem Passatwind und den Bergen   zusammen. Man sagt nicht umsonst in Big Island "sunny Kohala coast", in Kauai "sunny Poipu"   und in Maui "sunny Kihei". Das sind nämlich Regionen, in denen deutlich   weniger Regenschauer auftreten. In Oahu kann es ganz unterschiedlich sein. Deshalb wissen auch   die Einheimischen, dass sie halt einfach an einen anderen Strand der Insel   fahren, wenn es an ihrem Standort heute Nieselregen gibt. Der tägliche   Wetterbericht ist ein hervorragendes Mittel, den Strand der Wahl   aufzusuchen. Die Windsurfer müssen das sowieso machen. Wer auf den   Wellen surft, tut das auch, denn im Wetterbericht werden täglich die   Wellenhöhen mit angegeben. In der Tageszeitung finden Sie diese Angaben   auch. Zur Reisezeit gehört natürlich auch die Frage, wann   Hauptsaison und wann Nebensaison ist. Eindeutig ist Weihnachten mit den   Wochen davor und danach die Hauptsaison. Ab 15.12. steigen die   Preise rasant, ab Anfang März lassen sie wieder nach. Während der Ferienzeiten sind   ebenfalls die Hotels teurer, aber nicht unbedingt voller. Man muss bedenken,   dass während der Sommermonate in Deutschland viele Urlauber in sonnige   Regionen fahren, die etwas näher als Hawaii liegen. Ab Anfang oder Mitte   August sind in Hawaii jedenfalls alle Unterkünfte preiswerter.
Wellen und Wale im Winter
Zur Reisezeit gehört sicherlich auch die Frage, was man in   Hawaii erleben will. Es kommen nämlich noch zwei Attraktionen hinzu, die im   Sommer nicht vorhanden sind: die hohen Wellen und die Wale. In der Zeit ab   November werden die Wellen immer höher und im Dezember können Sie an den   Nordseiten der Inseln 10 m hohe Wellen bewundern. Bei richtigem Wind sind   sie noch viel höher. Die Surfprofis sind dann in ihrem Element und auch das   Zuschauen macht großen Spaß. Ab November sind die Wale da und Sie können bei   einer Walbeobachtungstour fast auf Tuchfühlung gehen. In Maui können Sie die Wale   manchmal auch vom Ufer aus beobachten. Auf den Webseiten zu den einzelnen Inseln habe ich spezielle Tipps für Walbeaobachtungestouren angegeben. Die besten Möglichkeiten ergeben sich natürlich in Maui.
Restaurants in Hawaii:
Natürlich gibt es in Hawaii alle Arten   von amerikanischen Fast-Food-Ketten und Steakhäusern. Darüber hinaus bieten   die Inseln aber etwas ganz Besonderes: die "Pacific-Rim-Cuisine" oder "Hawaiian   Fusion". Wenn Sie Wert auf gutes     Essen legen, sollten Sie diese Restaurants besuchen, die eine typische hawaiianische Küche oder eine Pacific Rim Cuisine anbieten. Vor ein paar   Jahren gab es noch die berühmten "Pacific-Cafés" auf den Inseln. Jetzt gibt es nur noch   ein einziges in Las Vegas. Schade. Lassen Sie sich übrigens von dem Begriff "Café" nicht     täuschen. In Polynesien heißen die Restaurants sehr oft so. Und das ist auch in Hawaiii der Fall.
Weil ich persönlich ein Fan dieser Küche bin, habe ich zur "Pacific-Rim-Cuisine"   eine gesonderte Webseite erstellt, auf der Sie alle wichtigen Hinweise dazu   und zu den einzelnen Restaurants auf den Inseln   finden.
Golf spielen in Hawaii:
Hawaii hat zweifellos einige der schönsten Golfplätze dieser Welt. Ich bin   zwar kein Golfspieler, wohne aber oft auf den Golfplätzen, weil es dort Ferienhäuser gibt, die eine tolle Lage haben und zu einem vernünftigen Preis zu mieten sind. Die Inseln versuchen sich gegenseitig im Golfangebot zu  übertreffen. Unter den mehr als 100 Plätzen findet der passionierte Golfer alles, was sein Herz begehrt. Die Platzmiete ist sehr unterschiedlich. Auf öffentlichen Plätzen kann man durchaus für 18-40 $ spielen, während es bei den Clubs normalerweise 75-100 $ kostet, weil auch meist die Plätze besser sind. Auf den hochwertigen Plätzen müssen Sie wesentlich mehr als 100 $ hinblättern, wobei es allerdings viele Sonderangebote gibt, sodass Sie oft für die Hälfte des Geldes spielen können. Sie finden unter dem Riesenangebot natürlich auch Plätze, die ein normal Sterblicher kaum bezahlen kann und wo dieser vielleicht auch nicht erwünscht ist. Wer sich nicht in den entsprechenden Golfmagazinen informieren will, kann die untenstehenden Webseiten besuchen. Einen guten Überblick bekommen Sie schon einmal mit dem Hawaii Golf Guide. Er zeigt Ihnen alle schönen Golfplätze, enthält einige Coupons und die   komplette Liste der Plätze auf den jeweiligen Inseln.
Bei den Preisen müssen Sie davon ausgehen, dass die im Internet   ausgewiesenen Preise im Normalfall nicht stimmen. Es gibt immer Sonderangebote und handeln können Sie auch. Das ist in den USA durchaus   üblich.
Wenn Sie Ihre eigenen Golf-Bags mitnehmen, sparen Sie die Leihgebühr für die Schläger, müssen allerdings zwischen den Inseln mit einer Extragebühr beim Flug rechnen, denn jedes Gepäckstück wird extra berechnet.
Nützlicher Hinweis: Denken Sie auch daran, dass Sie mehr Zeit bei den   Flügen einplanen. Sie werden nämlich bei der Security erleben, dass Ihr Golfgepäck jedesmal gründlichst untersucht wird.
Preise in Hawaii
Wie alle Staaten der USA, so hat auch Hawaii seine Eigenarten. Das fängt mit der Steuer an, die zur Zeit 13,41% beträgt (2018). Auf alle Hotel- und Condopreise muss man diesen Betrag   draufrechnen, auf alle Preise aber grundsätzlich die Steuer von 4,0% bis   4,5%. Die Sales-Tax beträgt im Jahre 2018 auf allen Inseln 4,0%, in Oahu bis zu 4,5%. Alle Preisschilder, die Sie in den Geschäften sehen, sind Nettopreise. Deshalb müssen Sie im Geiste auf alle Preise diese Steuer dazu addieren. Das ist auch im Supermarkt   der Fall. Hier ist natürlich das Obstangebot traumhaft, die Preise sind es leider auch. Es ist für uns Deutsche unverständlich, dass eine Ananas, die hier wächst, 1,99$/lb kostet, was im Normalfall 6$ für das Stück bedeutet, während sie bei uns in Deutschland trotz der hohen Frachtkosten von Hawaii   ab 1,99 € pro Stück zu haben ist. Denselben Preisunterschied finden Sie   bei allen Früchten. Im letzten Jahr stand eine Frau vor mir im Supermarkt an der Kasse und legte eine dicke grüne Melone aufs Band. Die Kassiererin wog sie, schaute die Kundin an und sagte ihr: "Die kostet aber 12 $!"   Die Frau war geschockt und hob sofort die Melone wieder aus ihrem Wagen. Sie hatte halt nicht beachtet, dass hier in Hawaii nicht alles nach Stückzahlen, sondern nach Pfund berechnet wird. Die Angabe ".99/lb" bei den Melonen ist   also verflixt verführerisch, zumal das amerikanische Pfund mit 450g noch   leichter ist als unseres in Deutschland. Obst ist also ein teurer Spaß in Hawaii. Im Oktober 2015 habe ich für zwei Apfelsinen im Supermarkt 3,89$ bezahlt. Das ist unverschämt und leider immer noch so, denn im Oktober 2017 waren es immer noch 3.80$.
Die Hawaiianer sind clever und kaufen direkt bei den Farmern oder auf den Farmer´s Markets, wo sie nur einen Bruchteil für alles bezahlen. Ich habe das auch mehrmals versucht und wurde immer sofort als Tourist identifiziert, der gefälligst andere Preise zu zahlen hat. Man kann das Problem wirklich nur umgehen, wenn man einen hawaiianischen Freund hat, der für einen einkaufen geht. Wer einen hawaiianischen Ausweis hat, bekommt im Übrigen auch ganz andere Preise bei den Fluggesellschaften für die Interisland-Flüge oder für irgendwelche Veranstaltungen. Das sind die so genannten "kama´aina" - Preise. Man kann allerdings auch hartnäckig sein und handeln. Das geht aber nicht überall. Ein Baguette kostet im Supermarkt zwischen 2,19$ und 4,99$, ein Viertelpfund Truthahnbraten 2,50$, ein Viertelpfund Schwarzwälder Schinken 2,60$ und ein Viertelpfund Käse 1,90$. Die Preise für Milch, Butter und Küchenartikel sind ähnlich wie bei uns, oft aber in den Touristenzentren deutlich überteuert. Wir bezahlten z.B. im Oktober 2015 im Foodland Supermarket at the Shops of Maunalani für 1 Pfund Butter (450g) 7,29$!. Im Oktober 2016 haben wir besser aufgepasst und nur 4,59 $ bezahlt, weil wir die Maikai-Karte hatten. Fleisch ist deutlich billiger als bei uns in Deutschland, Fisch aber teurer (völlig unverständlich!). Europäische Käsesorten sind natürlich sündhaft teuer.
In Hawaii ist wie alles in den USA auf den Kauf von Riesenmengen ausgerichtet; hier ein paar Beispiele vom Oktober 2017:
Es ist manchmal unfassbar, dass es oft beim Kauf von einer oder zwei Packungen eine weitere oder zwei weitere umsonst gibt!  Im nebenstehenden Bild sehen Sie ein Sonderangebot der Supermarktkette Safeway, bei dem Sie beim Kauf von zwei 12er-Packungen eines Softdrinks zwei weitere umsonst bekommen. Damit sparen Sie in der Tat 15$   gegenüber dem Normalpreis, besitzen aber jetzt 48 Dosen. Genaues Hinschauen und Vergleichen ist unerlässlich. Da das für viele Artikel gilt, steht der Tourist immer vor dem Problem, was er kaufen soll und er wird verführt, die größere Menge zu kaufen. Die Sonderangebote gibt es dauernd. Es kann aber durchaus sein, dass zwei nebeneinander liegende Supermärkte völlig andere Preise haben. Umschauen lohnt sich also sehr! In den USA wird mit wesentlich mehr Lockangeboten gearbeitet als bei uns. Sie können sich die wöchentlichen Sonderangebote leicht selbst im Internet anschauen und sogar Coupons herunterladen, die einen kräftigen Einkaufsrabatt zur Folge haben. Nehmen Sie als Beispiel die Supermarktkette Safeway. Auch hier gab es das folgende Angebot, bei dem Sie für 6$ 24 Dosen Sprite bekommen. Allerdings kommt dazu immer noch die Umweltabgabe für Dosen, die 5 Cent pro Dose beträgt, sodass Sie bei 24 Dosen noch 1,20 $ draufrechnen müssen. Dennoch erhalten  Sie so eine Dose Sprite für 30 Cents. In letzter Zeit ist natürlich alles teurer geworden. Dennoch bleiben die Sonderangebote als Lockangebote. So hatte Safeway in der Woche vor Halloween 2016 das Heineken Bier im Angebot: 30 Dosen für   25.99 $. Weiterhin gab es 12 Dosen Pepsi für 3 $. Wenige Tage später wurde ein Sonderangebot bei Foodland angepriesen, bei dem 12 Liter Cola für 10 $ angeboten wurden. Eine Woche später legte Kmart nach und offerierte 16 Liter Cola oder Sprite für 10 $!. Leider gehört dieser Preis inzwischen der Vergangenheit an, denn im Oktober 2017 waren es 12 Dollar.
Der Trick liegt natürlich darin, die Kunden an einem bestimmten Tag in den Supermarkt zu locken und durch   die Clubkarte auch an die Supermarktkette zu binden. Deshalb sollten Sie sich auch jeweils eine Clubkarte von Safeway und Foodland besorgen. Das sind die beiden großen Ketten, die überall auf den hawaiianischen Inseln vertreten sind. Sinnvoll ist sogar noch zusätzlich eine Karte von Long´s Drugs, denn  diese Kette bietet ebenfalls fast alles an, was der Tourist benötigt. Wenn Sie Textilien oder Schuhe kaufen wollen, besorgen Sie sich eine Karte von Macy´s.
Weiterhin gibt es sehr viele ABC-Stores, die zwar bis spät in die Nacht alles für den Touristen  vorrätig haben, aber nicht in allen Produkten gleich günstig sind.

Tipp: Wenn Sie also Geld   sparen wollen, lassen Sie sich an der Kasse ein Mitgliedsformular für die Clubkarte aushändigen und füllen dieses aus. In den Supermärkten ist für solche Zwecke ein Serviceschalter vorhanden. Als Adresse geben Sie ruhig die Adresse Ihres Hotels oder Condos an. Wenn Sie eine Telefonnummer zur Verfügung haben, ist das noch besser. Sie geben einfach die Telefonnummer Ihres Condos oder Hotels an und brauchen gar nichts weiter auszufüllen. Die Mitgliedschaft beginnt sofort; anschließend gehen Sie dann einkaufen und sparen schon jede Menge Dollars.
Die Einsparungen sind weitreichend. An den Tankstellen von Tesoro und Texaco habe ich zum Beispiel im Oktober 2017 in Kauai 10 Cents pro Gallone Rabatt   bekommen, wenn ich meine Safeway-Clubcarte vorgezeigt habe. T-Shirts, Designerkleidung, Jeans oder Schuhe sind sehr günstig. Die sollte man gar nicht erst von zu Hause mitnehmen. Arzneimittel sind teilweise sehr preiswert. Man bekommt sie in jedem Supermarkt; in   Großpackungen sind sie echt billig! Die Preise für Essen und Trinken in den Restaurants finden Sie auf meiner Webseite Pacific-Rim-Cuisine.
Rabatte und Discounts in Hawaii
Da es in Amerika üblich ist, für alles und jedes irgendwelche Vergünstigungen anzubieten, ist das Arbeiten mit Coupons natürlich auch in Hawaii an der Tagesordnung. Allerdings hat dieses Verfahren in den letzten Jahren deutlich nachgelassen. In den Prospekten sind Coupons nur noch für solche Veranstaltungen zu finden, die sowieso  zu überhöhten Preisen angeboten werden. Sie sollten also in jedem Fall bei jedem Kauf und jeder Aktivität über den Preis verhandeln. Das lohnt sich; Sie werden staunen, welche Nachlässe es plötzlich gibt. Eigentlich sind das nämlich gar keine, sondern die   angegebenen Preise sind Phantasiepreise für die nichts ahnenden Touristen. Einheimische bezahlen die nie, sondern bekommen "Kamaaina"-Preise. Das sind  Preise für alle, die einen hawaiianischen Personalausweis besitzen. Für Hotelbuchungen fragen Sie unbedingt nach Discounts für seniors oder AAA-members. Als ADAC-Mitglied bekommen Sie den Rabatt auch. Viele Hotels   bieten Senioren-Tarife bereits ab 50 Jahren an. Fragen Sie weiter nach special   rates oder special packages. Sehr oft stehen für begrenzte Zeiträume Spezialpakete mit Spezialpreisen zur Verfügung. Außerdem ist es in Hawaii   üblich, dass man die 4. Nacht kostenlos bekommt, wenn man mehr als drei Tage   bleibt; oder die fünfte oder siebte Nacht. Probieren Sie es aus.
Schauen Sie sich auch einmal die Couponseite von http://www.hawaiivacationcoupons.com/ an.   Dort können Sie sich für 5 $ ein Couponheft herunterladen, mit deren Coupons   Sie meist 20% Rabatt bei den angebotenen Preisen erhalten. Auf der entsprechenden Seite sind auch die Hotels und Veranstalter aufgeführt. Sie können also überprüfen, ob das für Sie in Frage kommt. Wenn Sie also bei der Vorbereitung Ihrer Hawaii-Reise schon etwas von zu Hause aus tun wollen, können Sie im Internet einschlägige Suchseiten für Coupons oder Couponcodes aufschlagen und sich dort passenden Coupons selbst ausdrucken. Die Coupons aus dem nebenstehenden Coupon-Book finden Sie an den Eingängen der Supermärkte oder zum Beispiel immer aktualisiert auf der Webseite   www.freekauaicoupons.com. Es   gibt auch das Maui Coupon   Magazine mit mehr als 500 Coupons, allerdings sind das nicht immer die neuesten. Im Oktober 2015 habe ich einige davon ausgedruckt und feststellen müssen, dass es die betreffenden Restaurants gar nicht mehr gab. Aus dem Coupon-Book für Big Island konnte ich im Oktober 2016 drei günstige Angebote verwenden wie z.B. 20% Rabatt für einen Hubschrauberflug und 20 $ Nachlass für ein Kanu am Captain Cook Monument. Das Nachtschnorcheln mit den Mantas hätte ich auch 20 $ billiger bekommen, habe es aber dann nicht wahrgenommen. In dem neuen Couponbook für 2017/18 sind aber wieder einige interessante Discounts enthalten. Weitere Hinweise finden Sie weiter unten im Kasten.
Die Sprache in Hawaii
Amerikaner, die die Inseln besuchen, versuchen   die für sie sehr seltsamen Namen auszusprechen, die überall   vorzufinden sind. Das fängt mit Honolulu an, das sich sehr   komisch aus dem Munde eines Amerikaners anhört. Mit Waikiki haben die Amerikaner noch keine Schwierigkeiten, wenn es aber an   die Straßennamen geht, so verzweifeln sie völlig. Die haben nämlich meist hawaiianische Bezeichnungen und heißen dann   Likelike-Highway, Kalakaua Ave, Ala Moana Boulevard, Ke´eaumoku   Street oder  Kaumuali´i Road. Diese Namen werden   ausgesprochen, wie sie geschrieben werden und sind für uns   Deutsche natürlich sehr einfach zu verstehen, für Amerikaner   aber Zungenbrecher. Vielfach finden sich in den Prospekten spezielle Aussprache-Hinweise für die Amerikaner. Hier z.B. ein Hinweis   für die Aussprache der Ukulele: Pronounced "oo-koo-leh-leh", not   "you-ka-le-lee". Die hawaiianische Sprache ist hochinteressant, weil sie lediglich aus 13 Buchstaben besteht. Wenn Sie mir darüber erfahren wollen, lesen Sie meine Webseite Die Sprache in Hawaii.
Hochzeit am Strand von Ko Olina auf Oahu
Heiraten auf Hawaii
Ein solches Paradies wie Hawaii verlockt natürlich auch dazu, dort den Bund fürs Leben zu schließen. Die Hochzeit kann sicher viel romantischer gestaltet werden als in Las Vegas oder anderen bevorzugten Orten auf dieser Welt. Besonders Japaner bevorzugen die hawaiianischen Hotels und Strände für eine Hochzeitszeremonie, sodass viele Hotels oder Agenturen komplette Pakete für dieses Ereignis anbieten. Die Preise liegen zwischen 1000 und 2000 US Dollar und enthalten von der Hilfe (deutsch oder englisch) zur Beantragung der Heiratslizenz über die Trauung durch einen unabhängigen Geistlichen bis zur Dokumentation mit Fotos oder Videofilm alle Souvenirs für dieses denkwürdige Ereignis.
Ich habe selbst nicht in Hawaii geheiratet, aber meine Silberhochzeit dort gefeiert und werde auch zur Goldenen Hochzeit meine Freunde dorthin einladen. Es ist einfach traumhaft. Falls Sie Lust dazu verspüren, möchte ich Ihnen hier einige Tipps geben::
  • Heiratslizenz: Diese marriage license ist unbedingt erforderlich, wenn Sie getraut werden wollen. Sie müssen Sie unter Vorlage Ihres Reisepasses im örtlichen Marriage License Office beantragen. Denken Sie daran, dass das Office am Samstag und Sonntag geschlossen ist. Der Spaß kostet zur Zeit 65 US$ und ist dann 30 Tage lang gültig. Das Original-Formular für Hawaii habe ich für Sie unter dem Namen Heiratslizenz.pdf gespeichert. Beide Heiratskandidaten müssen beim Ausfüllen und Unterschreiben anwesend sein. In Hawaii darf man heiraten, wenn  man mindestens 15 Jahre alt ist, allerdings müssen dann die Eltern zustimmen. Als Deutsche müssen Sie, wenn Sie jünger als 19 Jahre sind, eine Geburtsurkunde vorlegen. Es muss angegeben werden, wer die Heiratszeremonie organisiert und als Zeuge auftritt. Natürlich hilft Ihnen bei all diesen Dingen und Formalitäten ein "Wedding Coordinator", den Sie bei der Buchung im Hotel oder bei Ihrem Reiseveranstalter zugeordnet bekommen.
    Der die Hochzeit organisiert, begleitet und durchführt (The "Performer") ist verantwortlich für das korrekte Ausfüllen der Formulare, das online geschehen kann. Er muss vom Staat Hawaii lizensiert sein und kann Priester, Richter oder eine andere Person sein, die die Lizenz zur Trauung erworben hat. Es gibt in Hawaii mehrere Tausend Personen, die man aus einer Liste auswählen kann. In seiner Anwesenheit muss das Hochzeitspaar die marriage license im Marriage License Office ausfüllen.
  • Hochzeit: Die Trauung selbst dauert eine Viertelstunde und wird von einem unabhängigen Geistlichen durchgeführt. Suchen Sie sich dazu einen schönen Platz aus, an dem zu dieser Zeit wenig fremde Gäste zuschauen. Ich habe in den letzten 25 Jahren viele Trauungen an Stränden  miterlebt, an denen die Zaungäste in Bikinis und Badehosen die Zeremonie miterleben wollten und nicht gerade passend dazu herumstanden. Das sollten Sie vermeiden und einen Platz aussuchen, der romantisch und einsam gelegen ist. Der Sonnenuntergang ist der geeignete Zeitpunkt für solche Momente. Es ist nicht ganz einfach, einen bestimmten Ort für solche Ereignisse zu empfehlen. Viele Hotels haben Wedding Chapels auf ihrem Gelände, um solche Feierlichkeiten stilvoll zu gestalten. Es gibt auch einsame Strandabschnitte - aber Sie möchten ja sicher auch einige Stühle für Ihre Bekannten, entsprechenden Blumenschmuck und ein Glas Sekt zum Anstoßen haben. Das macht an einem öffentlichen Strand schon Probleme, denn Alkohol ist in den USA an öffentlichen Plätzen nicht erlaubt. Dort müssen Sie stattdessen Apfelsaft oder Limonade trinken. Es lohnt sich also schon, die Zeremonie in einem Hotel oder einem Resort ablaufen zu lassen. Das ist zwar etwas teurer, aber besser zu organisieren. Für ein paar romantische Fotos können Sie an einen einsamen Palmenstrand zum Sonnenuntergang fahren und den Fotografen mitnehmen. Der sorgt dann für die richtigen Erinnerungsfotos.
  • Heiratsurkunde: Die Heiratsurkunde ist etwas anderes als die Heiratslizenz. Die Lizenz benötigen Sie, damit die Heirat überhaupt stattfinden kann, die Urkunde bestätigt, dass Sie ordentlich verheiratet sind. Die Heiratsurkunde wird von demjenigen, der die Trauung durchführt, nach der Zeremonie unterschrieben und Sie bekommen ein Exemplar ausgehändigt. Wenn Sie wünschen, dass die Heirat auch in Deutschland anerkannt wird, benötigen Sie eine internationale Beglaubigungsurkunde, die gesondert beim Gesundheitsministerium beantragt werden muss. Diese so genannte "Apostille" ist eine beglaubigte Kopie der Heiratsurkunde, die nach der Hager Konvention von 1961 in allen Staaten anerkannt wird. Sie kostet 11 US$ und wird nach Deutschland nachgeschickt. Circa 6 Wochen später haben Sie dann die Urkunde für die deutschen Behörden.
Für solch ein - hoffentlich einmaliges -  Erlebnis darf die Romantik nicht fehlen. Dazu gehört unbedingt das hawaiianische Hochzeitslied. Außerdem wäre es nicht  schlecht, wenn Sie Ihrer Angebeteten einige Worte für den ewigen Liebesbeweis auf hawaiianisch ins Ohr flüstern könnten.     
Hochzeit am Strand von Kauai
Die Organisation einer Hochzeit auf Hawaii
Sehr viele Hotels bieten ein Hochzeitsarrangement an und haben auch auf Ihrem Hotelgelände   eine Kapelle bzw. sorgen für das Aufstellen von Stühlen für die Hochzeitsgäste und haben eine Liste von Agenturen, die die   gesamte Hochzeitszeremonie gestalten. Es gibt eine Agentur, die von einer Deutschen in Maui betrieben wird und unter dem Namen Ancient Hawaiian Weddings komplette Hochzeiten professionell arrangiert. Sie hat eine sehr schöne Webseite, in der sämtliche Variationen beschrieben werden und auch sehr informative Videos dazu. Ich glaube, dass Sie dort die beste Betreuung finden.
Wahrscheinlich ist eine Hochzeit am schönsten, wenn sie durch   eine Agentur organisiert wird und Sie sich nicht um alles   kümmern müssen. In Kauai zum Beispiel gibt es seit 2008 feste   gesetzliche Regelungen für Hochzeiten am Strand: Es dürfen keine Stühle und keine Torbögen am Strand aufgestellt werden und es dürfen auch nicht mehr als 30 Leute bei der Hochzeit dabei sein. Das bezieht sich allerdings nur auf den Strand. Als "Beach" wird in Hawaii die Breite des Strandes definiert, die das Meer bei der höchsten Flut überschwemmt. Diese Breite ist immer öffentlich und darf auch nicht von den Hotels oder Privatgrundstücken beansprucht werden. Deshalb haben viele Hotels oder Condominium-Resorts ihre eigenen Hochzeitsecken, also Stellen, an denen romantische Hochzeiten mit einem paradiesischen Hintergrund veranstaltet werden. Fragen Sie   einfach an der Rezeption und Sie werden mit Sicherheit erstaunlich gut und bestimmt auch preiswert beraten, denn Heiraten in Hawaii ist an der Tagesordnung und mehr als 100 000 Paare lassen sich dort jährlich trauen.
Schnorcheln und Tauchen in Hawaii
Die hawaiianischen Inseln haben nicht nur schöne Strände in einer paradiesischen Palmenlandschaft, sondern auch wunderschöne Tauchreviere. In Maui liegt sogar seit 2005 mit der "Carthagenian" ein Zweimaster in 30 m Tiefe vor der Küste und eignet sich hervorragend für ein Unterwasserabenteuer. Das Wrack kann man auch mit einem Unterwasserboot der Atlantis-Gesellschaft besuchen, die verschiedene Tauchausflüge im Programm hat. Ein weiteres Wrack liegt vor der Südküste von Kihei.
Die einzelnen Inseln bieten sehr unterschiedliche Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten - aber alle sind toll, weil das Wasser warm, klar und voller bunter Fische ist. Für Maui bietet der Maui Dive Shop eine besondere Delikatesse: In seinem Maui Dive Magazine werden die 15 besten Tauch- und Schnorchelspots genau beschrieben. Schauen Sie sich meine Webseite Tauchen und Schnorcheln in Hawaii   an, dort werden Sie diese und viele andere Tipps für Ihre Schnorchel- und Tauchabenteuer finden.
 
Musik in Hawaii
Eigentlich hatte ich überhaupt nicht darüber nachgedacht, eine eigene Webseite für hawaiianische Musik zu machen. Man hört nämlich in Hawaii jeden Tag internationale, amerikanische und einheimische Musik. Dabei fällt einem gar nicht auf, dass die Musik in Hawaii total anders ist als auf dem Festland. Es gibt viele Musikgeschäfte, die original hawaiianische Musik anbieten. Vieles kann man natürlich auch durch das Internet kaufen. Ich habe jetzt eine Webseite zur Musik in Hawaii entworfen. Schauen Sie sich die doch einmal an!
Weitere Hinweise und Links:
  • Offizieller Online-Führer mit Infos für alle Inseln: https://www.gohawaii.com/     
  • Aktivitätenübersicht, Karten und Tipps https://www.hawaiifun.org/    
  • Die besten Reiseführer für Hawaii sind zweifellos die folgenden englischsprachigen Reiseführer mit aktuellen Insider- Informationen:
    O´ahu revealed - Maui revealed - Big Island revealed - The ultimate Kaua´i Guidebook:
    https://www.hawaiirevealed.com/      
  • Für Golfspieler ist diese Agentur unentbehrlich: Sie arbeitet mit mehr  als 50 Golfplätzen zusammen und arrangiert für Sie alles zu niedrigen Preisen: https://hawaiiteetimes.com/
  • Die besten Golfplätze in Hawaii finden Sie unter http://www.hawaiigolf.com/courses/      
  • Coupons im Internet: Wählen Sie einen der folgenden Links und geben Sie den Ort oder die Postleitzahl Ihres Ortes in Hawaii ein. Sie bekommen dann alle Coupons   angezeigt, die von der Werbefirma für diesen Bereich angeboten werden: https://www.valpak.com/, http://www.wow-coupons.com/index.php,
  • Beispiele für Postleitzahlen: Honolulu, Oahu 96812,  Kona, Big Island 96745,  Lahaina, Maui 96761, Poipu, Kauai 96756
  • Couponbook für alle Inseln: http://www.freehawaiicouponbook.com/
  • Es gibt sogar eine Coupon-App für das Smartphone, die Sie sich bei ThisWeek herunterladen können. http://www.thisweekpublications.com/HIQpons/           
  • Schnorchelkarten und Tauchreviere sind im Maui Dive and Surf Magazine verzeichnet.  www.maudiveshop.com
  • Heiraten in Hawaii - offizielle Webseite des Department of Health: https://emrs.ehawaii.gov/emrs/public/home.html
    Telefonnummern der örtlichen Marriage License Offices auf den Inseln:
    Oahu: (808) 586-4544;
    Big Island: (808) 974-6008;
    Kauai: (808) 241-3498;
    Maui: (808) 984-8210;
    Molokai: (808) 553-7870.
         
  • Hochzeitsarrangements in allen Variationen finden Sie auf der deutschsprachigen Webseite http://www.hawaiileihochzeit.com/

Hier geht´s  weiter, wenn Sie von den anderen Inseln mehr wissen wollen:
Big Island        Kauai      Lanai      Molokai       Oahu      Maui
  
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